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Spektakuläre Zugfahrt in Ecuador: Zickzack über dem Abgrund
TMN

Die Bahnstrecke an der Teufelsnase in den ecuadorianischen Anden gilt als eine der aufregendsten der Welt. Der Zugführer muss Spitzkehren in der steilen Felswand mit viel Fingerspitzengefühl bewältigen - und die Passagiere ihre Panik in den Griff bekommen.

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buschu 18.07.2013, 15:39
1. Lokführer, nicht Zugführer

Wie ich immer wieder feststellen muss, werden beim Spiegel Lokführer und Zugführer synonym verwendet. Das ist aber falsch: Der Lokführer fährt den Zug, der Zugführer hat es mit den Passagieren zu tun! ;-)

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damtschweli 18.07.2013, 17:03
2.

Zitat von
Zweimal lang gepfiffen, dreimal kurz geruckelt, dann setzt sich der Dampfzug in Bewegung.(...) Fahrer, Assistent und der frenero, der eigens dafür da ist, die Bremsen zu überwachen, leiten den Dieselzug im Zickzack über mehrere Spitzkehren.
Was denn nun? Dampf oder Diesel?

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GünterMüller 18.07.2013, 17:08
3. komisch

dass der Zug als Dampfzug abfÑahrt und dann während der Fahrt seine Zugmaschine in Dieselzug umwandelt. Ausserdem ist in Ecuador seit Januar dieses Jahres der Mindestlohn 318,00 US$. Schlecht recherchiert.

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pameff 18.07.2013, 17:08
4. Zugfahrt in Ecuador

Gratulation an den Spiegel. Endlich mal ein schöner Bericht über das sehr interessante Reiseland Ecuador. Mehr Informationen über Ecuador finden Sie übrigens unter: http://marcus1974.blog.de
Zur Korrektur nur 2 Anmerkungen. Die Renovierung der Zugstrecke wurde ausschliesslich zu touristischen Zwecken geplant, deshalb ist der Zug für die Ecuatorianner kein normales Transportmittel. Die Idee die dahinterstand, war es den ganzen kleinen Orten an der Bahnstrecke zusätzliche Einnahmen durch Touristen zu verschaffen. Der Durchschnittsmonatslohn von 260 $ kann nicht stimmen, da der Mindestlohn in Ecuador mit 296 $ bereits über dieser Angabe liegt.

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axti 18.07.2013, 17:09
5. Schön, aber nicht dramatisch

Im letzten Jahr haben wir an diesem Halbtagesausflug teilgenommen. Die Landschaft ist schon beeindruckend schön, wie überall in diesem Andenland. Aber als Tourist fühlte man im Zug schon sicher und es sind auch nur zwei Spitzkehren, an denen ein Bahnmitarbeiter vom langsam fahrenden Zug abspringt, um dann von Hand die Weiche zustellen. An der Talstation kam etwa 15 Minuten nach uns eine Art bunter Schienenbus an, in dem einheimische Touristen den Ausflug machten.

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aperitif 18.07.2013, 17:09
6. Haarspalterei,

Zitat von buschu
Wie ich immer wieder feststellen muss, werden beim Spiegel Lokführer und Zugführer synonym verwendet. Das ist aber falsch: Der Lokführer fährt den Zug, der Zugführer hat es mit den Passagieren zu tun! ;-)
als ob es für den eigentlichen Inhalt dieses Artikels irgendeine Rolle spilet, ob hier korrekt zw. Lokführer und Zugführer differenziert wird. Man kann nur den Kopf schütteln, worüber sich hier manche Leute ereifern.

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Ex-Kölner 18.07.2013, 18:00
7. Der kleine Unterschied...

Zitat von aperitif
als ob es für den eigentlichen Inhalt dieses Artikels irgendeine Rolle spilet, ob hier korrekt zw. Lokführer und Zugführer differenziert wird. Man kann nur den Kopf schütteln, worüber sich hier manche Leute ereifern.
Von Leuten, die mit Worten ihren Lebensunterhalt bestreiten wollen, erwarte ich allerdings auch, daß sie ihr Handwerkszeug beherrschen. Dazu gehört sehr wohl eine präzise und korrekte Wortwahl. Ihrem "Spielt keine Rolle" nach dürfte jeder Ärzte und Krankenpfleger ohne Federlesens in einen Topf werfen...

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forscher56 18.07.2013, 18:23
8. Da stimmt noch mehr nicht ...

Um in einer halben Stunde 500 Höhenmeter abzubauen, braucht man eine Seilschwebebahn oder eine Zahnradbahn. Eine Reibungsbahn mit Kurven und Wendestellen (keine Kehren!) schafft das nicht.

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träumduma 18.07.2013, 18:36
9. Häää?

Vor etwa 2 Jahren habe ich mit meiner Frau auch die Teufelsnasentour gemacht. Das ist eine rein touristische Sache. Sobald man unten angekommen ist, fängt eine Tanztruppe, wie in der Geisterbahn durch eine Lichtschranke ausgelöst, an zu tanzen. Es gibt ein Toastbrot und einen Kaffee und dann fährt man wieder zurück, weil die Bahnstrecke nicht mehr weiterführt. Wenn man nun bedenkt, dass es bei Hagenbeks Tierpark 30,- Euro Eintritt pro Person kostet, sind 15,- Euro nicht zu teuer. In den Supermärkten sind dort die gleichen Preise. Die Bahn fährt übrigens ganz normal da runter. Sie wechselt halt nur die Richtung. Die Fahrt hat sich dennoch gelohnt, aber ist bei weitem nicht so spektakulär wie beschrieben. Dennoch eine große Ingeneurleistung.

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