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"Route of Parks" in Chile: Was für ein großartiges Geschenk
imago/ robertharding

Reisende können künftig rund 2400 Kilometer durch Chile fahren - und dabei immer in Nationalparks bleiben. Die "Route of Parks" verbindet 17 solcher Gebiete. Eine sehr großzügige Spende macht's möglich.

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danreinhardt 09.02.2018, 06:36
1. Wunderbar

Hoffentlich erkennen auch die Touristenströme, dass es dieses einmalige Land zu schützen gilt. Wobei ich mich frage, wie es gehen soll die Parks nicht verlassen zu müssen, da es im Süden aufgrund der Länge und Unwegsamkeiten nur per Flugzeug voran geht.

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Papazaca 09.02.2018, 07:18
2. 2400 km und 17 Parks, schöne Idee aber zu viel..

Chile ist eines der schönsten Länder der Welt. Ich kann es nur empfehlen. Ich habe 2004 eine Reise von Puerto Mont nach Feuerland unternommen, hin per Bus, zurück per Schiff. Sich das ganze Land anzusehen ist für einen normalen 4 Wochen-Urlaub zu viel. Das Land ist einfach zu lang. Die Atacama-Wüste im Norden, die Weinbaugebiete, die Kette der Vulkane, die Seenlandschaft und das riesige Patagonien - das ist einfach zu viel für eine Reise.

Als erste Reise - zum Beispiel im Dezember - kann ich Patagonien wärmstens empfehlen. Die einwöchige Wanderung um den Torres del Paine ist phantastisch. Und Abstecher zum Gletscher des Perito-Moreno und zu den magischen Bergen Cerre Torre und Fitz Roy im nahe gelegenen Argentinien bieten sich an.

Ein Jobangebot in der Nähe des Fjords "Zur letzten Hoffnung ("La Ultima Esperanza") habe ich aber damals aber abgelehnt, soweit war ich noch nicht ....

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Papazaca 09.02.2018, 08:37
3. Kleine Anmerkung: Man kann nicht die ganzen 2400 Km ...

in Chile fahren. Die Carretera Austral endet in Villa O'Higgins, da bilden die großen Inlandsgletscher eine unüberwindbare Barriere. Man muß dann auf der argentinischen Seite wechseln und auf der 40 weiterfahren und kann dann so bis zum Gletscher Perito Moreno und dann nach Puerto Natal (Torres Dell Paine ) weiterfahren. Die Fahrt mit dem Schiff von Puerto Mont nach Feuerland bzw. zurück ist theoretisch schön, in der Praxis ist es aber oft stürmisch und nebelig und man kann nicht immer viel sehen, weil das Schiff zu weit von der Küste entfernt fährt. alle Flüge sollte man früh buchen. In der Nähe von Puerto Mont ist der Vulkan Osorno, eine chilenische Ausgabe des Fujijamas (oder umgekehrt). In der Nähe lag/liegt ein Hostel, Grande Zapatas. Sehr nette Leute, Ehepaar Chile/Schweiz).

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bayernistdasmallerding 09.02.2018, 09:17
4. Hut

ab vor der Dame, das Testament ihres Ehemannes zu erfüllen.
Ich habe Chile auch schon von Nord (ab Grenze zu Peru) bis zum Süden durchreist. Einige Freunde wohnen in Los Angeles. Alle Menschen waren sehr sehr freundlich, das Land ist atemberaubend schön.

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tom_qv 09.02.2018, 09:46
5.

Zitat von Papazaca
in Chile fahren. Die Carretera Austral endet in Villa O'Higgins, da bilden die großen Inlandsgletscher eine unüberwindbare Barriere. Man muß dann auf der argentinischen Seite wechseln und auf der 40 weiterfahren und kann dann so bis zum Gletscher Perito Moreno und dann nach Puerto Natal (Torres Dell Paine ) weiterfahren. Die Fahrt mit dem Schiff von Puerto Mont nach Feuerland bzw. zurück ist theoretisch schön, in der Praxis ist es aber oft stürmisch und nebelig und man kann nicht immer viel sehen, weil das Schiff zu weit von der Küste entfernt fährt. alle Flüge sollte man früh buchen. In der Nähe von Puerto Mont ist der Vulkan Osorno, eine chilenische Ausgabe des Fujijamas (oder umgekehrt). In der Nähe lag/liegt ein Hostel, Grande Zapatas. Sehr nette Leute, Ehepaar Chile/Schweiz).
Das ist meine Frage, weil ich in ein paar Monaten nach Chile fliege (mit Motorrad). Tolle Sache, aber ss geht dabei wohl hauptsächlich um Land. Es gibt offensichtlich keine neuen Straßen oder Wege. Habe zumindest nichts gefunden im Netz. Man hat wohl die Carretera Austral in Route of Parks umbenannt?

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Papazaca 09.02.2018, 09:47
6. Douglas Tompkins war in Chile sehr unbeliebt

Zitat von bayernistdasmallerding
ab vor der Dame, das Testament ihres Ehemannes zu erfüllen. Ich habe Chile auch schon von Nord (ab Grenze zu Peru) bis zum Süden durchreist. Einige Freunde wohnen in Los Angeles. Alle Menschen waren sehr sehr freundlich, das Land ist atemberaubend schön.
Tompkins hat in der Mitte Chiles soviel Land gekauft, das das Land Chile praktisch geteilt wurde, also wirklich Riesenmengen an Land. Er war fast verhaßt, weil er auch rigide seine Vorstellungen eines Nationalparks durchsetzte. Und das als Gringo.

Nochmals zur Reise: Wenn jemand wirklich Patagonien bereisen will, ist gute Kleidung wie North Face, Meindl etc wichtig. Ich hatte auch ein Zelt von North Face dabei. Wichtig! Als ich am Fitz Roy im Basis-Camp zeltete gab es einen Sturm mit enormen Windgeschwindigkeiten. Am nächsten Tag war die Hälfte der Zelte platt. Für die Wanderung um das Torres del Paine Massiv bietet sich auch an, ein Zelt dabei zu haben. Ich schwärme so von Chile, weil es auf meiner absoluten Skala eines der schönsten Länder der Welt ist.
Die Natur ist in ihrer Großartigkeit mit dem Himalaya vergleichbar. Und in Patagonien gibts kaum Kriminalität. Und es gibt in Chile nicht nur Weine, Superweine! Und das wichtigste: Sehr freundliche Menschen.

Ach ja, das Bed and Breakfast Hostel in der Nähe des Osorno (einfach mal den Berg im Internet ansehen, ich war oben, mit Steigeisen, man kann aber auch runterkegeln!! Ist gefährlich!) ist in Puerto Oktay, am See LLanquihue und heißt Zapata Amarillo. So, das ist es jetzt aber auch wirklich!

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takoko 09.02.2018, 09:49
7. Einmalige Natur

Ich war auch 2012 in Chile und es war traumhaft. Von Punta Arenas per Schif nach Puerto Williams , 31h durch sagenhafte Natur, Gletscher, Magelanstraße...In Puerto Williams, die südlichste Stadt der Welt, habe ich als Armenier, der südlichste Hachkar(Steinkreuz) gesehen und dann mit Schnellboot nach Ushuaia gefahren. Patagonien ist faszinierend, obwohl ich nur paar Tagen vor Ort war. Aus dem Flugzeug (Santiago-Punta Arenas) sieht noch schöner aus;)

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tigrerayado 09.02.2018, 09:57
8. Es heisst übrigens „Ruta de los Parques“

... in Chile wird nämlich spanisch gesprochen, wer hätte das gedacht. Und ja, die Gegend ist traumhaft. Kleine Anmerkung @Papazaco: Ich weiss ja nicht mit welchem Schiff sie gefahren sind (Kreuzfahrt?) aber die Fähre von Puerto Montt nach Puerto Natales fährt fast ausschließlich durch die patagonischen Fjorde. Da ist es weder stürmisch und zu sehen gibt es auf jeden Fall mehr als auf den über 1.000 km Schotterpiste durch die argentinische Steppe. Und letztes Jahr wurde eine neue Fähre eingerichtet die von Caleta Tortel - also fast am Endpunkt der Carretera Austral - direkt nach Puerto Natales fährt, für Reisende auf der Route perfekt. Nachzulesen unter www.chileaktiv.com

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Papazaca 09.02.2018, 10:05
9. Kurze Info nach meinem letzten Kenntnisstand

Zitat von tom_qv
Das ist meine Frage, weil ich in ein paar Monaten nach Chile fliege (mit Motorrad). Tolle Sache, aber ss geht dabei wohl hauptsächlich um Land. Es gibt offensichtlich keine neuen Straßen oder Wege. Habe zumindest nichts gefunden im Netz. Man hat wohl die Carretera Austral in Route of Parks umbenannt?
Ich schätze mal Ankunft in Santiago. Dann runter bis Puerto Mont. Dann die Carreterra Austral bis Villa O'Higgins. Da ist dann Schluß. Wechsel auf die argentinische Seite auf der 40 bis Ushuaia bzw. Puerto Natal. Wenn man mit dem Motorrad fährt, gibt es enorme Gegenwinde. Der Abschnitt auf der argentinischen Seite - nach O'Higgins - ist viel Pampa .. Zurück würde ich das Schiff nach Puerto Mont nehmen. Gute Reise und viel Glück!

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