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Provence: Wo der Frühling leuchtet
Helge Sobik

Endlich Frühling - wer kann, fährt jetzt in die Provence. Es gibt keine Jahreszeit, in der Frankreichs Süden schöner ist.

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112211 21.03.2017, 05:42
1. Schönheit im Auge des Betrachters

Wie auch woanders liegt auch hier die Schönheit im Auge des Betrachters. Wenn dem einen das Frühjahr in der Provence so gefällt, ist es bei dem anderen die knisternde Hitze des Sommers, für den dritten der wärmende Spätsommer. Ich fahre jedenfalls nicht mehr im Frühjahr in die Provence, nachdem ich gleich 2 Jahre in Folge von dem Mistral durchgepustet worden bin.

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thequickeningishappening 21.03.2017, 06:03
2. Wenn ich in Europa leben würde

dann in der Provence! Das Klima, die Landschaft, die Lage: top spot!

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Sibylle1969 21.03.2017, 08:02
3. Sehnsuchtsland

Die Provence ist mein persönliches Sehnsuchtsland. Wenn ich diesen Artikel lese, bekomme ich Lust, mal wieder hinzufahren. Erst letztes Jahr war ich im Mai dort. Da blüht auch viel, alles ist sattgrün, die Alpen, wenn man sie am Horizont sehen kann, sind noch schneebedeckt, und die Tageshöchsttemperaturen liegen bei sehr angenehmen 25 Grad. Touristen sind auch noch wenige da. Vielleicht fahr ich spontan über Ostern mit dem Direkt-TGV von Frankfurt für ein paar Tage runter...

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Sibylle1969 21.03.2017, 08:21
4.

Zitat von thequickeningishappening
dann in der Provence! Das Klima, die Landschaft, die Lage: top spot!
Da kann ich nur zustimmen. Leider muss ich noch ein paar Jahre arbeiten, aber im Rentenalter wollen mein Mann und ich komplett in die Provence umziehen.

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Sibylle1969 21.03.2017, 08:23
5.

Zitat von 112211
Wie auch woanders liegt auch hier die Schönheit im Auge des Betrachters. Wenn dem einen das Frühjahr in der Provence so gefällt, ist es bei dem anderen die knisternde Hitze des Sommers, für den dritten der wärmende Spätsommer. Ich fahre jedenfalls nicht mehr im Frühjahr in die Provence, nachdem ich gleich 2 Jahre in Folge von dem Mistral durchgepustet worden bin.
Der Mistral kann zu allen Jahreszeiten wehen, im Frühling und im Sommer. Letztes Jahr im Mai hatten wir auch 2 Tage mit sehr kräftigem Mistral. Im Sommer hatten wir auch schon kräftigen Mistral, da fühlt der Mistral sich halt nicht so kalt an. Im Sommer gefällt mir die Provence natürlich auch, die Lavendelblüte ist etwas wunderschönes, das man mal gesehen haben sollte.

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techass 21.03.2017, 09:53
6. Gerne wieder!

Wir waren bis dato drei mal in der Provence und davon einmal in den Osterferien.

Was für eine Entspannung! Der Artikel vermittelt es richtig: kaum Autos, die Camargue fast für sich allein, keine Menschenschlangen am Papstpalast in Avignon. Shopping in Marseille am Ostermontag macht dann auch Spass. In Ruhe essen können ohne Massen an lauten Touristen um sich ist schon Luxus! Parken an den Straßen ist in vielen Orten oftmals bis Ende April gratis!

Dafür haben aber auch viele Restaurants und Sehenswürdigkeiten nur stark eingeschränkte Öffnungszeiten oder haben gar nicht geöffnet. Es wird sich halt vorbereitet auf den großen Ansturm ab Mai. Richtig überfüllt ist es dann von Juni bis August. Wer die Schauwerte der Provence (Landschaft, Leute und Architektur) geniessen will, fährt zwischen März und Ende April in die Provence. Dann hat man die Chance auf gutes Wetter (20-25°C), wenig Stress auf den Straßen und superklares Wasser in den Buchten der Côte d'Azure.

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dasloewenherz 21.03.2017, 09:58
7. Was sollen die Lavendel Fotos??

Schöne Gegend und der Rat diese im Frühjahr zu besuchen ist sicher eine gute Empfehlung... aber was sollen die vielen Lavendel Fotos in der Fotostrecke und im Artikel eingebettet? Ohne das selbst beschriebene Klischee wäre es evtl ein guter Artikel geworden!

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urach 21.03.2017, 12:23
8. Nachdruck!

Schön, dass SPON jetzt auch bringt, was schon am Wochenende in der Frankfurter Rundschau zu lesen war. Und im übrigen ist es im Luberon nicht ganz so leer; vor allem Lourmarin mit dem Grab Camus' und das Massif de Cedres sind Ganzjahres-Attraktionen.

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knigge4 21.03.2017, 13:21
9. Ästhetik der Natur-Verarmung

Lieber Herr Sobik, über Ästhetik kann man sich sehr sinnlos streiten, aber nicht nur. Ihre Empfehlung der verrapsten Landschaft in der Provence (nunmehr also auch dort!) kann ich nur folgen, wenn ich ausblende, was unter all dem Raps verloren geht: die Wildblumen-Diversität, damit auch die Insekten- und Vogeldiversität der Landschaft. Klar, so ein gelbes Feld haut ins Auge. Und Bienen hat´s ja auch! Doch wir dürfen uns von dieser oberflächlichen Wahrnehmung nicht täuschen lassen. Genau wie auch in anderen Regionen bedeutet die intensivierte Landwirtschaft - nicht zuletzt für Bio-Sprit - einen weiteren großen Schritt in Richtung Artenarmut. Dem Insektenforscher Jean-Henri Fabre (1823 - 1915), der in der Provence lebte, würden die Tränen kommen, erwachte er im Frühling 2017 erneut zum Leben. Da aber kaum jemand von uns mit der Fülle von Arten aufgewachsen ist, die noch vor 100 Jahren (oder weniger) verbreitet anzutreffen war, merken wir nicht, was wir verlieren ... und suchen und finden eine neue Ästhetik in einfarbigen Monokulturen. Ein verständlicher psychischer Vorgang, gegen den wir uns freilich wehren müssen, wenn wir die Fülle statt der Armut fördern wollen. Es gibt so viele schöne Blumen, so viele schöne und interessante Insekten (nicht nur Bienen!), mit faszinierenden Beziehungen zueinander, aber es gibt immer weniger davon und immer weniger Kenntnis davon. Wir wissen nicht mehr, was wir verpassen, wenn wir ein Rapsfeld bewundern statt einer Kalkmagerwiese. - Für eine Reiseplanung nach Frankreich empfehle ich alternativ: https://about-france.com/wildlife/wild-flowers.htm#areas

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