Forum: Reise
Orkan "Niklas" : Sturm legt Bahnverkehr in NRW lahm
DPA

Die Deutsche Bahn hat den Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen komplett eingestellt, im Fernverkehr gibt es ebenfalls massive Störungen. Auch auf den Straßen sorgen umgekippte Bäume und Schilder für erhebliche Probleme.

Seite 1 von 5
Nemetz 31.03.2015, 12:19
1. komisch: Sturm gibt es fast ueberall, Zug faehrt trotzdem!

warum nur haben die Schweizer, www.sbb.ch, die Austrianer, www.oebb.at und die Russen, www.transsibirischeeisenbahn.me trotz im Moment aehnlicher oder schwererer Noxen keine 'massiven Stoerungen'?!

Schaltet endlich auslaendische Bahnexperten ein, um die Deutsche Bahn wieder auf internationales Niveau zu bringen. Insbesondere die Niederlande, www.ns.nl, und die Schweizer.

Auch dort stuermt es, auch dort gibt es Unwetter - nur scheint das Katastrophenmanagement Lichtjahre besser zu sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Plasmabruzzler 31.03.2015, 12:23
2.

Komplett eingestellt in NRW? Nein, auf den Gleisen der DB fährt nach wie vor die Mittelrheinbahn, die S23, usw. Nur, um einige Beispiele zu nennen (Zeitpunkt: 12:23 Uhr).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kmgeo 31.03.2015, 12:30
3. Jedes Mal dasselbe....

Was mir nicht einleuchten will, ist, warum man nicht entlang der Bahnstrecken einfach einen Korridor schafft, der auf 20 metern baumfrei bleibt - dann kann auch nichts auf die Gleise fallen.
Das haben die Franzosen im übrigen schon so gehalten, als sie im damaligen Königreich Westfalen Straßen anlegten.....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bahnix 31.03.2015, 12:45
4.

Zitat von Nemetz
warum nur haben die Schweizer, www.sbb.ch, die Austrianer, www.oebb.at und die Russen, www.transsibirischeeisenbahn.me trotz im Moment aehnlicher oder schwererer Noxen keine 'massiven Stoerungen'?! Schaltet endlich auslaendische Bahnexperten ein, um die Deutsche Bahn wieder auf internationales Niveau zu bringen. Insbesondere die Niederlande, www.ns.nl, und die Schweizer. Auch dort stuermt es, auch dort gibt es Unwetter - nur scheint das Katastrophenmanagement Lichtjahre besser zu sein.
Ganz einfach, weil man ein wenig gedacht hat: Es existiert in der Schweiz ein regelwerk, wie der Wald längs der Bahn beschaffen sein muss, dass nicht beim ersten Wind ein Baum auf die Trasse fällt:
https://www.sbb.ch/content/sbb/en/desktop/sbb-konzern/sbb-als-geschaeftspartner/bund-kantone/baubewilligung/_jcr_content/contentPar/tabs/tabItems/contenu_du_dossier/tabPar/downloadlist_0/downloadList/unterhalt_der_gr_nfl.spooler.download.pdf

Und das wird auch umgesetzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ancoats 31.03.2015, 12:45
5.

Zitat von Nemetz
warum nur haben die Schweizer, www.sbb.ch, die Austrianer, www.oebb.at und die Russen, www.transsibirischeeisenbahn.me trotz im Moment aehnlicher oder schwererer Noxen keine 'massiven Stoerungen'?! Schaltet endlich auslaendische Bahnexperten ein, um die Deutsche Bahn wieder auf internationales Niveau zu bringen. Insbesondere die Niederlande, www.ns.nl, und die Schweizer. Auch dort stuermt es, auch dort gibt es Unwetter - nur scheint das Katastrophenmanagement Lichtjahre besser zu sein.
Dieselloks? Baumlose Steppen? Opfergaben an den Gott der Winde? Man weiß es nicht.

Ich habe einige Zeit in der Schweiz verbracht. Dort wird zumindest über die SBB genau so oft - und mit den gleichen - Vorwürfen gemosert, dito in meinen anderen Wahlländern Frankreich und GB. Grundsätzliches Bahn-Bashing scheint überall zur Folklore zu gehören...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
unimog_andi 31.03.2015, 12:46
6. Experten

@Nemetz:
"Schaltet endlich auslaendische Bahnexperten ein, um die Deutsche Bahn wieder auf internationales Niveau zu bringen. Insbesondere die Niederlande,"
Ach? http://www.ns.nl/reisplanner-v2/index.shtml

Wenn sich alle Bahnkenner an Deutschlands Westgrenze aufstellen und dort ihre heiße Luft ablassen würden , anstatt in den Foren, käme der Sturm erst gar nicht nach Deutschland rein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Humboldt 31.03.2015, 12:58
7. Was reden Sie da...

Zitat von ancoats
Dieselloks? Baumlose Steppen? Opfergaben an den Gott der Winde? Man weiß es nicht. Ich habe einige Zeit in der Schweiz verbracht. Dort wird zumindest über die SBB genau so oft - und mit den gleichen - Vorwürfen gemosert, dito in meinen anderen Wahlländern Frankreich und GB. Grundsätzliches Bahn-Bashing scheint überall zur Folklore zu gehören...
Es wird über die SBB NICHT im gleichen Maße geschimpft wie über die Deutsche Bahn hierzulande.

Das die Schweizer Bürger natürlich einen viel höheren Anspruch haben (geben ja auch das Vierfache pro Kopf der Bevölkerung von Staats wegen für eine gute Bahninfrastruktur aus als Deutsch-Merkel-Land) und des öfteren mäkeln, liegt einfach an dem dort vorhandenen Lichtjahre besseren Niveau an Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
movfaltin 31.03.2015, 13:05
8. Standards

Zitat von Nemetz
Schaltet endlich auslaendische Bahnexperten ein, um die Deutsche Bahn wieder auf internationales Niveau zu bringen. Insbesondere die Niederlande, www.ns.nl, und die Schweizer.
Quatsch. Im internationalen Vergleich ist die DB noch blendend aufgestellt: Es gibt klare Fahrpläne, es gibt klare Regelungen, was bei Verspätung oder Ausfall ansteht, es gibt Bekanntgaben an so gut wie jedem Bahnhof - und es wird schnell Ersatz geleistet.

Auch wenn ich mich oft wundere über die DB, und auch, wenn ich partout nicht kapiere, warum die DB als Staatsunternehmen unbedingt Kurzfristprofit am Parkett machen soll statt einer schwarzen Null: Fahren Sie doch einmal Bahn im Vereinigten Königreich, in Indien, fahren Sie Bahn in den USA oder in Spanien, fahren Sie in Polen oder Krotien, fahren Sie in Zhongnan oder eben mit Ihrer transsibirischen Eisenbahn... viel Spaß! In jedem dieser Beispiele werden Sie die deutsche Bahn vermissen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bernd.Brincken 31.03.2015, 13:11
9. Ex-Beamten

Zitat von kmgeo
Was mir nicht einleuchten will, ist, warum man nicht entlang der Bahnstrecken einfach einen Korridor schafft, der auf 20 metern baumfrei bleibt - dann kann auch nichts auf die Gleise fallen. ...
Weil man sich dann nicht mehr mit solchen Sperrungen wichtig machen kann.
In einem ganzen Bundesland den Nahverkehr komplett einzustellen, ist mal wieder völlig masslos.

Mit Fernverbindungen ist es ja auch nicht besser.
Bäume oder auch teils baufällige Gebäude stehen nah an der Strecke, die mit 200 km/h und mehr durchbraust wird. Nur eine Frage der Zeit, bis da über beschädigte Züge hinaus auch Unfälle und Verletzte entstehen.

In den ehemaligen Beamten-Monopol-Betrieben, auch im Bereich Telekom, hat sich in den letzten Jahren eine destruktive Mentalität eingenistet, die den Wirtschaftsstandort Deutschland gründlich schädigt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5