Forum: Reise
Instagram-Leserfotos: "Erste Reihe, direkt am Wasser, bestes Wetter"
Viktoria Schmidt

Auf der gefährlichsten Straße der Welt radeln, mit Yaks zum Everest-Basecamp oder im rollenden Zuhause Skandinavien entdecken: Wo der Weg das schönste Ziel ist, zeigen die Fotos unserer Leser von unterwegs.

martin20 26.09.2017, 07:10
1. schöne Fotos

Aber es geht dem Pärchen bei dem ganzen Gehabe bei instagram nicht um Reduzierung oder Achtsamkeit, sondern eher un Selbstdarstellung und -promotion.
kann aber auch einfach nur sein, dass ich neidisch bin

die messer im roten Bus sollten während der Fahrt aber nicht so aufgereiht hängen.

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Papazaca 26.09.2017, 08:34
2. Platte Aussagen können trotzdem wahr sein

Erstmal freue ich mich über die Fotos. Und auch über die Texte. Das weckt Reiselust. Ich habe selbst viele und lange Reisen unternommen. Im Moment bin ich wieder in Deutschland und sehe mir unauffälligere Landschaften an. Keine Pyramiden aber unspektakuläre Landschaften voller leiser Poesie. Da fällt mir der ausgelutschte Spruch ein: Das die die Schönheit im Auge des Betrachters liegt. Das ist jetzt wirklich kein Argument gegen Machu Piccu, aber ein Hinweis auf die vielen tollen (unauffälligen) Gegenden in Deutschland, die man leicht übersehen kann.

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nadennmallos 26.09.2017, 09:28
3. Hübsche Fotostrecke, hübsche Berichte, wenn auch ..

... so ein Satz wie:" Wer das Leben spüren will, muss die 'Todesstraße' fahren!" ein bißchen lächerlich und Aufmerksamkeit heischend klingt. Oder muss man etwa, um das Leben zu spüren: Bungee-Jumping machen, Freeclimber sein, mit einem Grizzly tanzen und einen Hai umarmen? Nein Leute, das Leben kann man auch sehr intensiv spüren, wenn man entspannt aus seinem Campingmobil auf einen stillen See schaut, meditiert oder einfach wandert. Bewusstes Leben entsteht im Kopf, nicht durch das Tun spektakulärer Dinge. Letzteres hört sich zwar cool an und ruft "Aaaahs" und "Oooohs" hervor, aber das war's dann auch schon.

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lug&trug 26.09.2017, 09:52
4. Nichts gegen die "Todesstraße", aber...

Tolle Fotos, ich erinnere mich mit Wehmut an meine eigenen Reisen, die ich nicht annähernd so gut dokumentiert habe. Dennoch:

"Es war eine der besten Aktivitäten meiner neunmonatigen Reise durch Südamerika. Wer das Leben spüren will, muss die 'Todesstraße' fahren!"
Wenn in 9 (neun!) Monaten Reise ein durchkommerzialisiertes Touri-Event eine der "besten Aktivitäten" war, muss der Rest der Reise ja ganz schön armselig gewesen sein (auch wenn ich das aufgrund der Fotos kaum glauben mag). Die Radtour auf der "Todesstraße" (die für den Autoverkehr längst durch eine moderne sichere Straße ersetzt wurde) wird als Gesamtpaket ähnlich verkauft wie die tollen "Abenteuer" à la Jochen Schweizer hier. Man teilt sich dann natürlich die Straße mit den diversen Gruppen, die das gleiche "Individualpaket" gebucht haben...
Alternativ-Tipp: Fast parallel zur "Todesstraße" verläuft in einem wunderschönen Nachbartal der Choro-Trail, den man in 2-3 Tagen durchwandern kann.

Mit "Machu Picchu Trek" ist vermutlich der "Inca Trail" gemeint. Der ist in der Tat leider auch zur All-Inclusive-Veranstaltung mit Pflichtbuchung verkommen. Zum Glück lässt sich Machu Picchu aber immer noch individuell und auch mit kleinerem Budget erreichen.

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subduction 26.09.2017, 10:23
5. Naja....

Also Machu Picchu in Peru kann man auch über den Salkantay Trail erwandern, wo es signifikant weniger Touristengruppen hat.
La Ciudad Perdida in Peru ist wirklich einen Besuch wert, aber auf dem ersten Viertel des Treks hat es weniger Esel denn Mopeds. Der Trail ist problemlos zu begehen, gute Wanderschuhe vorausgesetzt. Die haben der Autorin vielleicht gefehlt, da sie so oft ausgerutscht ist. Aber auch hier sind die Touristengruppen unterwegs un die Zeltcamps nachts überfüllt. Aber das ist halt der Preis der modernen Welt und Globalisation, wo nun viel viel mehr Menschen als Touristen unterwegs sind.

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Sumerer 26.09.2017, 19:12
6.

Zitat von lug&trug
Tolle Fotos, ich erinnere mich mit Wehmut an meine eigenen Reisen, die ich nicht annähernd so gut dokumentiert habe. Dennoch: "Es war eine der besten Aktivitäten meiner neunmonatigen Reise durch Südamerika. Wer das Leben spüren will, muss die 'Todesstraße' fahren!" Wenn in 9 (neun!) Monaten Reise ein durchkommerzialisiertes Touri-Event eine der "besten Aktivitäten" war, muss der Rest der Reise ja ganz schön armselig gewesen sein (auch wenn ich das aufgrund der Fotos kaum glauben mag). Die Radtour auf der "Todesstraße" (die für den Autoverkehr längst durch eine moderne sichere Straße ersetzt wurde) wird als Gesamtpaket ähnlich verkauft wie die tollen "Abenteuer" à la Jochen Schweizer hier. Man teilt sich dann natürlich die Straße mit den diversen Gruppen, die das gleiche "Individualpaket" gebucht haben... Alternativ-Tipp: Fast parallel zur "Todesstraße" verläuft in einem wunderschönen Nachbartal der Choro-Trail, den man in 2-3 Tagen durchwandern kann. Mit "Machu Picchu Trek" ist vermutlich der "Inca Trail" gemeint. Der ist in der Tat leider auch zur All-Inclusive-Veranstaltung mit Pflichtbuchung verkommen. Zum Glück lässt sich Machu Picchu aber immer noch individuell und auch mit kleinerem Budget erreichen.
Wer unbedingt Wert auf einen die Nerven zerfetzenden Kick legt, der sollte einmal die Strecke von Los Llanos de Aridane (auf La Palma, Kanaren) und zurück in die Caldera de Taburiente absolvieren. Denn da geht es in kilometerlangen Serpentinen, ohne Wendemöglichkeit, ohne Parkmöglichkeit, auf einer nicht gesicherten Strecke, zum Rio de Taburiente hinunter. Und das nicht nur über eine Höhendifferenz von 600 Metern, sondern über etwa bis zu 1600 Meter.

Der Wanderweg von Los Brecitos aus ist auch nicht zu verachten. Ich habe diesen abbrechen müssen, weil der Weg nur zwei Füße breit ist und man ständig über dem Abgrund quasi baumelt.

Aber keine Frage, die Fotos sind schon toll.

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Reise-Zeit.com 03.10.2017, 09:08
7. #SpOn_Reise_Flachland

Danke für die wundervolle Möglichkeit auf Instagram eigene Flachland Fotos zu posten. Ich freue mich riesig auf eure Vorstellung der schönsten Aufnahmen ?
Viele Grüße, Svemirka

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