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Massentourismus: Wie Europas Städte gegen Überfüllung kämpfen
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Venedig, Barcelona, Dubrovnik - tolle Städte eint ein Problem: In ihren Gassen drängen sich zu viele Touristen. Was tun?

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didel-m 09.03.2018, 19:48
1. Schmeißt die doch auch noch raus, nach den Autos nun die Touris

Dann habt ihr in euren Supersauber-Städten Verkehr wie 19anoo dutt und gaaanz viel Ruhe.
Leider aber auch bittere Armut, wie anno dutt.
Kann mal jemand den Reset-Knopf drücken, das wird ja alles immer blöder.

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Balthasar1 09.03.2018, 20:17
2. Alle ein bißchen bescheuert

Nein. Keine Übertreibung. Menschen, die in Schiffe und in Busse gepfercht werden, um wie Vieh im Schnellmarsch durch herrliche Städte getrieben werden - das ist, Entschuldigung - bescheuert. Städte, die ihre Bewohner diesem Viehtrieb aussetzen, sind auch bescheuert. Dabei gibt es, zum Nutzen (na ja fast) aller so herrliche Gegenden im Hinterland. Aber: Es gibt auch so viele herrliche Ecken in Deutschland.

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zeisig 09.03.2018, 21:09
3. Reisen ist zu billig.

Zuallererst müßten die Flugpreise angemessen und somit auch gerne teuerer werden. Heutztage fliegt doch Hinz und Kunz für ein Taschengeld durch Europa.

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querulant_99 09.03.2018, 21:28
4. SPON übertreibt maßlos...

Wer schon auf Las Ramplas in Barcelona Platzangst bekommt, den rate dringend davon ab, die Altstadt von Jerusalem zu besuchen.
Dort benötigt man keinen Stadtplan, denn man wird von den Mitbesuchern in die einzig mögliche Richtung geschoben bis man schließlich die Klagemauer erreicht. Dort kann man dann sein Leid über die vielen Touristen beklagen...

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Sibylle1969 09.03.2018, 21:29
5. New York im Januar

Ich war neulich im Januar in New York, weil ich eine Geschäftsreise in die USA genutzt habe, um ein Wochenende in NYC dranzuhängen. Es war aber arschkalt, -9 Grad und ein eisiger Wind. Da macht Sightseeing nur begrenzt Spaß, ich war auch vor allem in Museen. Januar in New York ist zurecht absolute Nebensaison.

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protonendichte 09.03.2018, 21:35
6. Ein logischer Schritt

Schritt wäre es für Tagestouristen, die meistens kein Geld und allenfalls Müll in diesen Städten zurücklassen, ein adäquates
Eintrittsgeld zu verlangen. Touristen hingegen, die sich in diesen Städten im Hotel aufhalten müßten lediglich die übliche "Kurtaxe" entrichten. Wer in diesen Städten nächtigt gibt mit wesentlich höherer Wahrscheinlichkeit auch mehr Geld in der Gastronomie und den Geschäften aus, was der Stadt wiederum zu gute kommt. Die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern könnten zur Finanzierung des Erhaltes und der Sauberkeit in diesen Städten beitragen, zugleich würden der eine oder andere "Billigheimer" fern bleiben.

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Balthasar1 09.03.2018, 22:01
7. Ein logischer Schritt

Danke. Warum ist mir dieser Text nicht eingefallen. Ich kann ihn nur unterstreichen. Das sollten insbesondere die "Verantwortlichen" der in Frage kommenden Städte mutig beherzigen.

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hansa_vor 09.03.2018, 22:21
8. Man gewöhnt sich an die Zeiten

und geht halt in den betreffenden Monaten nicht zu den "hotspots".

Funktioniert in Berlin seit Jahren und ich bin schon ewig keinem "Touri" mehr vor die Füße gelaufen.

Den Läden an den hotspots geht es gut, mir auch, kein Problem.

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cave68 09.03.2018, 22:44
9. es geht...

doch eigentlich weniger um die Überfüllung sondern darum,dass Billig- und Kreuzfahrttoutisten schlichtweg kaum Geld in den betroffenen Städten lassen.Wie denn auch,wenn es auf dem Schiff all inclusive gibt und natürlich dann niemand die Plätze der Restaurants einnimmt....Selbige sind nach meiner Erfahrung nämlich selten überfüllt....

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