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Sächsische Schweiz: Basteifelsen bekommt schwebende Aussichtsplattform
DPA

Mehr als eine Million Touristen besuchen jährlich den Basteifelsen in der Sächsischen Schweiz. Doch der Fels ist porös, Betreten verboten. Nun haben Ingenieure eine Lösung gefunden.

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herwescher 13.11.2017, 20:08
1. Früher war der Basteifelsen noch in Ordnung ...

... und ich habe - trotz Höhenangst - auf ihm gestanden.

Zugegeben: Nicht ganz vorne ...

Durch den Klimawandel ist er aber inzwischen so bröckelig geworden, dass ein Betreten tatsächlich nicht mehr ratsam ist.

Ob es allerdings ästhetisch von Vorteil ist, einen solch exponierten Felsvorsprung durch eine Plattform zu überdachen, kann wohl guten Gewissens verneint werden ...

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bajanibash 13.11.2017, 20:28
2. Die vorderen 10 Meter NATUR

können nicht mehr betreten werden? Da muss man wirklich mit einer Terasse aushelfen. Warum nicht gleich ein Skywalk wie am Grand Canyon?

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Frankonia 13.11.2017, 20:49
3. Sehe ich auch so,

schön ist das nicht aber bei dem Konstrukt geht es halt um Geld und eher nicht obe es ästhetisch von Vorteil wäre.

Und vielleicht hat man dabei an ein Amerikanisches Vorbild gedacht. US Indianer, die Hualapai, verwalten dort den weltweit bekannten Grand Canyon Skywalk. Und in einem heutigen TV Beitrag darüber war zu hören dass sich auch die Indianer bis heute uneins sind ob man das hätte machen sollen. Hier mal ein Auszug im Original aus http://www.grand-canyon.de/grand-canyon-skywalk:

"...Darüber hinaus stellt das Projekt um den Nervenkitzel ein ausgesprochen wiedernatürliches Erlebnis inmitten einer grandioser Naturlandschaft dar. Auch Teile der Hualapai beklagen die Entweihung ihres angestammten Landes durch derart kommerzielle Vergnügungseinrichtungen. Nicht zuletzt bleibt zu befürchten, dass der Grand Canyon Skywalk bei entsprechendem wirtschaftlichen Erfolg nur der Anfang einer ganzen Reihe weiterer touristischer Einrichtungen sein könnte. Bereits jetzt wird über eine Gondel vom Rand hinunter zum Grund des Grand Canyons nachgedacht..."

MfG

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th.diebels 13.11.2017, 20:57
4. Natur ist Natur

bitte die Natur nicht weiter mit irgendwelchen "Plattformen" verschandeln !
Fels ist brüchig ?
kostengünstige Lösung: einfach das Absperrgitter ein paar Meter zurücksetzen !

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herwescher 13.11.2017, 21:43
5. Eine sehr einseitige Betrachtungsweise ...

Zitat von Frankonia
Und vielleicht hat man dabei an ein Amerikanisches Vorbild gedacht. US Indianer, die Hualapai, verwalten dort den weltweit bekannten Grand Canyon Skywalk.
Warum sollte es so sein, dass die "Bio-Amerikaner" ein Privileg auf bestimmte Regionen haben.

Die Neu-Amerikaner waren ja Flüchtlinge aus den Armuts-Regionen Europas.

Nach so vielen Generationen sollten sie aber die gleichen Rechte besitzen, wie die sog. "Ur-Einwohner". Alles andere wäre undemokratisch, nationalistisch und durch nichts gerechtfertigt. Dann könnte man auch besondere Rechte für "Bio-Deutsche" fordern. Die AfD würde sich freuen ...

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nachgespiegelt 13.11.2017, 21:54
6. Mal die Kirche im Dorf lassen

Es handelt sich hier um eine extrem dünne Betonplatte (übrigens mit hypermodernem Textilbeton von der TU Dresden), die ein paar Zentimeter über den paar vorderen Metern der wichtigsten Aussicht im Elbsandsteingebirge schwebt. Alle Vergleiche mit einem Skywalk sind einfach nur lächerlich. Wer hier von Verschandelung redet, sollte dann gleich jedes Geländer in der sächsischen Schweiz abbauen.

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dia_bolika 13.11.2017, 22:15
7. Man sollte die Natur doch einfach ihr Ding machen lassen

Und mit der offenbar überschüssigen Kohle könnte man doch schließlich auch das 250-ste Spaßbad bauen. Renovierungsstau scheint's ja ansonsten keinen zu geben und Flüchtlingsheime braucht man dort ja keine. Aber hier kann man sich's eben auch leisten und spendiert sich eine Massen-Tourismusattraktion, die der Natur sicher nicht gut tun wird. Die bröckelt ja jetzt schon.
Auf den Gedanken, dass sich Sachsen demnächst zum internationalen Touristenhotspot entwickelt, wäre ich aber von alleine wahrscheinlich niemals gekommen. Ich sehe schon Horden besorgter Bürger vor den viel zu vielen "Fremdenzimmern" ( .. .die heißen ja schließlich nicht umsonst so!) des Nachts mit Sprechchören spazierengehen.

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mallekalle 14.11.2017, 01:55
8.

Zitat von dia_bolika
Und mit der offenbar überschüssigen Kohle könnte man doch schließlich auch das 250-ste Spaßbad bauen. Renovierungsstau scheint's ja ansonsten keinen zu geben und Flüchtlingsheime braucht man dort ja keine. Aber hier kann man sich's eben auch leisten und spendiert sich eine Massen-Tourismusattraktion, die der Natur sicher nicht gut tun wird. Die bröckelt ja jetzt schon. Auf den Gedanken, dass sich Sachsen demnächst zum internationalen Touristenhotspot entwickelt, wäre ich aber von alleine wahrscheinlich niemals gekommen. Ich sehe schon Horden besorgter Bürger vor den viel zu vielen "Fremdenzimmern" ( .. .die heißen ja schließlich nicht umsonst so!) des Nachts mit Sprechchören spazierengehen.
Schauen Sie mal nach den Tourismuszahlen fuer Sachsen. Das sieht speziell in Dresden und Umland seit Jahren sehr gut aus. Vieleicht sollten Sie mal hinfahren, entspannen und Ihren Neid zu Hause lassen.

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zensurgegner2017 14.11.2017, 08:00
9.

Lustig
Da wird gejammert, dass man doch nicht in die Natur eingreifen solle...
Gleichzeitig aber verdienenen wir alle! prächtig an Natureingriffen (Straßenbau IST Natureingriff), leben wir vom Tourismus, auch so ein Felsen zieht hunderttausende von Übernachtungsgästen an... fehlt da ein Teil, muss der Steuerzahler Arbeitslose finanzieren...

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