Forum: Sport
Biathlon: Physiotherapeutin im DSV-Team war Stasi-Spitzel

Ihr Auftrag lautete unter anderem "Durchdringung des Persönlichkeitsbildes": Nach Informationen des SPIEGEL hat Ilona Henrich, Physiotherapeutin der deutschen Biathlon-Frauen, jahrelang als Spitzel für die Stasi gearbeitet. Der Deutsche Skiverband ist laut Henrich darüber informiert.

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Rainer Helmbrecht 02.01.2010, 09:06
1. .

Zitat von sysop
..... Der Deutsche Skiverband ist laut Henrich darüber informiert. .....
Mich würde ja mal interessieren, wer über den IM Bericht von Angie informiert ist und wann der mal veröffentlicht wird.

Oder bekommt man da nur über "ELENA" Zugriff;o).

MfG. Rainer

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Ekkehart 02.01.2010, 10:39
2. So what?

Wo geht es denn im Sport noch sauber zu? Ob Stasi-Vergangenheit, zweifelhafte Sponsorverträge, bestechliche Schiedsrichter, Doping/Drogenmissbrauch.

Sackhüpfen auf einem Kindergeburtstag ist vielleicht die letzte halbwegs einwandfreie Sportveranstaltung.

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pristupnik 02.01.2010, 10:40
3. Unnötiges Bohren in die Vergangenheit

Wenn wir ein Land geworden sind, dann lass uns von der Vergangenheit vergessen. Das unnötige Bohren in die Vergangenheit bringt nur Ungutes.

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KäptnBlaubär 02.01.2010, 11:01
4. Biathlon

Bei dem Auftrag "Durchdringung des Persölichkeitsbildes"
kann man wohl nicht mehr von zufällig in die STASI reingetreten, reden.Denn als Physiotherapeut bebegne ich den Menschen/Pat. und Sportler gehören auch dazu, auf einer sensiblen Ebene. (Schmerzen,Ängste Leistungsverlußte usw) Sollte eine Physiotherapeutin welche auch noch in einer solchen Position arbeitet dieses nicht als Basis ihres Handeln ansehen, dann gehört sie da einfach nicht hin und schon gar nicht mehr in diesen Beruf.Denn, sie wird ihren Charakter niemals ändern können. Ich schäme mich hier für eine solche "Kollegin". Selber bin ich Physiotherapeut/Sportphysiotherapeut und betreue auch Hochleistungssportler ( z.Bsp. Handballbundesliga)und habe viele nette BerufskollegenInnen, welche eine solche Art der Erniedrigung und Handhabung der geschützten Patientendaten ablehnen.
Daher erwarte ich, das auch 20 Jahre nach Mauerfall solche perfide Art der Bespitzelung mit sofortiger Entfernung aus allen öffentlichen Tätigkeitsbereichen und aus ihrem Beruf geandet werden muß.

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nurEinGast 02.01.2010, 11:09
5. 1

Zitat von sysop
Ihr Auftrag lautete unter anderem "Durchdringung des Persönlichkeitsbildes": Nach Informationen des SPIEGEL hat Ilona Henrich, Physiotherapeutin der deutschen Biathlon-Frauen, jahrelang als Spitzel für die Stasi gearbeitet. Der Deutsche Skiverband ist laut Henrich darüber informiert.
Na gut, wenns sonst keiner tun will, bin ich jetzt eben mal der "gute Bundesbürger" (Stichwort Erwartungshaltung unso). Also: Buuuuuh!

Mahlzeit.

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Brand-Redner 02.01.2010, 11:14
6. Endlich, endlich!

Zitat von sysop
Ihr Auftrag lautete unter anderem "Durchdringung des Persönlichkeitsbildes": Nach Informationen des SPIEGEL hat Ilona Henrich, Physiotherapeutin der deutschen Biathlon-Frauen, jahrelang als Spitzel für die Stasi gearbeitet. Der Deutsche Skiverband ist laut Henrich darüber informiert.
Wurde ja auch Zeit! Das neue Jahr ist schon fast 2 Tage alt und immer noch keine Stasi-Enthüllung - so konnte das natürlich nicht weitergehen! Immerhin geht's hier um etliche gut bezahlte Arbeitsplätze, wenn auch nur bei der Stasi-Unterlagenbehörde. Und bevor nicht der letzte ostdeutsche Trainer, Therapeut oder sonstige bezahlte Helfer aus den Sportverbänden entfernt ist, wird sowieso keine Ruhe. Zwar bezahlt man das häufig (siehe Skispringen) mit einem Absturz ins internationale Mittefeld, doch egal: Die Political Correctness ist's wert. Und dass die "Richtigen" an den Futtertöpfen sitzen, versteht sich.

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GM64 02.01.2010, 11:53
7. Sport, Macht, Sex

Zitat von Brand-Redner
Wurde ja auch Zeit! Das neue Jahr ist schon fast 2 Tage alt und immer noch keine Stasi-Enthüllung - so konnte das natürlich nicht weitergehen! Immerhin geht's hier um etliche gut bezahlte Arbeitsplätze, wenn auch nur bei der Stasi-Unterlagenbehörde. Und bevor nicht der letzte ostdeutsche Trainer, Therapeut oder sonstige bezahlte Helfer aus den Sportverbänden entfernt ist, wird sowieso keine Ruhe. Zwar bezahlt man das häufig (siehe Skispringen) mit einem Absturz ins internationale Mittefeld, doch egal: Die Political Correctness ist's wert. Und dass die "Richtigen" an den Futtertöpfen sitzen, versteht sich.
Das ist doch ein Dreiklang. Das passt doch zusammen und tritt immer gemeinsam auf.
Warum machen wir uns Gedanken ob einer ein Stasi Spitzel war? Unsere Sportler leben ja von Ihren Sponsoren. In der DDR war die Stasi der einzig mögliche Sponsor.
Ob mir ein Sportler der im Playboy auftritt, oder einer der mich für Geld zum Biertrinker macht lieber ist, kann ich auch nicht sagen.

Wer meint, dass so jemand sauber ist, der ist noch nicht aufgeklärt.

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komissarov 02.01.2010, 11:53
8. Uiiiii

Welch eine Enthüllung! Da sitzt doch wirklich immer noch jemand an einer Schaltstelle der Macht, der sich schuldig gemacht hat.

Wie kann man nur dulden, dass dieser Frau einen so extrem wichtigen und in der Öffentlichkeit hoch geachteten Posten wie Physiotherapeutin bei einem Olympiastützpunkt haben darf.

Ich erwarte spätestens morgen spontane Großdemonstrationen vor dem Bundeskanzleramt und eine Klage vor dem UN.Menschenrechtsgerichtshof, weil man dagegen nicht einschreiten wollte und konnte.

Und dem Pressesprecher war das also nicht bekannt, was die Frau vor 20 jahren gemnacht hat. Was ist das bloß für ein Saftladen da?

Liebe Spiegel-Redaktion: Merkt Ihr eigentlich noch was? Gibt es wirklich nichts zu recherchieren, was irgendwie für dieses Land von Relevanz ist, oder müssen wir bald auch noch lesen, dass der Maler, der den Bundestag tapeziert hat, auch schon mal für die Stasi gepinselt hat?

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moejenning 02.01.2010, 12:06
9. ...

Zitat von pristupnik
Wenn wir ein Land geworden sind, dann lass uns von der Vergangenheit vergessen. Das unnötige Bohren in die Vergangenheit bringt nur Ungutes.
so sehr ich hier auch suche, ich kann die ironie in ihrem satz nicht finden. oder ist das etwa ihr ernst???

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