Forum: Reise
Kuriose Einreiseregeln: "Können Sie Ihren Schnurrbart beschreiben?"
REUTERS

Ein Eid bei der Einreise, die Beschreibung der Gesichtsbehaarung oder die Frage nach terroristischen Vorlieben: Manche Staaten haben verwunderliche Einreiseregeln - meist jedoch aus gutem Grund.

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trader_07 10.11.2017, 17:45
1.

Ich war zweimal auf Palau (was übrigens mal deutsches Staatsgebiet war!) und bin restlos begeistert von diesem Paradies auf Erden. Wenn die Palauer allerdings ihre grandiosen Riffe erhalten wollen, dann sollten sie den Horden von japanischen und südkoreanischen Pressluft-Vandalen das richtige Tauchen beibringen. Wie die - grottenschlecht ausgebildet - teilweise durch die Riffe bügeln - da kommen einem unter Wasser die Tränen ins Auge.

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anna cotty 10.11.2017, 18:40
2. Irland

Auch wenn man in Irland einreist, wird man gefragt, ob man kuerzlich auf einem Bauernhof war oder mit Vieh zu tun hatte. Aus genau dem selben Grund wie in Australien.

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liegeradler 10.11.2017, 19:45
3. Frage 6.14

.... dass mich jemand für einen schlechten Charakter hält? Ich möchte den sehen, der das verneinen kann. Ist auch literarisch belegt:
Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.
Schlussfolgerung: nur Lügner haben eine Chance auf ein Visum .... ?

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tgb 10.11.2017, 19:45
4. @Anna cotty

Also ich war schon unzählige Male in Irland und wurde noch nie nach irgendwas gefragt. Und da Irland ein EU-Land ist, darf ich dort auch jegliche Lebensmittel einführen.
In Australien darf man allerdings nicht mal beim Wechsel des Bundesstaats - insbesondere nach Westaustralien - irgendwelche unverarbeiteten Lebensmittel mitführen.

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frankn.stein 10.11.2017, 20:26
5.

Ob ich jemals irgendwas getan habe aufgrund dessen irgendjemand finden könnte ich bin kein netter Mensch? Wer "Ja" ankreuzt wird ausgewiesen, wer "Nein" ankreuzt darf einen Antrag auf Heiligsprechen stellen... :)

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#9vegalta 11.11.2017, 23:43
6. Fragen über Fragen...

Die Bauernhoffrage kann bei der Einreise in die USA auch kommen. Bei der Einreisevin die USA mit Überraschungseiern hatten wir Glück: Wir hatten 20 Ü-Eier für Klassenkameraden mitgebracht, was uns einen kritischen/ bösen Blick des Grenzbeamten eingebracht hat. Er hat uns aber ohne Schwierigkeiten ziehen lassen. Das Problem ist, das die Spielzeuge ein Erstickungsrisiko für Kleinkinder darstellen könnten und die Eier nicht per Food and Drug Administration geregelt sind. Ich nehme an das entsprechende Zertifikat kostet mehr als es dem Hersteller wert ist. Die Dinger lassen sich aber auch über Kanada beziehen. Ein italienischer Supermarkt bei uns in der Nähe importiert direkt aus Italien.

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larsmach 11.11.2017, 00:46
7. Irland: Maul- und Klauenseuche

Zitat von anna cotty
Auch wenn man in Irland einreist, wird man gefragt, ob man kuerzlich auf einem Bauernhof war oder mit Vieh zu tun hatte. Aus genau dem selben Grund wie in Australien.
Das hat seinen Hintergrund in der Maul- und Klauenseuche; wer mit dem Pkw von Nordirland nach Irland fährt, kennt nach Ausbrüchen der Krankheit die mit Gift getränkten Matten, über die man am Grenzübergang fahren muss.
Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Krankheiten haben mit Im- und Export von Waren innerhalb der EU nichts zu tun (wie dies in einem Kommentar angesprochen wird).

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Miere 11.11.2017, 03:42
8. Okay, das mit dem Schnurrbart ist lustig.

Aber warum muss die ganze Welt es hinnehmen, wenn islamische Länder keine Bibeln tolerieren? Man stelle sich mal vor, Deutschland würde keinen Koran tolerieren. Warum ist es normal und ohne Widerspruch zu akzeptieren, dass ein Deutscher nicht mit Bibel nach Saudi-Arabien reisen darf (und ein Inder mit Baghavad-Gita sicherlich auch nicht), während es gar schröcklich wäre, dürfte umgekehrt ein Saudi keinen Koran bei sich haben?

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sven2016 11.11.2017, 06:21
9.

Manche albernen Fragen zielen darauf ab, mißliebige Einreisende bei Bedarf wegen "falscher Angaben" im Statement ausweisen zu können, z.B. die Frage nach Terrorsympathie

Ein kontroverser gefundener Facebookeintrag reicht dann schon

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