Forum: Reise
Rekordversuch in Kuba: 55 Stunden Radfahren. Ohne Pause
REUTERS

Jacob Zurl will Kuba durchqueren - 1450 Kilometer mit dem Fahrrad, ohne Schlaf, rund 30.000 Kalorien wird er verbrennen. Dabei geht es dem Extremsportler nicht einmal nur um einen neuen Rekord.

Seite 1 von 3
vulcan 14.04.2017, 08:32
1.

Also ob er mit der Aktion, hi-tech Fahrrad und Begleitfahrzeug nun gerade 'einer von ihnen' (der Bevölkerung) ist, wage ich zu bezweifeln - eher ein Kuriosium. Aber sicher immer noch mehr als der Pauschaltourist im Resort. Das wohl schon.
Ansonsten: Gute Aktion - dann mal viel Erfolg.

Beitrag melden
didi2212 14.04.2017, 09:02
2. Na, dann mal viel Erfolg!

Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von gut 26 km/h bei den klimatischen, und für ein Rennrad
teilweise untauglichen Straßen einzuhalten, ist schon, da ja auch noch Toilettengänge und das
Wechseln der Räder einberechnet werden muß, mehr als eine Herausforderung. Würde gerne
mit meinem E-Bike mitfahren. Aber wo soll ich ca. 20 aufgeladene Akkus unterbringen? ;-)

Beitrag melden
f36md2 14.04.2017, 09:05
3. Umweltfreundlich? Eher nicht!

55 Stunden ohne Schlaf? Wer soll das denn glauben? Dazu fährt er durch Kuba mit einem Begleitfahrzeug (Auto). Nicht gerade umweltfreundlich. Was soll das denn? Brauchen die Sponsoren den besonderen "Kick", damit sie die Tour vermarkten können? Ostersonntag unternehme ich mit dem Rad eine Tagestour durch Westfalen - ohne Begleitfahrzeug, Ersatzreifen und Sponsorenunterstützung - danach schlafe ich mich aus!

Beitrag melden
Schnulli 14.04.2017, 09:16
4. Wahnsinn: Kuba in 50 Stunden mit dem Wohnmobil.

Kann mich noch gut an meine Enttäuschung als kleiner Junge erinnern, als ich erfuhr, daß die Kanalschwimmer in Wirklichkeit gar nicht ohne fremde Hilfe durch den Kanal schwimmen, sondern tatsächlich oft mehrere Begleitboote benötigen, um ihren "Rekord" durchzuführen. "Dann können die doch direkt das Boot nehmen", habe ich mir damals gedacht.

Genauso verhält es sich mit zeitgenössischen Lauf- und Fahrradrekorden. Teilweise sind ganze Flotten von motorisierten Fahrzeugen und vielköpfige Teams unterwegs, um ein Menschlein von A nach B zu bringen, das sich dann seiner großen Leistung rühmt. Schafft natürlich nicht jeder, aber man sollte doch nicht so tun, als wäre da jemand allein und vermittels eigener Kraft angekommen.

Nach wie vor allerdings bekomme ich eine Gänsehaut, wenn ich mir den Wahnwitz vorstelle, der Menschen wie die Gruppe um Thor Heyerdahl geritten haben muss. Die haben sich ohne jede motorisierte Hilfe auf eine Wahnsinnstour begeben, nur auf die eigene Kraft vertrauend.

Beitrag melden
Ge-spiegelt 14.04.2017, 09:17
5. Bei uns ist es nicht zu kalt.

Mit der passenden Kleidung ist Radfahren kein Problem.
Nur bei Eis wird es gefährlich, vor Allem ohne Spikes.
Diese Tour ist übermenschlich. Wie kann man so lange wach bleiben und hält das Sitzfleisch? Da wäre übrigens ein Sattel Tausch, gerne auf pumpbar, nicht schlecht um die Belastung zu verteilen.

Beitrag melden
mwroer 14.04.2017, 10:36
6.

Zitat von didi2212
Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von gut 26 km/h bei den klimatischen, und für ein Rennrad teilweise untauglichen Straßen einzuhalten, ist schon, da ja auch noch Toilettengänge und das Wechseln der Räder einberechnet werden muß, mehr als eine Herausforderung. Würde gerne mit meinem E-Bike mitfahren. Aber wo soll ich ca. 20 aufgeladene Akkus unterbringen? ;-)
In einem der Begleitautos? Es ist ja nicht so als ob er ohne auskommt also sollte man Ihnen das auch zugestehen - zumal Sie kein Profi sind.

Allerdings kann ich aus eigener Erfahrung sagen das meine Grenze bei 6 Stunden Radfahren liegt, mit 30 Minuten Einkaufspause dazwischen :) Die Tour mache ich relativ häufig aber danach will mein Hintern auch ne Woche Pause.

Beitrag melden
barlog 14.04.2017, 10:41
7.

Schnulli, es scheint so, als ob ihr Vorstellungsvermögen sich nicht verändert hat, seit sie sich als "kleiner Junge" Gedanken über Rekordversuche gemacht haben.
Ob Kanalschwimmer, Läufer oder Radfahrer - die schwimmen, laufen, fahren ganz allein und auf die Fähigkeiten ihrer trainierten Körper vertrauend, egal wieviel Begleitfahrzeuge drum herum sind. Oder denken Sie, da wird gelegentlich gezogen oder geschoben?
Falls sie's mal ohne Begleitung mit der Kanalüberquerung versuchen wollen - viel Spaß beim sich Bemerkbarmachen inmitten des dort reichlichen Schiffsverkehrs oder bei Befreiungsversuchen aus ebenfalls dort üppig herumschwimmendem Treibgut (u. a. Netzreste).

Beitrag melden
mhuz 14.04.2017, 11:53
8.

Und wo ist der Sinn - machen kann er das aber im Grund geht das nur Ihn was an. In so einem Fall heißt es in der Regel, es sei etwas für ein Sozialem Projekt (zum Beispiel um auf die Ureinwohner aufmerksam zu machen)
So lang er das macht, macht er nichts anderes sinnlose - vermutlich hat er keine Lust zum Studieren. -

Beitrag melden
laxness 14.04.2017, 11:58
9. Kalorien?

wär ein bisschen wenig, KILO Kalorien heisst das...

aber trotzdem erstaunlich mit wie wenig "Treibstoff" der menschliche Körper Strecken zurücklegen kann. Hat schon einen ziemlichem Wirkungsgrad (könnte das einer aml ausrechnen, wieviel L Superplus das auf 100 km entspricht?

Beitrag melden
Seite 1 von 3
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!