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Neue Vorschrift: Frankreich-Urlauber müssen Alkoholtests einpacken
dapd

Wer mit dem Auto oder Motorrad nach Frankreich fährt, muss ab sofort einen Alkoholtest dabeihaben. Im Nachbarland ist eine Vorschrift in Kraft getreten, mit der die Bürger animiert werden sollen, ihre Fahrtüchtigkeit zu prüfen.

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herr_kowalski 01.07.2012, 12:12
1. Wieder mal eine Falschinfo von SPON !!!

Zitat von sysop
Wer mit dem Auto oder Motorrad nach Frankreich fährt, muss ab sofort einen Alkoholtest dabeihaben. Im Nachbarland ist eine Vorschrift in Kraft getreten, mit der die Bürger animiert werden sollen, ihre Fahrtüchtigkeit zu prüfen.
Es sind nicht zwingend die chemischen Einmaltests vorgegeben.
Es gibt für ganz kleines Geld ( € 6,50 ) elektronische Testgeräte für
den Dauergebrauch.
Frankreich schreibt ausschlielich ein Alkotestgerät vor.
Nichts sonst.

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ritchie2008 01.07.2012, 12:17
2.

Zitat von sysop
Wer mit dem Auto oder Motorrad nach Frankreich fährt, muss ab sofort einen Alkoholtest dabeihaben. Im Nachbarland ist eine Vorschrift in Kraft getreten, mit der die Bürger animiert werden sollen, ihre Fahrtüchtigkeit zu prüfen.
Wo ist das Problem? Fährt man einfach nicht hin !!!

Da wird immer gross geschrieben wie wichtig das Schengen-Abkommen ist und was bedeutet es eigentlich: ich kann ohne Probleme über die Grenze fahren um mich dann irgendwelchen idiotischen Regeln aussetzen zu müssen, die nur der Abzocke dienen (Warnweste für JEDEN im Auto in Italien, nun der Röhrchenmist in Frankreich, D-Schild-Pflicht in manchen Ländern....)

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nobby_l 01.07.2012, 12:19
3. Der Wahnsinn...

Zitat von sysop
Wer mit dem Auto oder Motorrad nach Frankreich fährt, muss ab sofort einen Alkoholtest dabeihaben. Im Nachbarland ist eine Vorschrift in Kraft getreten, mit der die Bürger animiert werden sollen, ihre Fahrtüchtigkeit zu prüfen.
... hat viele Gesichter.

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marthaimschnee 01.07.2012, 12:22
4.

Wieviele Prozent der Unfallverursacher waren sich denn nicht bewußt, daß sie alkoholisiert waren? Sprich also, diesen Test machen und überrascht vor dem Fahren zurückschrecken würden?

Und darüber, wieviele dieser Unfälle ausschließlich durch den Alkoholeinfluß entstanden sind, gibt es bestimmt ähnlich aussagekräftige Daten!

völlig sinnloser Aktionismus

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Edgard 01.07.2012, 12:30
5.

Zitat von herr_kowalski
Es sind nicht zwingend die chemischen Einmaltests vorgegeben. Es gibt für ganz kleines Geld ( € 6,50 ) elektronische Testgeräte für den Dauergebrauch. Frankreich schreibt ausschlielich ein Alkotestgerät vor. Nichts sonst.
"Herr Kowalski", bevor Sie SPON "Falschmeldung" vorwerfen sollten Sie sich erst einmal selbst Schlau machen:

"Wie muss das Alkoholtestset beschaffen sein?

Es dürfen sowohl Einwegtests auf chemischer Basis als auch elektronische Atemalkoholmessgeräte mitgeführt werden. Bei einem Einwegtest darf das vom Hersteller vorgegebene Haltbarkeitsdatum nicht abgelaufen sein. Hierbei ist zu beachten, dass das Haltbarkeitsdatum im Regelfall verhältnismäßig kurz bemessen ist und deshalb regelmäßig überprüft werden sollte. Zudem sollte auf die vom Hersteller vorgegebenen Höchst- und Tiefsttemperaturen geachtet werden, der der Alkotest ausgesetzt werden darf.

Die Verkehrssicherheitsabteilung des französischen Innenministeriums (Sécurité routière) weist darauf hin, dass nur diejenigen Alkotests den gesetzlichen Vorgaben entsprechen, die gemäß der französischen Norm / Norme française (NF) zertifiziert sind. Auf chemischer Basis
funktionierende Atemalkoholtestsets müssen hierbei die Referenznorm NF X 20-702 der französischen Normungsorganisation AFNOR erfüllen.
..."
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Es ist selbst in F im Moment schwierig diese Tester zu bekommen. Ich habe meine (gilt übrigens auch für Motorrad-, Quad- und ähnliche fahrer!) auf der Fähre Dover-Dunkerque für 4€/Doppelpack gekauft.
Zudem werden Bußgelder erst am 1.11. erhoben.

Und wie ich einigen Kommentaren enthehme sind diese Tester scheinbar absolut notwenig - und wenn sie einige Menschen davon abhält nach F zu fahren - da fühle ich mich doch gleich viel sicherer hier im Elsass.

E. Fuß, Drusenheim

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tl-hd 01.07.2012, 12:45
6. kontraproduktiver Irrsinn

Diese Regel ist doch nicht nur Irrsinn, sondern auch noch kontraproduktiv. Jemand, der nie Alkohol trinkt (wofür es ja verschiedene Gründe geben kann) wird bestraft, wenn er keinen Test dabei hat, während jemand, der z.B. 0,4 Promille Blutalkohol aufweist, aber einen Test dabei hat (unabhängig davon, ob er ihn auch genutzt hat), wird nicht bestraft.

Wenn man den Artikel liest, stellt man fest, dass der Test auch falsche Sicherheit geben kann:

Zitat von SPON
In Frankreich dürfen Fahrer ebenso wie in Deutschland 0,5 Promille im Blut aufweisen. Das Pusteröhrchen reagiert allerdings weniger empfindlich auf Alkohol als die professionellen Geräte der Polizei: Schon bei einem angezeigten Promillewert von 0,25 sollte das Auto stehen gelassen werden.]
Wer sich also auf den Test verlässt, fährt dann vielleicht noch Auto, während er es sonst lieber hätte stehen lassen. Das gilt übrigens auch für korrekt funktionierende Tests - wenn da dann z.B. 0,4 Promille festgestellt werden, kann (oder besser gesagt: darf) man ja noch fahren, während man ohne Test vielleicht lieber nicht fährt, weil man sich eben nicht sicher ist, ob man nicht vielleicht über 0,5 Promille ist.

Zuletzt muss man noch sagen, dass - wenn ich das richtig verstanden habe - ja ein Test im Handschuhfach liegen muss. Das sagt nichts darüber aus, ob dieser auch genutzt wird. Wenn nur noch ein Test übrig ist, wird da wohl mancher diesen Test lieber ungenutzt im Handschuhfach liegen lassen, als ihn zu nutzen...

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tl-hd 01.07.2012, 12:58
7. Lesen bildet

Zitat von Edgard
"Herr Kowalski", bevor Sie SPON "Falschmeldung" vorwerfen sollten Sie sich erst einmal selbst Schlau machen: "Wie muss das Alkoholtestset beschaffen sein? Es dürfen sowohl Einwegtests auf chemischer Basis als auch elektronische Atemalkoholmessgeräte mitgeführt werden.
Nichts anderes hat der Herr Kowalski doch gesagt. Im SPON-Artikel dagegen ist nur von chemischen Tests die Rede.

Zitat von
Bei einem Einwegtest darf das vom Hersteller vorgegebene Haltbarkeitsdatum nicht abgelaufen sein. Hierbei ist zu beachten, dass das Haltbarkeitsdatum im Regelfall verhältnismäßig kurz bemessen ist und deshalb regelmäßig überprüft werden sollte. Zudem sollte auf die vom Hersteller vorgegebenen Höchst- und Tiefsttemperaturen geachtet werden, der der Alkotest ausgesetzt werden darf.
Bei den kurzen Haltbarkeitsdaten (und der damit entsprechend häufig auftretenden Notwendigkeit des Nachkaufens) kann man darüber spekulieren, ob da nicht die Hersteller dieser Tests in der Gesetzesvorlage involviert waren. Aber vielleicht läuft das ja in Frankreich anders ab als in Deutschland - auf jeden Fall dürften die Hersteller nicht gerade traurig über das Gesetz sein.

Die Probleme der Temperaturempfindlichkeit belegen noch einmal, dass diese Test kontraproduktiv sind, weil sie den Nutzer in falscher Sicherheit wiegen können.

Zitat von
Und wie ich einigen Kommentaren enthehme sind diese Tester scheinbar absolut notwenig - und wenn sie einige Menschen davon abhält nach F zu fahren - da fühle ich mich doch gleich viel sicherer hier im Elsass.
Nicht jeder, der die Tests (bzw. die Vorschrift, diese unabhängig vom Alkoholkonsum mitzuführen) sinnlos findet, ist gleich jemand, der gerne alkoholisiert Auto fährt. Ich trinke z.B. nie Alkohol, wenn ich noch Auto fahre, daher sind die Tests für mich nur unnötige Geldausgaben, wenn ich mal nach Frankreich fahren sollte.

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marianne52 01.07.2012, 13:03
8.

Und wenn man grundsaetzlich nie im Leben Alkohol trinkt, es auch nie trinken wird... dann muss man trotzdem dieses dusselige Geraet kaufen?? Das ist ja irre.... mach ich nicht, obwohl ich oft nach F. fahre und dort beim Diner manchmal dumm angeschaut werde, weil ich keinen Wein trinke... sondern Wasser....

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distel60 01.07.2012, 13:14
9. Großes Geschäft ...

... für den Röhrchenhersteller.

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