Forum: Reise
Hwange-Nationalpark in Simbabwe: Elefantenrunde
Fabian v. Poser / SRT

Seinen Swimmingpool im Somalisa Camp hat Beks Ndlovu aus Simbabwe nach der Eröffnung den Elefanten überlassen. Nur wenige Meter entfernt hat er für die Gäste einen neuen gebaut - mit besten Aussichten.

touri 05.12.2018, 17:07
1.

Ich hoffe das solche Beispiele Schule machen und irgendwann auch der letzte Wilderer erkennt, das er mit den Tieren mehr Geld machen kann wenn es Ihnen gut geht als wenn sie wegen ihrem Elfenbein abknallt.

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Celegorm 05.12.2018, 22:25
2.

Zitat von touri
Ich hoffe das solche Beispiele Schule machen und irgendwann auch der letzte Wilderer erkennt, das er mit den Tieren mehr Geld machen kann wenn es Ihnen gut geht als wenn sie wegen ihrem Elfenbein abknallt.
Das ist leider illusorisch, weil der Wilderer halt meist nicht äquivalent ist mit jenen, die vom Naturschutz profitieren. Letztere können zwar dazu beitragen, dass es der Region als Ganzes besser geht und damit die Wilderei aus Gelegenheit oder Not abnimmt, gegen die organisierte Wilderei hilft das leider aber nur bedingt.

Letztlich ist es wie bei sonstiger Kriminalität: Diebstahl und Raub lassen sich zwar durch Armutsreduzierung und soziale Massnahmen stark reduzieren, gegen organisierte Banden, die von aussen her kommen, hilft das aber wenig. Im Gegenteil, je besser es da irgendwo läuft desto attraktiver wird die Gegend als Ziel..

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Oskar ist der Beste 06.12.2018, 16:55
3. Hwange National Park

ich bin in den letzten 5 Jahren 11 mal in dem Park gewesen und kann diesen Park und vor allem das Land uneingeschränkt empfehlen. Da es im Moment keinen Diesel gibt, müssen Selbstfahrer ausreichend Ersatzkanister mitnehmen und auch auf Lebensmitteleinkauf vor Ort ist nicht zu zählen.
Robins Camp is gerade renoviert worden, Sinemantella das wohl am schönsten gelegene Camp im südlichen Afrika (das ich kenne) und in Main camp hat man Hyänen und Leoporden nachts im Camp und tagsüber bis zu 15 Löwen keine 200 meter entfernt. In Hwange gibt es mittlerweile mehr als 600 Löwen.
Und zu Zimbabwe: Da die Leute dort fast alle Abitur haben, ist der Bildungsstand sehr gut, es gibt kaum Kriminalität oder Drogenmißbrauch (was ja immer vor allem auch Gewaltkriminalität nach sich zieht). Das genannte Camp ist sehr schön, aber da muß man schon mehr Geld in die Hand nehmen. Als Selbstfahrer kommt man pro Tag mit Essen und Auto (entweder von Europcar in Johannesburg oder in Harare von einem Vorort Anbieter) und Park- und Campgebühren mit 100 EURO hin pro Person.
Ich war zuletzt im Oktober dort (9 Tage und wir hatten 11 Löwenbegegnungen).

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