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Langstreckenflüge: Airbus will Schlafkojen im Frachtraum anbieten
Airbus

15 Stunden Flug können ganz schön schlauchen. Airbus will die Langstrecke erträglicher machen - und plant, beim A330 Betten in den Frachtraum einzubauen.

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alsterherr 11.04.2018, 12:42
1.

Unterhalb der Passagiere fliegt normalerweise Fracht in Form von ULDs ... Zwischen den Flügeln wäre der Centertank ... wo will Airbus dieses System unterbringen? Im A340-600 war aufgrund der Länge und Gewichtsthemen dafür Platz (Toiletten), beim A330 werden sich Airline und Paxe bedanken, wenn wegen ein paar Kojen weniger Fracht oder Gepäck mitfliegen kann.

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Korken 11.04.2018, 13:12
2. Tolle Idee

Zitat von alsterherr
Unterhalb der Passagiere fliegt normalerweise Fracht in Form von ULDs ... Zwischen den Flügeln wäre der Centertank ... wo will Airbus dieses System unterbringen? Im A340-600 war aufgrund der Länge und Gewichtsthemen dafür Platz (Toiletten), beim A330 werden sich Airline und Paxe bedanken, wenn wegen ein paar Kojen weniger Fracht oder Gepäck mitfliegen kann.
Warum so negativ @alsterherr? Airbus wird sich bestimmt etwas eingefallen haben lassen bevor es an die Presse rausgeht. Dürfte wahrscheinlich Aufpreis kosten aber auf Langstrecke sicherlich eine willkommene Gelegenheit, nicht auf freie Sitze neben einem zu hoffen oder Bussiness/First zu buchen. Außerdem die Idee, einen Spielplatz für Kinder zu haben dürfte für die meisten Passagiere eine langersehnte Errungenschaft sein.

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eigene_meinung 11.04.2018, 13:15
3.

Den Platz wird man dann beim normalen Passagier (Tourist oder wirklich arbeitendem Geschäftsreisenden) einsparen: noch weniger Gepäck, noch weniger Bein- und Armfreiheit, noch weniger Verpflegung.

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laberbacke08/15 11.04.2018, 13:17
4.

Aber gerade auf diesen Ultralangstreckenfluegen wie sie jetzt angeboten werden wird der Frachtraum wohl kaum ausgenutzt. Das Flugzeug wird ja nicht mit maximalem Abfluggewicht starten und fuer Fracht duerften die drei Stunden extra auch kein Problem sein. Das Problem das ich sehe ist eher, dass man damit entweder seine Businessclass verwassert oder das ganze so teuer macht, dass sich das fuer den "Normalflieger" nicht lohnt.

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StefanXX 11.04.2018, 13:19
5. Übertrieben

Klar ich als Erwachsener rede mich leicht, aber ob wegen 12 Stunden Flug jetzt wirklich auch noch ein Kinderspielplatz mit an Bord sein muss? Ein paar Mal im Jahr (wenn überhaupt so viel). die ein Kleinkind normalerweise mal so eine Strecke fliegt, wird es ja wohl 12 Stunden auch mal ohne einen Spielplatz auskommen. Also nächstes kommt dann nämlich, dass man auch noch ein MIni-Krankenhaus einbaut inkl. mitfliegender Ärztemannschaft, wenn sich ein Kind beim Rutschen dann verletzt. Und ein Fitness-Studio und ein Kino dürfen natürlich auch nicht fehlen, 14 Stunden ohne so etwas ist unzumutbar.

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Hans58 11.04.2018, 13:33
6.

Zitat von eigene_meinung
Den Platz wird man dann beim normalen Passagier (Tourist oder wirklich arbeitendem Geschäftsreisenden) einsparen: noch weniger Gepäck, noch weniger Bein- und Armfreiheit, noch weniger Verpflegung.
Was hat die Arm- und Beinfreiheit damit zu tun, dass im Frachtraum (sollten Sie es nicht wissen, dass ist der Raum unter dem Passagierdeck) Schlafmodule angeboten werden.
Verpflegung hat ebenfalls mit dem Frachtraum nichts zu tun, denn die wird im Passagierbereich befördert.

Übrigens, der Platz in der Kabine ändert sich nicht, wenn Schlafmodule angeboten werden, so dass der normale Passagier keine Angst haben muss, dass er schlafende Passagiere mitfinanziert.

P.S.
Haben Sie wirklich den Artikel gelesen?

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Hans58 11.04.2018, 13:36
7.

Zitat von laberbacke08/15
Aber gerade auf diesen Ultralangstreckenfluegen wie sie jetzt angeboten werden wird der Frachtraum wohl kaum ausgenutzt. Das Flugzeug wird ja nicht mit maximalem Abfluggewicht starten und fuer Fracht duerften die drei Stunden extra auch kein Problem sein. Das Problem das ich sehe ist eher, dass man damit entweder seine Businessclass verwassert oder das ganze so teuer macht, dass sich das fuer den "Normalflieger" nicht lohnt.
Gerade auf solchen Strecken starten die Maschinen mit MTOW.
Von welchen drei Stunden sprechen Sie?

Was hat die Businessklasse mit dem Thema zu tun?

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MartinS. 11.04.2018, 13:36
8. ...

Zitat von StefanXX
Klar ich als Erwachsener rede mich leicht, aber ob wegen 12 Stunden Flug jetzt wirklich auch noch ein Kinderspielplatz mit an Bord sein muss? Ein paar Mal im Jahr (wenn überhaupt so viel). die ein Kleinkind normalerweise mal so eine Strecke fliegt, wird es ja wohl 12 Stunden auch mal ohne einen Spielplatz auskommen. Also nächstes kommt dann nämlich, dass man auch noch ein MIni-Krankenhaus einbaut inkl. mitfliegender Ärztemannschaft, wenn sich ein Kind beim Rutschen dann verletzt. Und ein Fitness-Studio und ein Kino dürfen natürlich auch nicht fehlen, 14 Stunden ohne so etwas ist unzumutbar.
Das ist halt erstmal nur ein Konzept... tatsächlich umgesetzt wird im Endeffekt genau das, was sich verkaufen lässt.
Ob man mit einem modularen Kinderspielbereich an Bord eines Fluges in irgendeiner Form Umsätze generieren kann, bleibt wohl zunächst dem Einfallsreichtum der potentiellen Besteller - also den Airlines überlassen.

Dass sie den Nerv der Zeit nicht so ganz verfehlen, könnte man aus den von Quantas geäußerten Plänen ja ableiten.
Und für ein Bett bei einem Langstreckenflug kann man mit ziemlicher Sicherheit ganz gut Extrakosten berechnen.

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Seraphin 11.04.2018, 13:37
9. @StefanXX

Ihre Kindheit muss lange her gewesen sein und/oder Sie haben keine Kinder, sonst würden Sie diese Behauptung sicherlich nicht einfach so in die Welt setzen. Für Kinder sind 12 Stunden eine enorm lange Zeit und wenn man diese ihnen angenehmer gestalten kann, warum denn nicht? Sonst wird sich immer über Kinder beschwert, wenn sie im Flugzeug nicht still sind. So ist es doch eine win-win-Situation

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