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Gestrandete Bahnreisende wegen "Xavier": Es fährt kein Zug aus Ludwigslust
DPA

Wegen des Sturms "Xavier" fiel am Donnerstag der Zugverkehr in Norddeutschland aus. Hunderte Reisende steckten an Bahnhöfen in der ganzen Republik fest. Einer von ihnen war Clemens Bosch. Ein Erfahrungsbericht.

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so-long 06.10.2017, 14:14
1. Deswegen

sollte man alle Bahntrassen unter die Erde legen, damit sich keiner mehr wegen der Einwirkung "höherer Gewalt" beklagen kann. Fördert die Infrastruktur und sichert Arbeitsplätze. Die Karibik-Anrainer bekommen Lachkrämpfe angesichts der deutschen Problemchen und Klagelieder wegen Xavier. Mutation der Mücke zum Elefanten.

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jujo 06.10.2017, 14:17
2. ....

Da frage ich mich was abgeht wenn ein wirklicher (!) Notfall zu meistern ist.
Diese Situation ist ärgerlich aber eigentlich Pillepalle, es gibt schlimmeres.

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aquarius99 06.10.2017, 14:41
3. Selten so gelacht ...

... auch wenn es vor Ort bestimmt weniger lustig war!

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Bahnix 06.10.2017, 14:54
4.

Zitat von so-long
sollte man alle Bahntrassen unter die Erde legen, damit sich keiner mehr wegen der Einwirkung "höherer Gewalt" beklagen kann. Fördert die Infrastruktur und sichert Arbeitsplätze. Die Karibik-Anrainer bekommen Lachkrämpfe angesichts der deutschen Problemchen und Klagelieder wegen Xavier. Mutation der Mücke zum Elefanten.
Unter die Erde brauchen Bahnlinien nicht. Es würde schon genügen, wenn man es so machen würde, wie der südliche Nachbar:
https://www.waldwissen.net/technik/naturgefahren/wsl_waldpflege_bahnlinien/index_DE
Nur ein gepflegter Wald ist ein sturmsicherer Wald.

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plutinowski 06.10.2017, 15:07
5. Hotel? Turnhalle

Schön. Ich saß auch in dem Zug und hab mit den verbliebenen Fahrgästen in einer Ludwigsluster Turnhalle übernachtet. Von den Infos, die der Autor hat, kam bei mir so gut wie nichts an. Taxigutscheine? Freigetränke? Gab es angeblich vielleicht mal irgendwann irgendwo. Keiner wusste was. Achja, das Bahnhofsklo kostete 50 Cent Eintritt (die Klos im Zug waren wegen des Stromausfalls nicht mehr benutzbar). Die Bahnhofsgegend von LWL riecht heute vermutlich etwas.
Die Schaffner und Helfer vor Ort (DRK, Feuerwehr) gab en sich wirklich Mühe. Aber sie waren auf sich gestellt, denn so etwas wie ein übergeordnetes Krisen- und Informationsmanagement gab es nicht.
Achja, in einem kann ich den Autor toppen - ich war heute tatsächlich schon um 11 zuhause.

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Chris P. Bacon 06.10.2017, 15:11
6.

Ja, der Xavier hat schon immer fast gesungen "Dieser Herbst wird kein leichter sein, dieser Herbst wird stürmisch und schwer!"

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veritas31 06.10.2017, 15:27
7. Naja...etwas übertrieben

Ich fahre jedes Jahr tausende Kilometer beruflich wie privat Bahn und saß auch noch etliche Stunden aus diversen Gründen in diversen Zügen fest...aber ich habe noch nie eine solche Situation erlebt, wie sie hier geschildert wird. Meine Vermutung ist, dass mindestens 50% davon übertrieben, wenn nicht sogar gelogen sind...
Das ganze klingt sehr nach einer "Ich muss zwangsläufig meine Senf dazu geben" Geschichte.

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adieu2000 06.10.2017, 15:28
8. Schönwetter Piloten

Die Bahn könnte sich den ganzen Taxi Quatsch, die Hotelgutscheine und Erstattungen sparen, wenn sie den Laden am laufen halten würde, Bahn Trassen und Technik pflegen, Zuverlässigkeit statt Luxus Särge, und deutlich mehr Personal. Bringt ein besseres Service Level und gefühlt mehr Sicherheit.

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territrades 06.10.2017, 15:37
9. Der falsche Arzt ...

Der falsche Arzt schickt wahrscheinlich gerade sein Promotionsurkunde an die Redaktion. Super geschriebener Artikel!

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