Forum: Reise
Tuamotu-Archipel: Wo das Wasser bis zur Brust reicht
Michael Martin

Rangiroa in Polynesien ist eines der größten Atolle der Erde. Es besteht aus Hunderten kleinen Inseln, die meisten unbewohnt. Fotograf Michael Martin erklärt, warum man dort lieber keine Angst vor Haien haben sollte.

redneck 18.09.2017, 09:08
1.

Gestern in Kona bis zur Ledge geschnorchelt. Etwa eine halbe Meile raus. Da wirds schön bodenlos tief. Ulua und Rockfish gespeert. Am Ulua ist der Speer abgegelitten. Nur einige Schuppen hats aufgespiesst.

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dasGyros 18.09.2017, 10:40
2.

Schöner Bericht, der reichlich Fernweh verursacht.
Was ich schade finde, ist, dass sichtlich auch auf Rangiroa die Fische für die Touristen angefüttert werden. Das ist eine Unsitte, die bei entlegenen Flecken der Erde vielleicht nicht schadet, aber in höher frequentierten Touristen-Hotspots ein echtes Problem ist.
Leider scheint die Sensibilität für den Eingriff ins Öko-System nicht sehr weit verbreitet zu sein.

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Thorongil 18.09.2017, 16:22
3.

Easy, Flug für 5.000, da darf man vor Ort schon auchnochmal bissl was ausgeben.

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cmfmd11 18.09.2017, 19:36
4.

Wir können Herrn Martin, dessen wunderbare Dokumentationen wir alle auf Blu Ray gekauft haben, nur beipflichten:
Wir waren zuletzt im Monatsübergang September/Oktober 2016 in Französisch Polynesien, u.a. um mit Buckelwalen zu schnorcheln. Dabei hatten wir die Gelegenheit Tikehau zu besuchen, welches westlich vom beschriebenen Rangiroa liegt. Was unglaublich schön ist in dieser Gegend der Welt: Man fährt mit dem Kajak vom Hotel aus keine 300m über den Motu des Hotels hinaus und ist *vollkommen alleine* in einer der beeindruckendsten Meerslandschaften der Erde. Tikehau gilt dabei als noch schöner als Rangiroa. Die Lagune ist kleiner und etwas übersichtlicher. Bei Kajaktouren wird es niemals langweilig, das Phänomen der "Lagune in der Lagune" haben wir auch auf Tikehau beobachtet. Die Landschaft ist so komplex und interessant, daß man sich ständig fragt, was wohl hinter dem nächten Motu kommen mag. Man kann hier lange Zeit die Landschaft erkunden in vollkommener Einsamkeit ohne jemals Langweile zu empfinden - und es sich trotzdem in einem guten Hotel sehr gut gehen lassen. Auf Ökologie wird streng geachtet, Anfüttern von Haien haben wir auf Tikehau, Moorea, Maupiti und Bora Bora niemals beobachtet. Riffhaie sind friedliche Zeitgenossen und wir haben das Schnorcheln mit ihnen ebenso genossen wir mit den Buckelwalen. Zumindest einmal im Leben sollte man diese unvergleichliche Landschaft gesehen haben.
Wir wünschen Herrn Martin viel Erfolg bei seiner neuen Reihe und sind sehr gespannt auf der Ergebnis voller Inspirationen!

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