Forum: Reise
ESC-Stadt Kiew: Stolz, prächtig - und im Aufbruch
Passage / Getty Images

Millionen Popfans blicken am Samstag vom Sofa aus nach Kiew, die Gastgeberstadt des Eurovision Song Contest. Aber was hat die ukrainische Hauptstadt eigentlich für einen Beat?

Seite 1 von 2
bonngoldbaer 12.05.2017, 13:20
1. Nein!

Wenn die Ukraine eine Teilnehmerin nicht einreisen lässt, bedeutet das für mich, dass ich die ganze Veranstaltung einfach ignoriere.

Beitrag melden
harryhauer 12.05.2017, 13:35
2. Kiew

Mir ist erst nach nochmaligem lesen klar geworden dass der Autor warhaftig über die Stadt Kiew in der Ukraine schreibt.
Gelinde gesagt bin ich irritiert, bisher hatte ich wohl völlig falsche Informationen aus der internationalen Presse über die Zustände dort.
Schande den Journalisten die Fakenachrichten verbreiten !
Aber jetzt- das Bündel gepackt und auf nach Kiew !

Beitrag melden
Referendumm 12.05.2017, 13:43
3.

Zitat von bonngoldbaer
Wenn die Ukraine eine Teilnehmerin nicht einreisen lässt, bedeutet das für mich, dass ich die ganze Veranstaltung einfach ignoriere.
Ja, ich dachte bisher auch, dass der ESC der Völkerverständigung dient und dem Interesse an Musikkulturen anderer Länder. Wie primitiv muss ein Land bzw. seine Regierung sein, dieses mit Füßen zu treten. Zumal das Gewinnerlied der Ukraine ja auch eher sehr politisch war und manche dieses vom Inhalt her auch als sehr einseitig bezeichneten. ***
Keine gute Entwicklung für den ESC - imho.

*** Laut den offiziellen Regeln des Eurovision Song Contests sind Lieder, deren Text politisch ausgelegt werden kann, verboten.

Beitrag melden
kaributz 12.05.2017, 14:12
4. Diese Aufbruchsstimmung

konnte man damals zur EM 2012 feststellen.

Das galt auch für Donezk. Das Herz blutet, wenn man sieht, was extremer Nationalismus und dazu notwendige Dummheit verursachen.

Beitrag melden
Pralle 12.05.2017, 14:36
5. Kiew ist Kriegshauptstadt wie Kabul.

"was hat die ukrainische Hauptstadt eigentlich für einen Beat?"
Den von Kanonendonner. Ähnlich wie in der Ouvertüre 1812 von Pjotr Tschaikowski.

Beitrag melden
ammofull 12.05.2017, 14:36
6. Det is ja toll

wenn jetzt nur noch das "Stückchen näher an Europa" nicht nur ein wolliges Bauchgefühl mit sich bringen würde, sondern auch einen vollen Magen. Es ist leicht reden von Freiheit, wenn man nicht am Existenzminimum nagt. Und das "Schlechtmachen" der Ukrainer begegnet einem in den Nachrichten, kaum aber auf den Straßen. Dafür bestehen zu viele und enge familiäre Beziehungen: Krieg hin oder her, es sind und bleiben zwei Brüdervölker.

Beitrag melden
roninbs 12.05.2017, 15:01
7. Mutter Heimat hat er vergessen

Schon interessant, wie man Details mal eben so weglässt, wenn sie nicht passen. Am Südende der Hügelkette, auf der das Lavra steht, befindlich, kann diese Statue eigentlich nicht übersehen werden vor allem wenn man von Borispol in die Stadt kommt. Sie steht noch, ich hab's gerade gegoogelt. Ist keine Kirche. Korrekt. Kann sein, dass die Ukrainer sie nicht mögen. Aber gehört zur Skyline dazu und ist nicht zu übersehen. Grün ist Kiev auf jeden Fall. Jetzt ist dort die schönste Zeit. Aber nicht erst seit dem Maidan. Schon zu Sowjetzeiten war es eine wirklich schöne Stadt.

Beitrag melden
smokey55 12.05.2017, 16:21
8. Soll erfüllt

Stimmungsmache wie des öfteren bei SPON. Soll erfüllt.
Warum in einem Artikel über Kiew 4x Moskau erwähnt werden muss?
Die Leute treiben sich Abends in den Kaffees und auf den Straßen rum bei dem Durchschnittseinkommen?
"Über 80 Prozent ihrer fast drei Millionen Einwohner sind Ukrainer, ..." aha, und wieviel % sind russischsprachig?
Die Russen machen die Ukrainer schlecht. Und umgekehrt?
Viel persönliche Meinung, wenig handfeste Fakten.
Soll erfüllt. Werde mir den ESC trotzdem nicht mehr antun.

Beitrag melden
Chilango 12.05.2017, 16:59
9. Ich stimme Nummer Eins zu

Der ESC in Kiew wird politisch missbraucht und dient nicht der Völkerverständigung.
Da einem Teilnehmer die Einreise verboten wurde hätte man den ESC eigentlich sofort verlegen müssen.
Wäre die in Moskau so passiert hätte es wohl keine 24h gedauert um genau dies zu tun. Politische Interessen halt oder wie Eisenhower es einmal zu Diktator Trujillo meinte Zitat:
Ja er ist ein Schweinehund aber er ist unser Schweinehund.

Das Putin ein Schweinehund ist ergibt kein Problem. Das Problem ist das er nicht unser Schweinehund ist

Beitrag melden
Seite 1 von 2
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!