Forum: Reise
Zugreise nach Ürümqi in China: Gut gegen Böse
Stephan Orth

Soldaten am Straßenrand, Monster im Videospiel: Auf der Fahrt nach Ürümqi in der chinesischen Xinjiang-Provinz erlebt Stephan Orth sowohl in der realen als auch in der virtuellen Welt Bedrohliches. Und endlich mal einen richtig alten Zug.

ratzmatz 18.06.2015, 06:45
1. ganz deutlich

Dieser Chinese sagt deutlich genug dass die ansässige Bevölkerung als Dreck angesehen wird und weg gehört.
Mein lieber Spiegel ich finde es ganz toll wenn Sie die Staatsgewalt der Chinesen gegen das ansässige Volk herunterspielen mit solchen Artikeln.Man sollte die Dinge beim Namen nennen und dies heisst im Falle China ganz klar Völkerrechtswidrige Annektionen von Gebieten.Dazu zählt auch Tibet.Ich habe kein Verständnis dafür wenn der Westen wie im Falle Russlands Sanktionen verhängt und im Falle Chinas einfach beide Augen fest zudrückt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
TheK79 18.06.2015, 06:46
2. Alte Wagen

Also für mich sehen die grünen Dinger start wie Weitstreckenwagen aus (die ja auch nach China exportiert wurden). Ob Menge (29.000 Wagen) und Bauzeit (1948-1998) kann man bei denen wohl nur wenig über das Alter sagen – zumal die jüngsten IC-Wagen der DB auch schon bald 30 werden…

Die Lok sieht übrigens nicht nur unserer 152 sehr ähnlich, sie ist auch eng mit der verwandt – gebaut in gigantischer Zahl von inzwischen ungefähr 2000 Stück.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jhea 18.06.2015, 07:50
3. Danke

Find ich sehr interessant das zu lesen. Hat ein wenig was von einem Battletech Roman, wenn man dort etwas über das Haus Liao liest ;D (Kennern sagt das was)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ftb7 18.06.2015, 08:30
4. Nicht ueberraschend.

Warum ist das einer der unsichersten Städte chinas? Weil dort zu viele einen imaginären Freund haben.In anderen Teilen von China ist das zum Glück anders.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ausserhalbinlaender 18.06.2015, 14:07
5.

Die gruenen Reisezugwagen sind tatsaechlich auf dem Weg ins Aus; seit ueber 15 Jahren fahren viele Schnellzuege mit Geschwindigkeiten um 100 Sachen pro Stunde und mit klimatisierten Wagen (rot-weiss). Allerdings sind auch diese Zuege auf dem We ins Abseits; sie werden durch Hochgeschwindigkeitszuege ersetzt.

Zwischen Turpan und Urumqi gibt es auch Busse. In so einem Gefaehrt reiste ich einmal nach Turpan und erlebte meinen ersten Verkehrsunfall in China. Zwei Lastwagen krachten nacheinander seitlich in unseren Bus. Die Lastwagen fuhren einfach weiter, unser Bus aber war ein Wrack. Niemand war ernsthaft verletzt, was dasgroesste Wunder war. Ich musste dann noch einmal fuer den Reiseweg nach Turpan bezahlen, denn der Fahrschein des ersten Busses wurde im zweiten Bus nicht anerkannt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rompipalle 19.06.2015, 07:18
6. Ich hatte mir.....

Mir mehr versprochen von dem Artikel.zu mal ich,die Winter Seidenstraßen Route mit Freunden auf dem Fahrrad bereist habe. Zu ergänzen ist:die Minderheiten:Uiguren,Turkmenen,Mongolen und Tibetaner werden vom chinesischem Staat mit Absicht an den Rand gedrängt,durch über Siedlung von Han Chinesen.Siedlungs Politik um die Aufstände im Keim zu ersticken.Tja,auf dem Fahrradsattel sieht man halt mehr und kann mit den Menschen vor Ort in Kontakt kommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chiefseattle 19.06.2015, 10:54
7. die schönste Seite China

Die Provinz Xijiang halte ich für die landschaftlich schönste in ganz China. Von heißen Wüsten bis alpiner Kletterei ist alles zu machen. Die Züge sind moderner geworden und die Busfahrten sicherer. Ärger oder Gewalterlebnisse hatte ich noch nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren