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Umstrittene AGB-Klauseln: Ryanairs Bluff um Kundenrechte
DPA

Ryanair will per Klausel in den AGB verhindern, dass Fluggäste ihre Rechte auf Entschädigung wahrnehmen. Medienberichte outeten die Klausel als unwirksamen Bluff - jetzt legt Ryanair nach.

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franke2010 27.10.2016, 13:07
1. Was sagt uns dies??

Als Kunden sagt uns dies, dass wir ALLE nicht mit dieser Fluggesellschaft fliegen sollen.
Also nehmt die LH oder Eurowings oder AirBerlin (solange es diese noch gibt).

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ex-optimist 27.10.2016, 13:12
2. Überwachungsbehörden?

Da fehlt eine Gewerbeaufsicht, die so ein Verhalten sanktioniert und im Wiederholungsfall den unseriösen Laden dicht macht.

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Alfr. Tetzlaff 27.10.2016, 13:26
3. Besser das Luftschiff...

Zitat von franke2010
Als Kunden sagt uns dies, dass wir ALLE nicht mit dieser Fluggesellschaft fliegen sollen. Also nehmt die LH oder Eurowings oder AirBerlin (solange es diese noch gibt).
Sie meinen wohl, solange LH, Eurowings usw. überhaupt mal abheben bzw. nicht streiken.

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malcom1 27.10.2016, 13:33
4. Überrascht?

Es ist doch immer das gleiche Spiel, ob bei Uber (=Übel) oder AirBn usw. Erst aml Gestze und Vorschriften bewusst überschreiten und dann sieht man weiter. Gesamtwirtschaftlicher Nutzen gleich null. Prekäre Arbeitsverhältnisse, nicht lebensfähiger Lohn (= Altersarmut) Risiko auf andere abwälzen. Dies interessiert diese "Arbeitgeber" nicht.

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dborrmann 27.10.2016, 13:39
5. Ich frage mich immer wieder, warum Leute dort einsteigen....

Aber das sind wohl die gleichen, die im Aldi einkaufen, zu Ikea und KiK gehen und sonstwie unseren schönen Planeten zerdeppern.

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medha 27.10.2016, 14:09
6. Manchmal geht es nicht anders

Zitat von franke2010
Als Kunden sagt uns dies, dass wir ALLE nicht mit dieser Fluggesellschaft fliegen sollen. Also nehmt die LH oder Eurowings oder AirBerlin (solange es diese noch gibt).
Manchmal geht es nicht anders, die Wahl eines bestimmten Fluges erfolgt ja nicht nur nach dem Preis, sondern insbesondere bei Leuten, die viel unterwegs sind, nach dem Flugplan. Und wenn nun man nur Ryanair eine Direktverbindung für die gewünschte Strecke anbietet oder alle anderen Fluggesellschaften Flüge zu unmöglichen Zeiten anbieten, dann fliegt man eben mir denen. Ist aber letztendlich egal, denn mittlerweile ist da kaum noch Unterschied, zumindest in der Holzklasse.

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St.G. 27.10.2016, 14:29
7. Alle Fluggesellschaften sind gleich

Ich bin aktuell dabei meine Ansprüche gegenüber EasyJet geltend zu machen. Das selbe Problem. Meine eMails an das Kundencenter werden nicht bearbeitet, teilweise sogar gelöscht. Sollte Kontodaten aufgeben, welche nie im System dort gespeichert wurden. Nach bisher insgesamt 10 Anrufen bei der Kundenhotline wurde mir jedesmal etwas anderes erzählt und Mitarbeiter lügen bereitwillig. Einer versicherte mir, sich um das Problem zu kümmern, schrieb sich meine Handynummer auf und wollte sich innerhalb von 24 Stunden bei mir melden. Nach 40 Stunden Wartezeit rief ich wieder bei der Hotline an, dort erzählte man mir, dass der Mitarbeiter nicht mal einen Eintrag gemacht hat, dass er mit mir telefoniert hätte. Ich werde den Kampf nicht aufgeben, auch ohne Anwalt und Portale möchte ich das Geld, welches mir zusteht. Man merkt aber leider, dass dies auch bei anderen Fluggesellschaften alltäglich ist, den Kunden einfach am ausgestrecken Arm hängen zu lassen, bis dieser verzweifelt den Kampf aufgibt.

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fahrgast07 27.10.2016, 14:38
8. Auch nicht besser

Zitat von franke2010
Als Kunden sagt uns dies, dass wir ALLE nicht mit dieser Fluggesellschaft fliegen sollen. Also nehmt die LH oder Eurowings oder AirBerlin (solange es diese noch gibt).
Als gäbe es mit LH oder AirBerlin nie Probleme?

Bei Ryanair weiß ich was ich zahle, und ich weiß was ich dafür bekomme. Warum sollte ich die nicht buchen?

Wettbewerb belebt das Geschäft; aber Wettbewerb braucht auch einen soliden gesetzlichen Rahmen. Beides scheint hier gut zu funktionieren.

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edhk 27.10.2016, 14:41
9. Rechtsstaat???

Hier schauen unsere Abgeordnete und Juristen sowie die staatliche Gewalt einfach nur zu.
Bei den AGB handelt es sich meiner Meinung um Konditionen, die nicht nur nicht zulässig sind sondern um einen Gesetzesbruch, der von der Justiz auch strafrechtlich geahndet werden sollte.
Denn wenn die Geschäftsführung plötzlich mit strafrechtlichen Konsequenzen für ihr Handeln rechnen müßte, dann würde sie sich auch Recht und Gesetz halten.
Die einfachste Antwort auf solches Ansinnen ist einfach nicht mehr mit solchen Gesetzesbrechern fliegen.
Der Kunde hat es in der Hand, ob er sein Geld bei solchen Firmen läßt.

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