Forum: Reise
Québecs Gaspé-Halbinsel: Route des rauen Lebens
Ole Helmhausen

Wild ist das Innere der kanadischen Gaspé-Halbinsel, zerklüftet und einsam die Küste. Eine Tour auf der Route 132.

banalitäter 26.03.2018, 10:12
1. Karte ?

Sollte nicht immer eine Karte beigestellt werden , wenn Landschaften beschrieben werden ?

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1989er 26.03.2018, 10:54
2. So schön

Die Gaspesie ist eine große Landzunge im französisch sprachrigen Teil der kanadischen Provinz Quibec. Viele, viele Kilometer Auto fahren mit wunderschöner Natur. Hier haben wir auf unserem Roadtrip Atlantik/Ostkanada die nettesten sowie auch unfreundlisten Menschen kennen gelernt. Und wie im Artikel beschrieben, schienen einige Gegenden tatsächlich vergessen worden zu sein.

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j.e.r. 26.03.2018, 13:42
3. Interessant, wenn auch ein paar Schwächen im Bericht

Danke für den Bericht - bin seit fast 40 Jahren unregelmässig in der Gegend. Diese Strasse von Québec (Stadt) nach Gaspé ist interessant, aber auch der südliche Teil der Halbinsel, die Berge. Einige Schwächen hätten vermieden werden können. Der Saint-Laurent Strom endet in Québec (Stadt), dann beginnt der Sankt-Lorenz Golf. "Dépanneurs" sind wie der Name es eigentlich sagt "Hilfe bei Pannen", kleine Geschäfte die vor allem länger und an Sonn- und Feiertagen offen sind, der Laden um die Ecke (in Kanada können das einige Kilometer weit sein) wo man am späten Abend noch schnell Bier für die ungeplante Party holt (bis vor 30 Jahren waren die meisten normalen Geschäfte in Québec am Abend und an Sonn- und Feiertagen geschlossen). Von "Sainte-Anne" (oder anderen Heiligen) zu sprechen macht in Québec kaum Sinn - es gibt hunderte davon, gemeint ist regional der nächste Ort mit dem Namen, sonst eben "Sainte-Anne-des-Monts", oder "Sainte-Anne-de-Beaupré", oder .... . Gaspé hat sich mit zu hohen Preisen und eher schlechtem Service einen nicht besonders guten Namen gemacht (ich fahre lieber nach New Brunswick). Ärgerlicher für Touristen in der Provinz Québec finde ich die Sépaq - einer dieser vielen Staatsbetriebe mit gesetzlich vorgegebenem Monopol die ihre Dienstleistungen entsprechend teuer verkaufen, Kunde hat keine Wahl.

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Fabian K. 26.03.2018, 18:46
4. Doch wohl eher öde.

Und wie man an den Fotos sieht, sehr trübe. Leben kann man da nur in den kurzen Sommern, aber nicht im Winter von September bis Mai.

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spmc-135322777912941 26.03.2018, 23:15
5. Gaspesie

Ich bin links des St. Lorenz-Stroms gefahren bis Tadoussac wo man noch bis in den Frühherbst Wale beobachten kann, dann mit der Fähre erst über den Saguine River, dann den St. Loirenz bis nach Percé, runter in die Baie des Chaleurs, irgendwo im Niemandsland eine Naturkundemuseum in denen man den Übergang von Flosse zur Hand versteinert bewundern kann. Es gibt auf der Fahrt mit Glück eine Station zu finden in der Marconi seine ersten Versuche der drahtlosen
Funverkehr nach Europa machte die leider von keinem Erfolg gekrönt wurden. Dazu muss man dann nach Neufundland fahren wo es ihm schliesslich auf dem Telegraph-Hill gelungen ist. Tolle Fahrt insgesamt aber auf der Rückfahrt war es recht schwierig ordentliche Unterkünfte zu finden, das war wohl mehr für Holzfäller gedacht.

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quengelliese 26.03.2018, 23:26
6. Beherrschbares Fernweh...

Manche Gegenden sind vielleicht auch deswegen touristisch noch nicht so erschlossen, weil sie einfach nicht so attraktiv sind - meine Impulse nach Lektüre des Artikels zur Erstürmung des nächstgelegenen Reisebüros halten sich zumindest sehr in Grenzen...

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sischwiesisch 27.03.2018, 05:30
7. Wunderbar ist z.B.,...

..., daß man hunderte von Kilometren unterwegs ist und nicht einen Mc Donald´s findet.
Das ist doch heutzutage schon ein Hinweis, daß man etwas aus der Zeit gefallen ist.
Für mich ein Zeichen von Erholung.
Und wenn man nach New Brunswick rüberfährt nicht die Uhr umstellen vergessen.

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