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Ausraster bei US-Open: Als Serena Williams die Nerven verlor
AFP

"Lügner", "Dieb" - und nun noch ein Sexismus-Vorwurf: Serena Williams hat sich im Finale der US Open massiv mit dem Schiedsrichter angelegt. Ging es nur um einen Punktabzug? Was noch dahinter stecken könnte.

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prof.toni 09.09.2018, 17:19
70.

Zitat von qewr
Wenn du die Nummer 19 der Weltrangliste als Debütantin bezeichnest, ist dann Kohlschreiber auch einer?
Sie ist Debuetantin, nicht weil sie die Nr.19 der Weltrangliste ist, sondern weil es ihr Debuet in einem GS Enspiel war.
Eine GS-Final-Debuetantin.
Und richtig, Kohlschreiber waere auch einer, wenn er es in ein Finale schaffen wuerde

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kerrinnes.gm 09.09.2018, 17:26
71. 2Mio. Dollar Unterschied zum 1. Platz

Darum geht es bei der Theaterinzenierung von S. W.
Wenn Sie ihre Gegnerin so verunsichert hätte und den 3 Satz für sich
entschieden hätte, wäre alles prima und Osaka hätte leider nur nicht
genügend Erfahrung gehabt.
Super das sie sich die junge Japanerin nicht hat täuschen lassen!!

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vubra 09.09.2018, 17:39
72. Ernsthaft

sind wir alle schon so degeneriert das ein Fluchen einer Frau die einen Ball über ein Netz haut als Schlagzeile zählt. Und das nur weil für dieses Ballspiel Millionen an die Spieler bezahlt werden nur um ihnen zuzuschauen. Irgendwie wundert es mich dass die Menschheit noch aufrecht laufen kann. Bei solchen Schlagzeilen vermutet man eigentlich das nur Einzeller lesen und schreiben können. Der letzte macht das Licht aus soweit er noch den Schalter findet. Was heutzutage offenbar eine berechtigte Befürchtung ist. Hurra die Welt verblödet jeden tag mehr und alle machen mit.

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ausdersichtvon 09.09.2018, 17:49
73. harte Schläge

Zitat von TS_Alien
Serena Williams hat einige Kilos zu viel. Da nützen auch vergleichsweise harte Schläge nichts mehr. Eigentlich ist es ein Armutszeugnis für das Frauentennis, wenn Frauen in ein Finale gelangen, die nicht fit und viel zu langsam sind.
ja da kann ich mich erinnern als sie nach über 2 Stunden Tennis noch
Schläge mit tempo 200 ins Feld brachte gegen steffi graf
da wusste ich was los war

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prof.toni 09.09.2018, 17:56
74. Der verbitterte Kampf!

Anfang des zweiten Satzes faellt der Schiedsrichter eine Entscheidung, die sie vielleicht nicht nachvollziehen konnte, offensichtlich aber nicht inkorrekt war. Selbst wenn, hatte diese Coaching Violation keinerlei Folgen gehabt. Quasi wie eine Gelbe Karte im WM-Finale.
Anstatt weiterzuspielen, geht sie einen Privatkrieg mit dem Schiedsrichter ein, den sie nur verlieren konnte, weil ein Schiedsrichter weder seine getroffenen Entscheidungen zurueckzieht, noch sich bei den Sportlern fuer seine Entscheidungen entschuldigt.
Sie bezeichnet den Schiedsrichter als Dieb und Luegner und behauptet, dass er ihr Betrug vorgeworfen hat. Nichts der Gleichen ist jedoch geschehen. Er hat eine Entscheidung getroffen, die, in dem Moment, seiner Wahrnehmung nach, die richtige war. Aber selbst, wenn es eine Fehlentscheidung gewesen waere, ist Williams’ Verhalten primitiv gewesen. Sie hat sich, mit Gestik und Rhetorik, ueber den Schiedsrichter gestellt. Frei nach dem Motto, wie kann es ein kleiner Schiedsrichter wagen der grossen Madame Williams Fehlverhalten zu unterstellen.
Schlimmer jedoch ist noch, dass sie selbst in der Pressekonferenz nicht von ihrem hohen Ross absteigen konnte. Haette sie ihr Verhalten sachlich erklaert und am Ende entschuldigt, waere kein Schatten geblieben. Anstatt dessen verstrickt sie sich in wirren Gedanken und Argumentationen. Sie laesst nicht ab von dem Punkt „Betrug“, den ihr niemand vorgeworfen hat. Dann zuendet sie weitere Nebelkerzen wie das Thema Frauenrechte und zieht, zu guter Letzt, die Sexismus-Karte. Spaetestens nach diesem Argument ist selbst der mutigste Journalist einmal kurz zusammengezuckt und hat kritisches Nachfragen seinem Sitznachbarn ueberlassen. Somit hat sie potenziell kritische Fragesteller, schon im Vorfeld mundtot gemacht.
Nicht mal die Groesse zu haben, sich nach cholerischen Wutausbruechen, fuer sein Verhalten zu entschuldigen, legt sehr deutlich offen, wie verbissen und verbittert Serena Williams um den Rekord der meisten Grand Slam Titel kaempft. Bei genauerem hingucken wird jedoch deutlich, dass sie eigentlich wohl vielmehr um Anerkennung und Liebe kaempft, die ihr nicht in den Maßen zu Teil wird, wie das bei ihren maennlichen Zeitgenossen und ihren weiblichen Vorgaengerinnen der Fall ist. Es wird wohl darauf hinaus laufen, dass sie auch mit 24 oder 25 GS Titeln nicht als die groesste Spielerin aller Zeiten angesehen wird, da zu diesem inoffiziellen Titel etwas mehr gehoert, als nur das Anfuehren einer Statistik.

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white_rd 09.09.2018, 18:32
75. Verrückte (Tennis)Welt!

Nicht zu fassen, da gewinnt eine 20-jährige an Nummer 20 gesetzte Spielerin die US Open und als erste Japanerin überhaupt ein Grand Slam Turnier, dominiert von Anfang bis Ende eine 23-fache Grand Slam Siegerin und haushohe Favoritin, gibt im gesamten Turnierverlauf einen einzigen Satz ab und dann wird nur über die grob unsportlichen Ausraster von Serena Williams berichtet und diskutiert. Ziemlich beschämend!

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im_ernst_56 09.09.2018, 18:50
76.

Ich habe gerade den Kommentar in der FAZ-Online gelesen. Mrs. Williams ist wohl schon öfter ausgerastet, auch gegenüber weiblichen Schieds- und Linienrichterinnen. Mangelnde Selbstkontrolle auf dem Court mit dem Vorwurf des Sexismus zu ummanteln zeugt nicht gerade von Souveränität. Der Schiedsrichter hat sich offenbar an die Regeln gehalten, die auch für Mrs. Williams gelten.

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meteneptun 09.09.2018, 19:25
77.

Sie hier nur ihr wahres Gesicht gezeigt, diese überhebliche, schlechte Verliererin. Ich Coacch hat verbotene Coaching zugegeben. Also war ihr ganzes Gehabe nicht nur dem Schiedsrichter, sondern der jungen Gewinnerin gegenüber absolut ungerecht und unfair!

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peter.lustig 09.09.2018, 19:27
78. Sie haben vollkommen recht ...

Zitat von qewr
Na ja, Mr. Williams muss langsam einsehen, dass die Tenniskarrieren seiner Töchter bald zu Ende gehen.
... der Vater hätte seinem Sohn mehr Manieren beibringen sollen, dann wäre ER wahrscheinlich auch ein bisschen netter zum Schiedsrichter gewesen.

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benG 10.09.2018, 04:11
79. klein, naja

Zitat von langefort
Serena Williams war im Unrecht und eine Sportlerin mit Größe hätte es nach der ersten, vielleicht etwas kleinlichen aber vollkommen korrekten Verwarnung gut sein lassen. Auf der Verliererstraße gegen eine Debütantin versuchte Sie jedoch - nicht zum ersten mal - über ein Scheingefecht mit dem Schiedsrichter die Kontrahentin einzuschüchtern. Bedenkt man zudem das bekannt unfaire NY-Publikum, das jeden Fehler Osakas frenetisch beklatschte, dann war Williams Verhalten besonders widerwärtig; die besänftigenden Worte an die grölende Masse kam zu spät. Hohe Anerkennung gilt dem Schiedsrichter, der sich von Beschimpfungen und Drohungen nicht beeindrucken ließ. Kaum ermessen lässt sich die Leistung der kleinen Japanerin, die gegen eine unsportliche Kontrahentin, zudem ihr Idol und ihren Mob die Nerven behalten hat. Würdiger konnte eine Siegerin nicht sein. Die Williams Schwestern sind unbestritten herausragende Tennisspielerinnen, nicht mehr! Dem 'Spirit' des Frauentennis (den soll's ja geben) wird es allerdings gut tun, wenn sie und ihr Clan abtreten.
Naomi Osaka ist 1,80, ihre Kontrahentin Williams hingegen nur 1,75. Nicht alle Japanerinnen sind per se "klein".

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