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Bundesliga: Mönchengladbach kann zu Hause nicht mehr gewinnen
ULRICH HUFNAGEL/EPA-EFE/REX

Das Ziel ist die Champions League, aber Borussia Mönchengladbach läuft in der Rückrunde seiner Form hinterher. Im Heimspiel gegen den SC Freiburg reichte es wieder nicht zu einem Sieg.

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hoppelkaktus 16.03.2019, 23:32
1. Selbst ist die Mannschaft

Nun, eigentlich ist ja alles ganz einfach: um das Erreichen der CL - trotz der zuletzt nur 5 Punkte von 18 möglichen - weiterhin zu gewährleisten, muss die Borussia nun eben alle ihre noch verbleibenden BuLi-Spiele gewinnen. Und, ja, dass mein' ich ganz im Ernst. Brrr... Fröhliches Zittern?

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anselmi 16.03.2019, 23:44
2.

Der SC Freiburg wird die Klasse halten. Das ist angesichts der finanziellen Möglichkeiten des Vereins eine Leistung, die ihresgleichen sucht im deutschen Profifußball. Allenfalls die aktuellen Erfolge der SGE sind für mich vergleichbar.

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GueMue 16.03.2019, 00:15
3. Freiburg einziger bundesligaklub

Der Kategorie gut fuer fussball. Geringes budget und trotzdem
Oben dabei. Trainer eine persoenlichkeit und oben dabei. Vorstand normal und nicht verrückt nach Mittelpunkt durch Vortäuschung von Kompetenz, obwohl nur. eitelkeit die Motivation ist. Grindel ist die karikatur des fussball, der freiburger chef die rettung.

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bcpt8 16.03.2019, 03:03
4.

In kleinen Schritten, aber zäh sammelt das fleißige Liga-Hörnchen Freiburg auch den nächsten wichtigen Punkt für das Ziel Klassenerhalt ein. Mehr als eine bloß subjektive Floskel noch unter Hochdruck kurz nach Abpfiff scheint's mir zu sein, wenn einer wie Streich von einem "verdienten Punkt" spricht. Und lakonisch ergänzt, beide Teams "hätte au no g'winne könne zum Schluss". Denn die Breisgauer verteidigten nicht nur intelligent und diszipliniert, sondern spielten bis zum Abpfiff durchaus mutig nach vorne mit, wenngleich wie bei den Gastgebern nur wenige wirklich gefährliche Aktionen dabei raussprangen. Und erschwerten den Gladbachern immer wieder durch frühes Anlaufen der Passgeber den Spielaufbau aus der eigenen Hälfte. Petersen stellte sich dabei an vorderster Front und bei Bedarf auch weiter zurückgezogen ganz in den Dienst seiner Mannschaft. Auch Heintz unterstrich im Interview mit seinem uneitlen Dank für die auch kommunikative Unterstützung seines Defensivkollegen und Startelf-Debütanten "Schlotti" Schlotterbeck während des Spiels das, was Streich als "große Sozialkompetenz in unserer Mannschaft" lobt.

Der einst zweistellige Punktevorsprung Gladbachs auf den Tabellenfünften erschien recht komfortabel zur Sicherung eines CL-Platzes (wenngleich die offizielle Saisonzielvorgabe der Klubleitung ohnehin bescheidener war als vom SPON-Teaser suggeriert). Inzwischen hängen die "Fohlen" in einer holprigen Konsolidierungsphase nach den Wirkungstreffern durch die gegentorreichen Niederlagen zuletzt. Dementsprechend Strobls Worte, die mit "haben hinten wenig zugelassen" einerseits die Erleichterung darüber ausdrückten, sich nicht die nächste Vollpleite zuhause und auch noch gegen einen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte eingehandelt zu haben. Andererseits aber auch eine gewisse Offensiv-Formkrise konstatierten mit "zu wenig Kreativität und Durchschlagskraft / hatten nur ein, zwei Situationen, wo vorne mehr drin war".

Zakarias Einsatz und Körpersprache wirkt auf mich noch mit am entschlossensten, sich einem Abwärtstrend entgegenzustemmen. Dass sich Kramer unter diesen Umständen bei Hecking noch immer nicht als Startelf- und diesmal auch nicht als Einwechselkandidat aufdrängte, dürfte ihm zu denken geben. Der junge Cuisance mit seinem Offensivdrang wäre dem Trainer derzeit womöglich ein zu großes Defensivrisiko gewesen. Wäre schade, wenn Hecking seine teils recht matten Kicker nicht bald wieder zu neuem Schwung motivieren könnte.

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alternativlos 16.03.2019, 05:23
5. Jögi‘s Maxime

„Veränderung ist das einzig Unverständliche des Seiende.“

Weiterhin Alles Gute

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mantlale 16.03.2019, 09:07
6. lag vielleicht auch am Gegner?

Als Freiburger Bobbele tut mir die Berichterstattung im Spon schon immer ein wenig weh, viele SC Fans scheint es in der Redaktion nicht zu geben. Bei einer sehr, sehr guten Defensivleistung, einem genialen Pass eines 21-jährigen Schlotterbeck, der zum 1:0 führte und einer extrem kontrollierten Spielweise scheint in Spon lediglich, dass Borussia zu blöd war, zu gewinnen. Früher sagten wir immer: man spielt so stark wie der Gegner es zulässt. Der Punkt gestern war absolut verdient.

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joke61 16.03.2019, 10:03
7. Von einer Trendwende von Borussia

keine Spur! Zu wenig Biß, zu wenig Laufbereitschaft, teils blutleer. Die ersten verhaltenen Pfiffe waren auch schon zu hören, bei dem Ball hin und her geschiebe und den fehlenden Willen Vorchecking zu betreiben.
Freiburg war gut, hatte Kampfgeist und Laufwille!
Bleibt nur zu hoffen, dass die anstehende Länderpause regeneriert und neue Kräfte freisetzt.
Bis dahin: üben, üben,... Und damit meine ich nicht nur um Pappspieler rumlaufen, sondern aufs Torschießen (möglichst in im Dunkeln), damit die Spieler wieder wissen wo das Tor steht, 1 zu 1 Duelle (die man auch wirklich gewinnen will), Passspiel (mittlerweile kriegen die ja mittlerweile 3 - 5 Meter pässe nicht mehr an den Mann)!

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llamb 16.03.2019, 10:04
8. Nur für eine halbe Sasion ...

... taugt das Konzept von Hecking. Wie in den Vorjahren ist alles entzaubert und - viel schlimmer - das Team wieder im Lethargie-Modus angekommen. Und der Trainer: Redet alles schön, lässt weiter murksen, bis BMG wieder auf Platz 9 angekommen ist und faselt davon, Bundestrainer werden zu wollen ... Hallo, Verein, aufwachen: Schickt ihn zum DFB, aber mit größerem Tempo, als die Mannschaft gestern gezeigt hat. Wie man ein Team coacht und das Beste aus seinen Mitteln macht - da braucht man nur nach Freiburg schauen. Mit soviel Leidenschaft wäre BMG schon für die CL qualifiziert.

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Sal.Paradies 16.03.2019, 10:31
9. Nur noch ein Sieg (3èr)

und der SCF ist "durch", was die Abstiegsgefahr angeht, was mich sehr freut. Wieder ein mehr als verdienter Punkt bei einem CL-Kandidaten (wie lange noch) und nebenbei zeigen die Freiburger was eine "Team-Kompetenz" bewirken kann! Die lassen mit ihrem Mini-Budget Vereine wie z.B. Schalke07, Hannover, Stuttgart locker hinter sich, obwohl die gegenüber den Breisgauern einen Mega-Etat (z.B. Schalke) haben. Der absolut geerdete (+sympathische) C.Streich zeigt den "Wundertrainern" wie Tedesco wo der Hammer hängt und wie es gemacht wird. Die Freiburger DNA "nur zusammen + im Kollektiv können wir es schaffen" können andere Vereine offensichtlich nicht kopieren/adaptieren. Das scheint etwas sehr spezielles aus dem Breisgau zu sein und nur mit einem C.Streich kompatibel. Freiburg ist für mich ein schönes Beispiel wie Fussball sein sollte und wie es ihn, trotz einer Geldmaschine PL, noch gibt! Für alle Fsussballfans der Alten Garde ist Freiburg das Vorbild und es gibt in Fussball-Deutschland wohl kaum einen Fan, der ihnen diesen Erfolg nicht gönnt. Bitte weiter so und vielen Dank, dass ihr den Glauben an den Fussball ohne Geldscheißxxxi aufrecht erhaltet... :-)

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