Forum: Reise
Partyurlaub: Mallorca geht härter gegen Saufgelage am Strand vor
dapd

Schluss mit dem Müll und exzessiven Besäufnissen: Mallorca will an Stränden künftig hart gegen Ordnungswidrigkeiten durchgreifen - mit Geldstrafen bis zu 3000 Euro.

Seite 1 von 2
agua 12.06.2012, 16:55
1. Eine richtige

Entscheidung.Ganze Schulklassen nutzen ihre Abschlussfahrten,um sich in Spanien diesen Saufgelagen hinzugeben.Das hat meiner Meinung nach nichts mit dem Ausleben von Freiheit zu tun.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zephyros 12.06.2012, 17:37
2. absolut richtig

viele deutsche Proleten glauben, anderen europäischen Mitgliedsstaaten Ratschläge oder Vorschriften erteilen zu müssen, wie sie zu wirtschaften haben oder ähnliches(siehe "Bild-Zeitung"), lassen dann aber im "Urlaub" die Sau raus und benehmen sich bestenfalls wie Primaten.

Teil einer guten Erziehung sollte es sein, sich im Ausland gesittet zu benehmen, sich für die Kultur und Sprache zu interessieren. Gegen ein Glas Wein beim Essen ist nichts einzuwenden.

Thailand sollte einen ähnlichen Weg gehen wie die Mallorqiner. Rigoroses öffentliches Trinkverbot und drastische Strafen bei Zuwiderhandlung (Geldstrafen, Ausnüchterungszelle, Stempel in den Pass, etc.)
Was viele deutsche Mitbürger dort abziehen ist ekelerregend. (und das in einem der schönsten Länder der Erde)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
der_pirat 12.06.2012, 18:08
3. Das sehe ich auch so.

Zitat von zephyros
viele deutsche Proleten glauben, anderen europäischen Mitgliedsstaaten Ratschläge oder Vorschriften erteilen zu müssen, wie sie zu wirtschaften haben oder ähnliches(siehe "Bild-Zeitung"), lassen dann aber im "Urlaub" die Sau raus und benehmen sich bestenfalls wie Primaten.
Aber ich würde da durchaus differenzieren: Wenn ich als Land mit solchen Touristen Geld verdienen kann, dann mache ich das vermutlich.

Glauben Sie denn, dass sich die Touristen von sich aus ändern werden? Ich glaube das nicht. Nur fahren eben diese Leute dann nicht mehr nach Malle, sondern nach Bulgarien oder sonstwo hin.

Ich selbst war auch schon einige Male auf Mallorka und war immer wieder vom Essen in den Hotels entsetzt. Nicht, dass es nicht lecker gewesen wäre, aber es war eben nie einheimisch. Frikadellen, Schnitzel, Würstchen... Aber bei z.B. Muscheln sagen die Touristen: "Igitt. Was ist das denn?"

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Jule25 12.06.2012, 19:32
4. .

Zitat von der_pirat
Aber ich würde da durchaus differenzieren: Wenn ich als Land mit solchen Touristen Geld verdienen kann, dann mache ich das vermutlich. Glauben Sie denn, dass sich die Touristen von sich aus ändern werden? Ich glaube das nicht. Nur fahren eben diese Leute dann nicht mehr nach Malle, sondern nach Bulgarien oder sonstwo hin.
Und dafür kommen andere "nach Malle", wahrscheinlich welche, die nicht zur Unterschicht gehören und entsprechend mehr Geld zur Verfügung haben um es vor Ort auszugeben. Ich rede nicht von Luxustouristen sondern vom Otto-Normal-Besserverdiener und dem Mittelstand.

Anderseits ist es wiederum gut Sammelpunkte für diese Leute zu haben ("Ballermann 6", Cala Ratjada). Wenn man diese an einem Punkt konzentriert, bleiben andere Urlaubsorte verschont. Jeder Urlaubsort muss selbst entscheiden welches Publikum gewünscht ist. Dumm nur, wenn Villarriba die mit dem guten Benehmen möchte und Villabajo die ungebildeten anspricht. Dann muss eine Mauer hin :-D (nur ein Scherz ;-) )

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zephyros 12.06.2012, 19:57
5. Sie haben natürlich Recht

Zitat von der_pirat
Aber ich würde da durchaus differenzieren: Wenn ich als Land mit solchen Touristen Geld verdienen kann, dann mache ich das vermutlich. Glauben Sie denn, dass sich die Touristen von sich aus ändern werden? Ich glaube das nicht. Nur fahren eben diese Leute dann nicht mehr nach Malle, sondern nach Bulgarien oder sonstwo hin. Ich selbst war auch schon einige Male auf Mallorka und war immer wieder vom Essen in den Hotels entsetzt. Nicht, dass es nicht lecker gewesen wäre, aber es war eben nie einheimisch. Frikadellen, Schnitzel, Würstchen... Aber bei z.B. Muscheln sagen die Touristen: "Igitt. Was ist das denn?"
es wird dann wieder andere Orte/Länder geben, die alles erlauben, Hauptsache man verdient möglichst schnell sehr viel Geld mit dem Tourismus. Es dauert dann immer einige Zeit, bis den Einheimischen das Verhalten dieser sauf-und vögel-Touris dermassen zum Halse raushängt, dass sie anfangen zu handeln. Verbote und drastische Strafen sind dann leider unumgänglich. Saufende und pöbelnde Deutsche werden Sie in Singapur oder Riad vergeblich suchen, da wird nämlich gnadenlos durchgegriffen. Bei Zuwiderhandlung gibt´s Stockschläge. Deswegen traut sich dort keiner sowas.
Es gibt aber zum Glück inzwischen einige, die kapiert haben, dass schnelles Geld nicht alles ist (Stichwort Occupy etc.). Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
toledo 12.06.2012, 19:59
6. ......

Endlich! Endlich wird gegen dieses hirnlose Proletensaufen, welches oft verharmlosend als Partyvergnügen 'junger Menschen' relativiert wird, etwas unternommen! In diesem Zusammenhang sollte aber darauf hingewiesen werden, dass die Ballermann-Prolls nicht(!) ausschließlich aus Deutschland kommen! Das ist eher ein multinationales Problem!

Die Behörden vor Ort sollten allerdings auch gleich etwas gegen den angrenzenden Rotlichtbezirk unternehmen!

Ich hege die Hoffnung, dass die Bußgelder zahlreich verhängt und auch mit allen Mitteln eingetrieben werden. Auch in den jeweiligen Heimatländern, ähnlich der Regelung für Bussgelder von Autofahrern!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ArnoNym 12.06.2012, 21:36
7. Hier könnte Ihr Werbung stehen

Zitat von agua
Entscheidung.Ganze Schulklassen nutzen ihre Abschlussfahrten,um sich in Spanien diesen Saufgelagen hinzugeben.Das hat meiner Meinung nach nichts mit dem Ausleben von Freiheit zu tun.
Ist es nicht so, daß Schulklassen auf ihren Abschlußfahrten völlig ungeachtet der Destination Saufgelage veranstalten? Das war zu meiner Zeit auch schon so. Nehmen Sie's leicht! Frau Werwolf würde sagen: "Des g'hört so!"

Zitat von zephyros
Thailand sollte einen ähnlichen Weg gehen wie die Mallorqiner. Rigoroses öffentliches Trinkverbot und drastische Strafen bei Zuwiderhandlung (Geldstrafen, Ausnüchterungszelle, Stempel in den Pass, etc.) Was viele deutsche Mitbürger dort abziehen ist ekelerregend. (und das in einem der schönsten Länder der Erde)
Das Geschehen in Pattaya habe ich mir tagsüber aus reiner Neugier auch mal für wenige Stunden angesehen, und das hat mir schon gereicht. 70-Jährige mit einer nicht gerade freudig dreinschauenden 15-Jährigen an der Hand empfand ich jedenfalls als alles andere als prickelnd. Was dort nachts abgeht, möchte ich garnicht erst wissen.

Was ein Trinkverbot dort zum Besseren wenden sollte, ist mir allerdings absolut schleierhaft. Ich bin jedenfalls froh, daß es derartige Hotspots gibt. Dann sammelt sich das einschlägige Publikum wenigstens vorzugsweise dort, und man kann anderswo ungestört seinen Urlaub verbringen.

Wenn Thailand irgendwelche Verbote ausspräche und auch tatsächlich durchsetzte, hätte das durchaus nennenswerte finanzielle Nachteile für Thailand. Global gesehen ändern würde das ohnehin nichts: Dann flöge die werte Kundschaft halt nach Kambodscha, Vietnam o.ä.

Zitat von Jule25
Und dafür kommen andere "nach Malle", wahrscheinlich welche, die nicht zur Unterschicht gehören und entsprechend mehr Geld zur Verfügung haben um es vor Ort auszugeben. Ich rede nicht von Luxustouristen sondern vom Otto-Normal-Besserverdiener und dem Mittelstand. Anderseits ist es wiederum gut Sammelpunkte für diese Leute zu haben ("Ballermann 6", Cala Ratjada). Wenn man diese an einem Punkt konzentriert, bleiben andere Urlaubsorte verschont. Jeder Urlaubsort muss selbst entscheiden welches Publikum gewünscht ist. Dumm nur, wenn Villarriba die mit dem guten Benehmen möchte und Villabajo die ungebildeten anspricht. Dann muss eine Mauer hin :-D (nur ein Scherz ;-) )
Zitat von Jule25
Anderseits ist es wiederum gut Sammelpunkte für diese Leute zu haben ("Ballermann 6", Cala Ratjada). Wenn man diese an einem Punkt konzentriert, bleiben andere Urlaubsorte verschont. Jeder Urlaubsort muss selbst entscheiden welches Publikum gewünscht ist. Dumm nur, wenn Villarriba die mit dem guten Benehmen möchte und Villabajo die ungebildeten anspricht. Dann muss eine Mauer hin :-D (nur ein Scherz ;-) )
Genauso sehe ich das auch. Die Mauer braucht man übrigens nicht: Die Besucher von Villariba wollen überhaupt nicht nach Villabajo (höchstens mal zum Gaffen), und die Besucher von Villabajo finden Villariba ohnehin langweilig und fühlen sich dort unwohl.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fragel 12.06.2012, 22:26
8. Saufurlaub für alle

Ich habe schon immer gestaunt , das sich die Einheimischen soetwas auf Dauer bieten lassen. Ich war noch nie dort und kenne es nur von Berichten. Selbst habe ich erlebt , als in der Karibik , in meinem Hotel, sich 4 Burschen aus Hamburg zum Dauersaufen eingebucht hatten. Vormittags 10 Uhr standen sie an der Bar und abends verschwand einer nach dem anderen total besoffen auf ihren Zimmern. Das ging 14 Tage lang.
Nun musste ich mir nur noch das Gegröhle von vielen Besoffenen vorstellen und habe dadurch auf einen Urlaub , falls man sowas noch als Urlaub bezeichnen kann, auf Mallorca verzichtet.
Wenn dort eine Änderung vorgenommen werden soll , dann geht das nur, wenn die Säufer kräftig zur Kasse gebeten werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
DerKritische 12.06.2012, 23:20
9. ...

Zitat von zephyros
.........Saufende und pöbelnde Deutsche werden Sie in Singapur oder Riad vergeblich suchen, da wird nämlich gnadenlos durchgegriffen. Bei Zuwiderhandlung gibt´s Stockschläge. Deswegen traut sich dort keiner sowas. ...........
Normalerweise ist Singapore und Riad aber auch nicht gerade
die Destinations für solche Leute:-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2