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Plastikmüll im Flugzeug: Was am Ende vom Bordmenü übrig bleibt
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Plastikbecher, Plastikschalen, Plastikdeckel - Abfall ohne Ende. Fluggesellschaften reden ungern über die Müllmenge, die auf Reisen zusammenkommt. Doch Passagiere können einiges tun, um die Umwelt zu entlasten.

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ulrics 05.06.2018, 05:51
1.

Beim Flugverkehr ist nicht Plastikmüll das Hauptproblem, sondern Fluglärm und die fehlende Kerosinsteuer. Trotzdem ist es wichtig auch die Verschwendung zu betrachten.

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ATLien 05.06.2018, 05:52
2. Also

In der Business Class bekomme ich immer Mehrweggeschirr...ok das war jetzt ein blöder Spruch, aber letztlich ist das Plastik auch Resultat des Drangs nach immer billigeren Tickets. So hat die Billigfliegerkonkurenz zu einer Plastifizierung der klassischen Airlines in Eco geführt.
Gleichzeitig sollte man aber auch nicht den Plastikabfall zusammenhanglos betrachten. Ist das Porzellangeschirr, welches mit vollem Gewicht (Treibstoff und damit CO2) transportiert werden muss, mit heißem (Energie) Wasser (an vielen Orten der Welt ein kostbares Gut) gespült werden muss und auch keine unendliche Lebensdauer besitzt tatsächlich besser als der Plastikteller? Ich erinnere an das Ammenmärchen der umweltfreundlichen Milchflasche ... leider braucht es Systembetrachtungen um den vollen Einfluss von Verpackungen zu verstehen!

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inecht 05.06.2018, 06:04
3. die beste Lösung: nicht fliegen.

Der Mobilitätswahn des Urlaubskonsumenten ist noch problematischer als die Plastikberge , die er hinterlässt.

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differentPOV 05.06.2018, 06:34
4. Eigeninitiative

Ich ärgere mich auch schon seit langem über die Mengen an Plastikmüll auf den Flügen. Ich bitte die Steward/essen immer, mir einen Pappbecher zu geben wenn möglich und diesen nachzufüllen, bzw. nehme sowieso meine eigene (leere) Trinkflasche mit die ich vor dem Flug am Gate fülle. An den KLM Gates stehen zB oft Trinkwasserbrunnen, sodass man nicht das (etwas suspekte) Kranwasser im WC gebrauchen muss. Als Besteck für mein Essen, das ich mir meist selbst mitnehme, dienen Stäbchen, die man an sich prima durch die Kontrolle bekommt. In der Hinsicht sind Billigflieger insofern einen Schritt weiter, als dass man dort das Essen selbst kaufen muss - was dazu führt, dass Leute sich ihr Butterbrot vielleicht doch eher selbst zuhause schmieren.

Frage bleibt natürlich, wie man das Problem auf Dauer lösen kann. Holzbesteck (bzw Bambus, etc) ist in den rauen Mengen, in denen es gebraucht würde, wahrscheinlich auch keine umweltschonendere Lösung. Bin nach dem Lesen dieses Artikels negativ erstaunt, dass auf dem Gebiet nicht schon längst mehr geforscht wird. Denn innovative Lösungen auf dem Gebiet des Re- und Up-cyclings gibt es heutzutage doch schon recht viele.

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neutron76 05.06.2018, 06:56
5. 3 Liter Kerosin pro Fluggast und 100km

Wegen der Flughöhe wird der Beitrag zur Erderwärmung vom BUND mit dem Faktor 5 angegeben (Reflexion der Wärmestrahlung durch Wasserdampf in den höheren Atmosphäreschichten.
Das fällt der Müll nicht mehr ins Gewicht. Da kann man getrost zum Becher greifen.

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jhea 05.06.2018, 07:02
6. Das ist witzig...

als ich das letzte mal geflogen bin, da waren die so schnell bei mir und ich hatte einfach nur Durst in der Fliegerluft, dass mir Mülltrennung total egal war.
Zumal ich nicht richtig sitzen konnte, total übermüdet war, und einfach nur meine ruhe wollte, und halt was zu trinken auf dem 10 Stunden Flug.
Da geht einem die Umwelt ziemlich am Allerwertesten vorbei.

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alex300 05.06.2018, 07:28
7. ?

Das Plastik ist Öl.
Das Öl ist der Energieträger.
Plastik verbrennen und die Energie wieder verwenden.
Für Strom und Fernwärme.
Wo ist das Problem und wie soll hier der Passagier helfen?

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fatherted98 05.06.2018, 07:53
8. es wurde ja schon reduziert...

...ich erinnere mich an die 90er...da gab es auf Kurzstrecke sogar noch in der Holzklasse ein volles Menü...wurde dann von LH abgeschafft...British Midlands hatte das beibehalten...wird aber zwischenzeitlich sicher auch gestrichen sein. Dafür gab es dann ein "Baguette-Sandwich" das meist in teils flüssiger Form dargereicht wurde...sprich: ungenießbar. Dann lieber gar nichts...auf europ. Mittelstrecke ist es glaube ich jedem zuzumuten mal zu hungern....aber sogar Ryan Air bietet ja gegen Aufpreis Mikrowellengerichte an....
Auf Langstrecke ist das alles natürlich obligatorisch...aber in der Holzklasse wiederverwendbares Besteck?....da wo man kaum noch sitzen kann...geschweige denn essen...weil der Platz so gering ist?...Glaub ich nicht dran. Ich persönlich esse auf Langstrecke nur in der BC etwas....in der Holzklasse höchstens das Joghurt und die Kräcker/Nüsse....der Rest ist ungenießbar geworden....und das bei unterschiedlichen Airlines. In der BC allerdings ist das Essen meist durchweg genießbar....was nicht heißen soll das es kulinarische Köstlichkeiten gibt.

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halihalo52 05.06.2018, 07:54
9. Passagiere können einiges tun, um die Umwel

sind die Passagiere nun daran schuld? Die Fluggesellschaften sollen was dagegen tun, denn sie sind die Verursacher.

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