Forum: Reise
Virtuelle Fenster bei Emirates: Mitte mit bester Aussicht
Duncan Chard / Emirates

Im Flugzeug keinen Fensterplatz abbekommen? Was für Holzklasse-Passagiere Alltag ist, könnte Luxuskunden vielleicht vergraulen. Ihre Lösung des Problems stellt die Fluglinie Emirates in Hamburg vor.

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hegoat 12.04.2018, 15:42
1.

So ein Quatsch. Diese Fenster-Ersatz-Bildschirme sind selbstverständlich 2D, man wird also nicht das Gefühl haben, nach draußen zu gucken, sondern eben auf einen Bildschirm. Da kann man auch eine Fototapete an die Wand kleben.

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Haarfoen 12.04.2018, 15:49
2. Sehr interessante Neuigkeiten ...

Angesichts der ökologischen Gesamtlage, fehlender Bildung in nicht nur dritte Welt- Länder und stets existierendem Hunger ist diese tolle Lösung doch ein echter Lichtblick. Endlich Linderung für die gequälten Passagiere der Mittelkabinen, die sich dort aufhalten mussten.

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chewbakka 12.04.2018, 16:42
3.

... ist besonders bei nächtlichen Langstreckenflügen ganz toll. Mua!

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cor 12.04.2018, 17:36
4.

Zitat von Haarfoen
Angesichts der ökologischen Gesamtlage, fehlender Bildung in nicht nur dritte Welt- Länder und stets existierendem Hunger ist diese tolle Lösung doch ein echter Lichtblick. Endlich Linderung für die gequälten Passagiere der Mittelkabinen, die sich dort aufhalten mussten.
Völlig unsinniger Beitrag. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

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te36 12.04.2018, 18:46
5. Wo ist das Problem ?

Bin ja leider auch eine Oekosau, vor allem beruflich, aber zumindestens alles in Holzklasse auf Langstrecke, also pro Meile zumindestens Minisau. Ich faende es ja gut, wenn die Fluggesellschaften mal gezwungen wuerden den CO2 Ausgleich in die Tickets mit einzupreisen. Das würde natürlich vor allem Urlaubsflieger und Billigfluglinien treffen, weil dann deren Tickets relativ am meisten im Preis ansteigen. Die Leute die sich Luxusklasse leisten koennen wuerden wahrscheinlich nicht mal merken dass sie 6-mal soviel Oekoabgabe zahlen muessten. Zumindestens aber fliegt es sich dann mit etwas ruhigerem Gewissen.

Abgesehen von der Oekoproblematik habe ich da keine Problem mit Luxusprodukten. Da steckt immer sehr viel Handarbeit drin und häufig von gut bezahlten Spezialisten. Das Problem sind für mich eher die leider sehr häufig fragwürdigen Methoden wie der Reichtum erworben wurde der den Luxus finanziert. Da sind aber solche Premiumkabinen in Fleugzeugen wahrscheinlich eher irrelevant. Sowas leisten sich doch auch viele einfach nur durch selbstständige Arbeit wohlhabend geworden sind, und sich mal so fühlen wollen wie der Milliardär der gerade am (virtuellen) Fenster in seinem Privatjet vorbeifliegt. Und mit Sicherheit eine nicht unbedeutende Anzahl von gut bezahlten Managern, die von Ihren Firmen Business Kabine bezahlt bekommen und damit dann halt auch ca. mindestens für einen von 5 Flügen einen Update auf First ohne Aufpreis einsammeln können.

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The Independent 12.04.2018, 21:45
6. Naja

Zitat von te36
Abgesehen von der Oekoproblematik habe ich da keine Problem mit Luxusprodukten. Da steckt immer sehr viel Handarbeit drin und häufig von gut bezahlten Spezialisten. Das Problem sind für mich eher die leider sehr häufig fragwürdigen Methoden wie der Reichtum erworben wurde der den Luxus finanziert. Da sind aber solche Premiumkabinen in Fleugzeugen wahrscheinlich eher irrelevant.
Sie reden sich die Welt schön.

Vermutlich haben Sie die Entwicklung der letzten 15 Jahre nicht verfolgt, aber selbst Luxusprodukte werden seit mehr als einem Jahrzehnt zunehmend von unterbezahlten und angelernten Arbeitskräften (und auch von Fachkräften) in Fernost gefertigt bzw. montiert. Das geht von Edel-Modemarken, über Smartphone-Hersteller und bis hin zu bedeutenden Goldschmieden und Schmuckherstellern, und das geht dann soweit, dass z.B. in Europa bei Luxuskleidung nur noch Labels und maximal Mini-Applikationen auf die ansonsten fertigen Kleidungsstücke genäht werden, um hohe Importzölle zu vermeiden (ein Elektrogerät hat oder hätte dann den Aufkleber "Assembled in Europe").

Die Liste ließe sich sicher lange fortsetzen. Handelt es sich nicht um Luxus-Kleinserien oder Einzelstücke z.B. von Tiffany (USA) oder Cartier (Frankreich), dann kommt Schmuck inzwischen eigentlich sogar fast immer aus Fernost, oder aus Brasilien (die Manufaktur von Hans Stern in Brasilien ist der drittgrößte Schmuckhersteller der Welt, sie fertigt auch Einzelstücke und Kleinstserien), auch im Luxusbereich. Die passenden Edelsteine kommen zu 40% (oder mehr) von De Beers (als Händler und Produzent), das Unternehmen hat fast ein Monopol, nur im Bereich Rohdiamanten haben Rio Tinto und ALROSA (Russland) nennenswerte Marktanteile (jeweils ca. 15%), und in den Abbaustätten dieser Produzenten in Afrika, Südamerika und Fernost fördern wiederum unterbezahlte Arbeiter unter meist lebensgefährlichen und gesundheitsschädlichen Arbeitsbedingungen die Edelsteine. Und selbst im Uhrenbereich holen spezialisierte Produktionsstätten in Fernost qualitätstechnisch so weit auf, dass sie durch die geringe Bezahlung auch für Luxushersteller zunehmend interessant oder sogar bereits genutzt werden.

Wie es in all diesen Fällen um die Arbeitslöhne steht, egal ob es sich um die vielen angelernten Kräfte, oder um die seltener vorfindbaren Spezialisten handelt, dürfte Ihnen auch ohne Detailkenntnisse klar sein.

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christianu 12.04.2018, 22:23
7. Die Wirklichkeit ist härter

Ich bin mehrere tausend Male in meinem Leben geflogen, manchmal in der ersten Klasse, häufiger Business, wie auch vielfach Economy. Die abgebildeten Ideen stammen aus einer Scheinwelt. Die meisten Menschen fliegen "Holzklasse", und da mögen die Sitzabstände heute vielleicht etwas größer sein als früher, doch man ist kein Passagier oder gar Kunde, sondern Beförderungsfall. Das Essen ist dort schlechter als Fastfood, die Toiletten ekelerregend und die Ansprache rüde. Die Behandlung auf den Flughäfen ist unterirdisch, besonders in den USA, denn dort fliegt die Elite niemals Linie, sondern hat einen Privatjet. Ich kann jedem nur raten: Vermeidet das Fliegen, wenn es irgendwie geht.

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missourians 13.04.2018, 08:06
8.

Suiten, Duschen, Kinosaal, Bars... in Flugzeugen?
Und auf dem Boden wird gepredigt das Klima geht den Bach runter, man solle Car-Sharing, Mitfahrgelegenheiten, Fahrgemeinschaften machen, das Öffentlich ausbauen, Das Haus wird mit immer mehr mit Auflagen für die pos. Ökobilanz auferlegt...

Das ist doch nicht mehr zeitgemäß, auch die schönen und reichen müssen mitmachen, oder der Rest fragt sich zurecht, wieso nur ich mich immer mehr einschränken soll, und macht am Ende auch nicht mehr mit!

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frenchie3 15.04.2018, 11:56
9. @7 Mit welchen Fluggesellschaften fliegen Sie?

Durch glückliche geschäftliche und private Umstände habe ich inzwischen mehrmals die Welt umflogen. Bisher habe ich noch nie, egal in welcher Klasse, schlimmeres als neutrales Verhalten erlebt. OK, Ryanair war nicht dabei, aber selbst beim Billigsegler Air Lingus wurde ich vorzüglich behandelt. Liegt's vielleicht am "wie es in den Wald..."?

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