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Streit um Begleit-Tier an Bord: Wie Hamster Pebbles im Flughafen-Klo starb
AP

Die US-Fluggesellschaft Spirit Airlines verbot einer Studentin, ihren Hamster mit an Bord zu nehmen. Sie sagt nun, sie habe sich gezwungen gesehen, das Tier zu töten.

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chrismuc2011 09.02.2018, 12:13
1.

Und warum bringt man das liebe Tier nicht in ein Tierschutzheim und holt es vielleicht auch irgendwann wieder ab?

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H-Vollmilch 09.02.2018, 12:19
2.

Zitat von chrismuc2011
Und warum bringt man das liebe Tier nicht in ein Tierschutzheim und holt es vielleicht auch irgendwann wieder ab?
Oder besser noch, wieso informiert man sich nicht im Vorfeld, ob ein Hamster mitgenommen werden kann?
Oder lässt das arme Tier gleich im heimischen Käfig und organisiert jemanden der es füttert?
Das war alles so unnötig.

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gersois 09.02.2018, 12:29
3. Die Zeiten ändern sich

Vor Jahren war ich auf einem inner-ägyptischen Flug unterwegs. Dort hatten die Einheimischen auch Hühner in einer Kiste mit an Bord nehmen dürfen. Bei einer amerikanischen Fluggesellschaft könnte ich mir das allerdings zu keiner Zeit vorstellen.

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chlorid 09.02.2018, 12:32
4.

Zitat von H-Vollmilch
Oder besser noch, wieso informiert man sich nicht im Vorfeld, ob ein Hamster mitgenommen werden kann? Oder lässt das arme Tier gleich im heimischen Käfig und organisiert jemanden der es füttert? Das war alles so unnötig.
Sie hat sich doch informiert. Sie hat zweimal angerufen und die Bestätigung bekommen, dass der Hamster mit an Bord darf. Steht doch in dem Artikel explizit drin. Am Flughafen wollte die Fluggesellschaft davon nur nichts mehr wissen.

Die Frau war in einer Notlage, schon klar. Trotzdem hätte ich NIE mein Tier getötet.

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lagartixa 09.02.2018, 12:32
5. Hmmm..

"Zweimal habe sie die Airline zuvor angerufen und gefragt, ob ihr Hamster "Pebbles" mit an Bord dürfe, sagte Aldecosea dem "Miami Herald". Spirit Airlines habe ihr versichert: "Pebbles" darf."
"Die Airline habe der Besitzerin am Telefon fälschlicherweise versichert, sie dürfe "Pebbles" mit an Bord nehmen, sagt ein Sprecher von Spirit Airlines."
Wie hätte sie sich sonst noch informieren sollen? Vielleicht mit einem dritten Anruf?

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MashMashMusic 09.02.2018, 12:33
6. Bitte Artikel lesen

@H-Vollmilch

Erst Artikel lesen, dann meckern: die junge Frau hatte sich zwei Mal im Vorfeld an die Fluggesellschaft gewandt, ob sie das Tier mitnehmen darf. Beide Male war die Antwort "ja".

Zum zweiten ging es ja weniger um die Fütterung des Tiers als dass die junge Frau das Tier bei sich haben wollte. Da kann man drüber diskutieren, ob man "Emotional Support Animals"wirklich benötigt, aber um die Frage geht es hier nicht. Es geht darum, dass ihr versichert wurde, sie könne das Tier mitnehmen, vor Ort hieß es dann "Nein" und "Spülen Sie das Tier die Toilette hinunter".

Ob das stimmt oder nicht, können wir hier nicht feststellen. Aber bei US-Inlandsflügen habe ich schon ganz andere Sachen erlebt. Zusammen mit der "Kladdenmentalität" von angelernten US-Angestellten ("Lernen Sie die Kladde auswendig und stellen Sie Ihr Hirn ab!") wäre ich nicht völlig überrascht, wenn sich das Geschehen genau so zugetragen hätte.

@chrismuc2011:
Wenn Sie am Flughafen beim Check-In stehen, ist die Zeit meist zu knapp, um dann noch einen Tierheimaufenthalt zu organisieren.

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exoholic 09.02.2018, 12:39
7. ...

Sie hat es telefonisch erfragt und es wurde grünes Licht gegeben. Was soll sie sonst machen, wenn die Airline ihr sagt alle ok und dann ist es plötzlich nicht mehr wenn man vor Ort ist... Dann hat sie das Tier getötet weil sie keinen anderen ausweg mehr gesehen hat die Situation zu lösen, die Schuld trägt aber ganz allein die Fluggesellschaft! Leute in so eine Situation zu bringen ist eine große Schweinerei!

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ansv 09.02.2018, 12:45
8.

Ich habe einmal erlebt, wie es einer mitreisenden Katze auf einem einstündigigen Flug auf den Azoren so gar nicht zuzumuten war, in ihrer Transportkiste zu bleiben. Also wurde sie auf den Schoß genommen, von dem sie sich - wie zu erwarten - dann auch verdrückte

Auf diesem Flug waren durchaus Turbulenzen zu erwarten und ich habe mir ausgemalt, welchen therapeutischen Nutzen die Besitzerin wohl davon hätte, wenn ihre Katze unkontrolliert durchs Flugzeug segelt. Da früher oder später alles aus den USA nach Europa kommt, gehört dazu offenbar auch die absolut gelebte Egozentrik. Hoffentlich schafft sie es wenigstens nicht nach Deutschland.

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kfp 09.02.2018, 12:54
9. amerikanische Unverbindlichkeit

Nach einigen Jahren USA war ich völlig entnervt davon, dass man dort grundsätzlich nie einer "offiziellen" Auskunft trauen konnte. Da kann man sich fünfmal bestätigen lassen, ob man ein wichtiges Dokument bis zum Termin zugeschickt bekommt oder dieunddie Unterlagen ausreichen - mündlich, schriftlich oder wie auch immer. Wenn man dann dasteht und es drauf ankommt, dann ist der Ansprechpartner wieder mal "awfully sorry, but...". Und dann gibt es nichts, was getan werden kann. Außer, sich dankend zu verabschieden und an den nächsten Ansprechpartner zu wenden. Bei Firmenhotlines klappt das fast immer (kann aber schon Mal ein paar Stunden in Warteschleifen kosten). Dummerweise sind die möglichen Ansprechpartner beim Flughafenpersonal einer Airline wohl eher beschränkt... Trotzdem, 1-2 weitere Versuche an Nachbarschaltern hätten hier vielleicht ein Hamsterleben retten können...

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