Forum: Reise
Roadtrip auf dem Alaska Highway: Die große Einsamkeit
Ole Helmhausen

2400 Kilometer durch die nördlichen Rocky Mountains - eine Tour auf dem Alaska Highway gilt als Mutter aller Roadtrips. Camper aus aller Welt spüren auf der Reise wie es ist, allein zu sein.

Seite 1 von 2
Delfinder 09.08.2017, 06:36
1. Weckt schöne Erinnerungen

Vielen Dank für den Artikel. Der obligatorische Schilderwald in Watson Lake ist leider nicht erwähnt. Natürlich kann man in so einem knappen Aritkel nicht alles erwähne. Man sollte sich aber mindestens einen Tag in Whitehorse einplanen (Tipp: Die Lachs-Treppe). Im Herbst werden dort die Lachse gezählt.
Der Standardführer für den Alaska Highway ist The Milepost (www.themilepost.com). Die Benzinpreise auf dem Highway sind sehr viel teurer als in den Städten. Ich habe diese Tour 2011 von Whitehorse noch Edmonton gemacht. Zu empfehlen ist auch, sich mal für eine Wanderung Zeit zu nehmen (Bärenspray nicht vergessen). Meine Reiseerfahrungen können auf www.delfinder.com gelesen werden (mit vielen Fotos).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sabin Chen 09.08.2017, 07:31
2. Chris McCandles hat die Strecke

per Anhalter zurück gelegt. Wenn ich einmal im Leben so nah am Schauplatz seiner Geschichte hätte sein können, hätte ich versucht seinen berüchtigten Fluss zu überqueren. Warum sind Sie nicht zum Magic Bus gepilgert? Was würde ich dafür geben...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spiegkom 09.08.2017, 07:46
3. Irreführung

Da denkt man, ach die fotos schaue ich mal an:
"Roadtrip auf dem Alaska Highway Die große Einsamkeit
2400 Kilometer durch die nördlichen Rocky Mountains - eine Tour auf dem Alaska Highway gilt als Mutter aller Roadtrips. Camper aus aller Welt spüren auf der Reise wie es ist, allein zu sein."
Leider ist die Hälfte der Bilder über einen alten Airstrip. Was für eine tolle journalistische Qualität. Ist halt SPON, da wird man an jeder Ecke in die Irre geführt. Zukünftig schaue ich mir das nicht mehr an.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
abocado 09.08.2017, 08:02
4. Überall Schrott

Könnte es sein, dass die Amis ein gestörtes Verhältnis zu ihrer schönen Natur haben? Wieso sonst steht überall Schrott rum und werden verfallene Gehöfte nicht entsorgt? Den passenden Präsidenten haben sie ja schon.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hardeenetwork 09.08.2017, 09:25
5. Alleine mit 300.000 Camper

"300.000 Roadtripper und Camperkapitäne aus aller Welt spüren alljährlich der Faszination des Alleinseins ".
Wohl heute ein bischen viel Betrieb für das "Alleinesein".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ruhepuls 09.08.2017, 09:50
6. Gestörtes Verhältnis?

Zitat von abocado
Könnte es sein, dass die Amis ein gestörtes Verhältnis zu ihrer schönen Natur haben? Wieso sonst steht überall Schrott rum und werden verfallene Gehöfte nicht entsorgt? Den passenden Präsidenten haben sie ja schon.
Die haben kein "gestörtes Verhältnis", sondern einfach viel mehr Platz. Bei uns stolpert man jeden Tag über eine Ruine - daher muss die weg. Aber dort verliert sich das...
By the way: Den meisten Schrott finden Sie dort, wo die Menschen leben, die von vielen Westlern als "geborene Umweltschützer" verehrt werden - in "Native American"-Reservaten. Die haben einfach andere Prioritäten als Aufräumen. (Geputzte Wälder waren eher so eine deutsche Macke. Zum Glück hat man den Unfug inzwischen gelassen).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
capote 09.08.2017, 11:43
7. Alleine mit 300.000 Camper

Zitat von hardeenetwork
"300.000 Roadtripper und Camperkapitäne aus aller Welt spüren alljährlich der Faszination des Alleinseins ". Wohl heute ein bischen viel Betrieb für das "Alleinesein".
genau das dachte ich auch. Wenn sich die 300'000 auf das Sommerhalbjahr konzentreren, sind das 1500 pro Tag oder innerhalb von 8 Stunden 188 die Stunde oder alle 20 Sekunden einer, die fahren also aif Sichtweite. Von Einsamkeit keine Rede mehr.

Gut, die Masse macht da nichts anderes als km abreissen. Ein Verzeichnis für die warmen Quellen in Alaska und British Columbia hat wahrscheinlich noch nicht einmal jeder hundertste, von Schlammvulkanen und natürlichen Erdölsickerstellen ganz zu schweigen. Ein Internetforum zum Thema Baden hat noch keine 100 Leser, http://www.soakersforum.com/3/viewforum.php?f=1&sid=08d6df36cd42e847d9c10a51eac9 2bb8

Von Jack Londons Hütte oder dem "Tal der bösen Geister" und seinen Goldvorkommen ganz zu schweigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
larsi79 09.08.2017, 12:12
8. @capote

Wenn Sie schon so eine tolle Rechnung aufstellen, wo bleibt dann ihr Raumparameter?
Vielleicht werfen Sie einfach nochmal einen Blick in einen Atlas und vergegenwärtigen sich die Größe der Region.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jessepinkman42 09.08.2017, 12:22
9.

Zitat von capote
genau das dachte ich auch. Wenn sich die 300'000 auf das Sommerhalbjahr konzentreren, sind das 1500 pro Tag oder innerhalb von 8 Stunden 188 die Stunde oder alle 20 Sekunden einer, die fahren also aif Sichtweite. Von Einsamkeit keine Rede mehr. Gut, die Masse macht da nichts anderes als km abreissen. Ein Verzeichnis für die warmen Quellen in Alaska und British Columbia hat wahrscheinlich noch nicht einmal jeder hundertste, von Schlammvulkanen und natürlichen Erdölsickerstellen ganz zu schweigen. Ein Internetforum zum Thema Baden hat noch keine 100 Leser, http://www.soakersforum.com/3/viewforum.php?f=1&sid=08d6df36cd42e847d9c10a51eac9 2bb8 Von Jack Londons Hütte oder dem "Tal der bösen Geister" und seinen Goldvorkommen ganz zu schweigen.
Also ich bin vor 3 Jahren ca. 1000 km auf dieser Strecke gefahren, Mitte bis Ende September. Wenn ich mir meine Bilder ansehe, dann war da doch nicht sooo viel los, Ihre mathematisch- statistische Erfassung der Weiten von Yukon und Alaska in allen Ehren...
Wenn man die Einsamkeit sucht, braucht man an den meisten Stellen nur ein paar Meter vom Alaska Highway runter, dann ist Ruhe.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2