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BVB-Niederlage bei Real Madrid: Mit gutem Gefühl ins Endspiel
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Trotz der Pleite in Madrid wähnen die Dortmunder sich auf dem Weg der Besserung. Sportlich, aber auch bei der Heilung des belasteten Klimas innerhalb des Kaders. Nun hängt viel vom Ligaspiel gegen Werder ab.

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Oihme 07.12.2017, 11:40
1. Gründe

Ob es an der Aussprache der Mannschaft lag, kann kein Außenstehender wissen, aber es ist klar erkennbar, dass Bosz Umstellung auf ein 3-4-3 System die Mannschaft wesentlich stabiler gemacht hat.
Brannte es vorher immer sofort lichterloh, wenn die Angriffe über die rechte Abwehrseite der Dortmunder kamen, wirkte das schon seit dem Leverkusen-Spiel deutlich verbessert.
Und dass die Mannschaft nach einem Torerückstand oder Gegentreffer nicht mehr den Kopf hängen lässt und zusammenbricht, war in den letzten beiden Spielen ebenfalls erkennbar.
Einen Zweitore-Vorsprung im Bernabeu aufzuholen, gelingt wirklich nicht jeder Mannschaft.

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Roberto.Geissini 07.12.2017, 12:40
2. Naja

war auch nur die "B" Mannschaft von Real und sehe weiterhin nicht, wie es beim BVB aufwärts gehen soll.
Die Diskussion um Auba kann es jedenfalls nicht sein, denn ohne Auba schießen die gar keine Tore mehr.
Knackpunkt ist wieder einmal Buerki, der einfach nicht auf dem Niveau konstant hält, was ein Top Keeper auf dem Niveau schaffen sollte. Einer Spitzen Leistung folgen katastrophale Fehler oder Inaktivität im Tor. Abwehr ist viel zu schwach und das Spieler wie Schmelzer nicht erste Wahl sind, sieht jeder. Der BVB sollte endlich Bosz abservieren, da er nicht zum BVB passt und auch kein Trainer ist, der Erfahrung auf dem Niveau hat, das geht natürlich einhergehend mit den Verantwortlichen, die den Holländer erst geholt haben, nachdem man schaendlicherweise T.Tuchel abgesägt hat!
Der Verein sollte sich neu orientieren und OHNE Watzke, Rauball, Bosz und einigen Spielern sich neu aufstellen.
Solange Watzke das Zepter in der Hand hält, geht es weiter mit Mittelmaß!

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nummer50 07.12.2017, 13:05
3. Oihme

Zitat von Oihme
Ob es an der Aussprache der Mannschaft lag, kann kein Außenstehender wissen, aber es ist klar erkennbar, dass Bosz Umstellung auf ein 3-4-3 System die Mannschaft wesentlich stabiler gemacht hat. Brannte es vorher immer sofort lichterloh, wenn die Angriffe über die rechte Abwehrseite der Dortmunder kamen, wirkte das schon seit dem Leverkusen-Spiel deutlich verbessert. Und dass die Mannschaft nach einem Torerückstand oder Gegentreffer nicht mehr den Kopf hängen lässt und zusammenbricht, war in den letzten beiden Spielen ebenfalls erkennbar. Einen Zweitore-Vorsprung im Bernabeu aufzuholen, gelingt wirklich nicht jeder Mannschaft.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.......Was nützt es einen 2 Tore Rückstand aufzuholen, wenn man trotzdem verliert? Man könnte auch sagen, das war vergeudete Kraft die man besser für Bremen aufgespart hätte.

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Papazaca 07.12.2017, 13:24
4. Der BVB hat eine gute Mannschaft, das ist nicht das Problem

Klar, nach so vielen Spielen ohne Sieg kann man in Selbstzweifel verfallen. Aber ich glaube an diese Mannschaft.
Klar gab es Probleme mit Bürki, mit Auba, mit der Verteidigung. Aber ich glaube nach wie vor, das Bosz, ein offensichtlich netter Typ, schlichtweg überfordert ist. Dazu kamen dann die anderen Probleme. In der Winterpause müssen endlich die Probleme angegangen werden. Ich gehe davon aus, das Watzke und Zorn das wissen und entsprechend handeln. Man kann immer in eine Krise kommen, das kann jedem von uns passieren.
Aber man muß irgend wann dann auch wieder in die Puschen kommen. Watzke und Zorc sind gefragt.

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briancornway 07.12.2017, 13:58
5. Zwischenziele

Zitat von nummer50
Was nützt es einen 2 Tore Rückstand aufzuholen, wenn man trotzdem verliert? Man könnte auch sagen, das war vergeudete Kraft die man besser für Bremen aufgespart hätte.
Glaube ich nicht. Auch beim FCB war die Mühe für das 3:1 gegen PSG bestimmt nicht vergeudet, es war wichtig für's Selbstverständnis. Und ein 0:2 gegen Real zwischenzeitlich aufzuholen, ist ebenso wichtig.

Ein Sieg wäre zwar noch besser gewesen, aber der hätte sportlich nichts verändert und wäre dann wahrscheinlich noch doller schlecht geredet worden als die Niederlage.

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gnarze 07.12.2017, 14:30
6. So leid es mir tut,

aber das Spiel in Leverkusen kann kaum ein Wendepunkt gewesen sein, auch da wurden die eklatanten Abwehrschwächen aufgezeigt, und man hat nur mit sehr viel Glück gegen 10 Gegner nicht verloren.
Und warum sollte Schmelzer gelobt werden? Er war der mit Abstand schwächste Mann auf dem Feld.
Real hat nach dem 2-0 erkennbar mehrere Gänge runtergeschaltet. Nicht auszudenken, wenn die weiter Vollgas gegeben hätten, Dreierkette hin oder her.

Und mal ganz im Ernst, Dortmund spielt gegen den Siebzehnten der Bundesliga, da ist so oder so ein Sieg Pflicht.

Vielmehr sollte auch in Dortmund mal ein gewisses Maß an Realismus ankommen und nicht die Schwarz/Gelbe Brille ungeputzt auf der Nase verbleiben, denn sonst ist man ganz schnell wieder an der Stelle, wo Jürgen Klopp in seiner letzten Saison dort steht.

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briancornway 07.12.2017, 15:20
7. Dicht gemacht, fast

Zitat von gnarze
Real hat nach dem 2-0 erkennbar mehrere Gänge runtergeschaltet. Nicht auszudenken, wenn die weiter Vollgas gegeben hätten,
Warum sollte Real bei einer 2:0-Führung Räume für den Gegner öffnen und damit risikieren ausgekontert zu werden ? Aber zumindest hätten sie Ramos, CR7 oder anderen mal eine Pause gönnen können, zumal es ausser Ruhm nichts zu gewinnen gab.

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sltr 07.12.2017, 15:26
8. Wie jetzt?

Zitat von briancornway
Glaube ich nicht. Auch beim FCB war die Mühe für das 3:1 gegen PSG bestimmt nicht vergeudet, es war wichtig für's Selbstverständnis. Und ein 0:2 gegen Real zwischenzeitlich aufzuholen, ist ebenso wichtig. Ein Sieg wäre zwar noch besser gewesen, aber der hätte sportlich nichts verändert und wäre dann wahrscheinlich noch doller schlecht geredet worden als die Niederlage.
Ein Sieg des BVB bei Real wäre warum "noch doller schlecht geredet worden"? Eine Niederlage ist demnach also warum die bessere Lösung gewesen? Sorry, aber da komme ich nicht mehr mit.
Mir ist schon klar, dass man beim BVB nicht auf einmal das Fußballspielen verlernt hat. Und das wissen die Spieler auch. Aber am Ende des Tages ist man halt als Verlierer vom Platz gegangen und musste nach London schauen um überhaupt die EL zu erreichen.

Ich kann mir nicht helfen, ich glaube, dass dem BVB nur ein Trainerwechsel helfen kann. Leute wie Bürki, Bartra, Weigl oder aubameyang könnten es brauchen. Bei Ulreich, Coman oder James hat es auch gewirkt. Vom Rest des FCB mal ganz abgesehen. Mir ist schon klar, dass aktuell die Auswahl nicht groß ist. Aber irgendwann ist der Punkt erreicht, wo der Trainer seine Überzeugungskraft eingebüßt hat. Bosz ist nett und beim richtigen Team sicher auch ein guter Trainer. Aber er und der BVB scheinen einfach nicht zueinander zu passen. Er erzählt nach jedem neuen Rückschlag immer nur die selben Durchhalteparolen. Wie meinte er noch vor dem Realspiel? "Wir müssen in Madrid gewinnen".

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Solani 07.12.2017, 16:00
9. Und wieder mal...

ist es das zum Endspiel stilisierte Treffen - das wievielte Mal in den letzten Wochen??? Immer derselbe Tenor, jetzt muss Bosz liefern, sonst... Und? Passiert ist nix... Der Anspruch, aus den Spielen gg. Leverkusen und Bremen mindestens 3 Punkite mitzunehmen, ist schon Mittelmaß-Anspruch. Bremen war immer ein Punktlieferant in den letzten Jahren. Gewinnt der BVb, was nun mal wieder Pflicht ist (waren die letzten Begegnungen nicht auch so ausgerufen worden?), ist alles wieder gut, und weiter geht's mit dem Holländer und seiner beschränkten Sicht auf die Dinge! Die wirklich Guten werden den BVB dann sicher bei der erstbesten Gelegenheit verlassen. Wer glaubt, der BVB erreicht mit Bosz die CL-Quali oder ein Weiterkommen im Pokal, der lebt fern jeder Realität. Bosz war und ist selber Mittelmaß - zu wenig für einen Club, der "oben" mitmischen möchte...

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