Forum: Reise
Mit Fatbikes durch Südafrika: Surfen in der Sanddüne
N. Eisele-Hein/ SRT

Räder mit extradicken Reifen, sogenannte Fatbikes, liegen schwer im Trend. Die robusten Gefährte eröffnen ganz neue Möglichkeiten. Und ganz neues Terrain - zum Beispiel die Dünen südöstlich von Kapstadt.

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Sibylle1969 10.05.2017, 12:15
1.

Für eine Tour in sandigem Gelände sind die Fatbikes natürlich ideal, aber im Stadtverkehr natürlich nicht. Trotzdem sehe ich ständig Leute mit solchen Rädern in der Stadt, weil die momentan schwer angesagt sind. Dort sind sie genauso ungeeignet wie Räder ohne Schutzbleche und Beleuchtung bei Schlechtwetter oder Singlespeeds in hügeligem oder bergigem Gelände.

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g_bec 10.05.2017, 13:28
2. Aber:

Zitat von Sibylle1969
Für eine Tour in sandigem Gelände sind die Fatbikes natürlich ideal, aber im Stadtverkehr natürlich nicht. Trotzdem sehe ich ständig Leute mit solchen Rädern in der Stadt, weil die momentan schwer angesagt sind. Dort sind sie genauso ungeeignet wie Räder ohne Schutzbleche und Beleuchtung bei Schlechtwetter oder Singlespeeds in hügeligem oder bergigem Gelände.
Aber die Fatbikes machen doch so schöne Geräusche, insbesondere auf Asphalt;-)

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Kritikfreak 10.05.2017, 13:32
3.

Zitat von Sibylle1969
Für eine Tour in sandigem Gelände sind die Fatbikes natürlich ideal, aber im Stadtverkehr natürlich nicht.
Genau so ist das. Neulich gab es hier einen guten Text, der die Wirkung von Reifenbreite und -profil auf die Laufeigenschaften eines Rades beschrieben hat. Wer "Fatbikes" in der Stadt fährt macht es sich unnötig schwer und sieht, finde ich - auch noch hochgradig albern aus.

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c.PAF 10.05.2017, 13:59
4.

Zitat von
Wäre ein normales Mountainbike ein VW-Golf, so könnte man das Fatbike als Traktor oder besser noch als Panzer bezeichnen.
Wieso? Hat ein Fatbike denn eine komplett andere Übersetzung (wie ein Traktor) oder zaubert es irgendwoher plötzlich gewaltige Kraft?

Nein, ein Fatbike ist einfach nur ein VW-Golf mit breiteren Reifen. Das mag auf Sand Vorteile bringen, aber das war es dann auch schon. Der "Motor" ist also derselbe, nur die Reifen wurden dem Einsatzzweck angepaßt...

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gummiball2 10.05.2017, 16:13
5. Auch für die Stadt

- Straßenbahnschienen machen weniger Probleme
- Federung ist gut wegen der dicken Reifen
- Klingel braucht man selten (die Leute schauen vorher nach hinten, was da anrollt)

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redneck 10.05.2017, 19:45
6.

Ein Fatbike ist der Versuch mit 5kg mehr Material als das Ausgangsbike zum überteuerten Kauf zu animieren. Die Dinger treten sich schwer. Uphill geht schlecht. Runter ist's auch nicht wirklich geniessbar weil ein Downhillbike eben 20cm Perfekten Federweg und tolle Fahreigenschaften hat im Vergleich zum Fat. Fatbikes waren nie "Hip". Käufer meistens verpickelte IT-Heinis.

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stefan.albrecht@virgilio. 10.05.2017, 21:30
7. Erst lesen, dann schreiben

Der Autor hat keinen Auftrag im MTB Sektor. Sonst wüsste er, dass Fatbikes, nach einem Hype vor ca. zwei Jahren, überhaupt nicht mehr "im Trend" sind, sondern wieder als auf spezielle Bereiche beschränkte Spezialbikes angesehen werden. Richtigerweise. Denn auf Sanddünen sind die breiten Reifen sicher gut, aber auf 90% der anderen Wege sind sie einfach Schwachsinn. Seither gab es andere neue Hypes. Plus Bikes zum Beispiel, die ca. drei Zoll breite Reifen auf 27,5er Felgen verwenden. Aber selbst dieser Hype ist schon wieder am Ende, wie man daran sehen kann, dass das Bike Magazin, die europaweit wohl einflussreichste und bekannteste MTB Zeitschrift Artikel veröffentlicht, in denen auch im Plus Sektor der Trend hin zu maximal 2,6 Zoll breiten Reifen geht. Ich habe auf meinem 29er 2,4 Zoll Reifen. Ein normales Mtb. Damit fahre ich so ziemlich alles, ausser Sanddünen, natürlich, weil ich im Sand absaufen würde sofern er nicht festgestapft ist. Vielleicht sollte der Autor dieses Artikels mal das Bike Magazin lesen, bevor er drauflos schreibt...

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trickkape 10.05.2017, 22:55
8. Was soll die Schlaumeierei?

Im Artikel geht es um einen tolle Bikegeschichte in Südafrika. Und eben nicht um die Vorzüge von Fatbikes.
Und genau für Sanddünen kommen halt nur Fatbikes in Frage.
Profilneurosen sind auch Rosen.

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mehrbereichsölfarbe 11.05.2017, 00:22
9.

Zitat von redneck
Ein Fatbike ist der Versuch mit 5kg mehr Material als das Ausgangsbike zum überteuerten Kauf zu animieren. Die Dinger treten sich schwer. Uphill geht schlecht. Runter ist's auch nicht wirklich geniessbar weil ein Downhillbike eben 20cm Perfekten Federweg und tolle Fahreigenschaften hat im Vergleich zum Fat. Fatbikes waren nie "Hip". Käufer meistens verpickelte IT-Heinis.
Ich habe da andere Erfahrungen gemacht. Das erste Aha-Erlebnis hatte ich auf einer rasanten Abfahrt auf einem schnöden Forstweg. Im Gegensatz zu meinem Cross Country Mountainbike hatte ich auf dem Fat-Bike ein enormes plus an Fahrtstabilität auf dem losen Untergrund.

Auf komplizierten Trail Abschnitten konnte ich aufgrund der hohen Traktion die Passagen mit langsamerer Geschwindigkeit und somit mehr Sicherheit meistern.

Was die Uphill Eigenschaften betrifft, ist man natürlich mit einem Fat Bike gegenüber einem Cross Country Bike im Nachteil. Aber im Vergleich zu Enduros schenken die sich gewichtsmäßig nichts.

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