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Comeback-Pläne von Robert Kubica: Formel 1 mit links
picture alliance/ Malcolm Griff

Der 2011 schwer verunglückte Robert Kubica könnte kommende Saison in die Formel 1 zurückkehren. Doch Experten warnen vor einem Sicherheitsrisiko.

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schluckspecht 28.11.2017, 18:25
1.

So sehr ich es Robert Kubica persönlich gönne glaube ich nicht, dass es sportlich Sinn macht. Da könnte man genauso gut Nick Heidfeld zrückholen, den ich damals im direkten Duell stärker empfand.

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shoper34 28.11.2017, 18:36
2. Eckestones Erbe

Die zentrale Frage ist doch eher : wer finanziert eigentlich den ausrangierten Kerl ?
Es gibt so viele junge Talente und erfahrene Piloten.
Mein Verdacht ist, dass seit Ernie Eccelstone die Formel 1 derart korrupt ist, dass nur noch Konzerne, Oligarchen und Geldwäscher das Sagen haben.
Ein fairer sportlicher Wettbewerb ist F1 schon lange nicht mehr und ich frage mich, was ADAC,AvD &Co eigentlich in der FIA so treiben mit unseren Mitgliedsbeiträgen ?

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Kanalysiert 28.11.2017, 18:53
3.

Wir verfolgen und schauen die F1 seit Jahrzehnten und haben da eher den Verdacht, dass es hier um das Geld geht. Bestätigt auch den Trend des letzten Jahrzehnts, dass Fahrer rausfliegen, weil sie kein Geld mitbringen und Söhne reicher Männer sich ein Cockpit leisten können. Schade um den Sport, und bei allem Respekt vor Kubicas damaligem Talent, F1 mit einer stark eingeschränkt funktionsfähigen Hand gefährdet die Kollegen auf der Strecke.

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Planquadrat 28.11.2017, 19:01
4. Robert Kubica

hat in seiner bisherigen sportlichen Laufbahn, egal ob im Rallye oder Formel Sport doch hauptsächlich durch seine Unfälle Aufsehen erregt. Es gibt bessere Talente, aber leider werden diese dadurch ausgebremst, dass die Teams eine horrende Mitgift von ihren zukünftigen Fahrern erwarten, das macht die F1 langsam für Newcomer unerreichbar.

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Nasenrübe 28.11.2017, 19:05
5.

Wenn ein Alessandro Zanardi nach seiner Beinamputation mehrere Siege in der Tourenwagen-WM erzielen und erfolgreich Testfahrten in einem BMW-F1 absolvieren kann... Wenn Robert die (standardisierten) Fitneßtests besteht, dann soll er auch wieder fahren.

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mhuz 28.11.2017, 19:08
6. Schon verwunderlich

In einem Sport, wo sie schon bedenken haben, dass eine Frau zu schwach ist, ist es schon bedeutsam, dass sie einen mit einer behinderten Hand fahren lassen - auch mit einer behinderten Hand, läßt sich heute ein Formel 1 Auto fahren. Wobei Kubica schon immer ein Bruchpilot war - der Unfall bei der Rallye geschah doch bei einer Fahrt zur Prüfung. Formel 1 muss schon verzweifelt sein, dass sie keine Jungen Fahrer finden, wenn sie immer auf die Alten setzen. Was daraus werden kann, hat man doch damals bei Schumacher mit Mercedes gesehen und da war er schon 7 fache Weltmeister.

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Pollowitzer 28.11.2017, 19:22
7. Kubica nöö danke

Da geht es dem Stall Williams wohl vorwiegend um den Zaster - für mich taumelt Kubica mit einer merkwürdigen Todessehnsucht von Fahrersitz zu Fahrersitz - es erscheint mir schon verantwortungslos Kubica ohne strenge Auflagen am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen zu lassen, sinnvoll wäre eine persönliche Geschwindigkeitsbeschränkung von max 80km/h - Besonders enttäuscht bin ich von Rosberg, daß der bei diesem Wahnsinnsunternehmen Beihilfe leistet liegt wohl daran das er selber den Hintern aus der möglichen Fahrlinie genommen hat.

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Nasenrübe 28.11.2017, 20:03
8.

Zitat von mhuz
In einem Sport, wo sie schon bedenken haben, dass eine Frau zu schwach ist, [...] Was daraus werden kann, hat man doch damals bei Schumacher mit Mercedes gesehen und da war er schon 7 fache Weltmeister.
Verzeihung, woher haben Sie das? Es hat bereits weibliche Fahrer in der F1 gegeben, sogar zu Zeiten, als auch unsere westliche Welt noch wesentlich unemanzipierter war als heute. Maria Teresa de Filipis ist schon in den späten Fünfzigern, Lella Lombardi in den Siebzigern in der F1 gefahren und letztere hat dort sogar Punkte geholt. Auch sonst haben sich Frauen immer wieder auch in Motorsport-Bereichen durchgesetzt, die als besonders "hart" bekannt waren, genannt seinen nur Jutta Kleinschmidt im Rallyesport und Ellen Lohr in der DTM. Und in den letzten Jahren waren immer wieder weibliche Talente im Gespräch, zum Beispiel Danica Patrick und Susie Wolff, die beiden hätte ich persönlich gerne mal in konkurrenzfähigen F1-Autos gesehen...

Was Schumacher angeht: das Auto war damals bei Weitem nicht konkurrenzfähig, dem entsprechend waren die Ergebnisse und deswegen war Schumacher nur für die technische Entwicklung dort. Neben seinem unbestrittenen Fahrtalent war ja gerade die Entwicklung von Team und Fahrzeug die große Stärke von Schumacher, das hatte er schon bei Benetton und Ferrari gezeigt. Für Mercedes hat sich das ja letztlich auch ausgezahlt: ohne Schumachers "Entwicklungshilfe" wäre Mercedes heute sicherlich nicht so dominant.

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Referendumm 28.11.2017, 20:10
9. Was soll das?

Da will und tut die F1 ne Menge für die Sicherheit und auf der anderen Seite nimmt sie aus Marketing- und/oder Geldgründen gerne Tote in Kauf.

Der frühere Trend, irgendwelche "Püppchen" aus Marketinggründen als Tesfahrerin einzustellen, ist ob des Todes der früheren Formel-1-Testpilotin María de Villota bei F1-Testfahrten gnadenlos gescheitert. Die absolute Unart der F1-Fahrer bei Doppelt-Gelb geschwenkten Flaggen (normalerweise darf man dann nur noch so schnell fahren, dass der F1-Pilot SOFORT innerhalb wenige Meter anhalten kann) zu rasen, wurde nicht konsequent bestraft, so verlor Jules Bianchi sein Leben, weil er mit absolut überhöhter Geschwindigkeit in ein tonnenschweres Bergefahrzeug, einen Radlader krachte.

Und nun lässt man aus einem Gag heraus einen schwer behinderten Ex-F1-Fahrer diverse Tests machen. Ein Ex-F1-Fahrer, der von sich aus gesagt hatte, dass er die Löws-Kurve in Monaco nicht schaffen würde. Ein Ex-F1-Fahrer, dem schon Ex-Rallye-Weltmeister Walter Röhrl prohhezeit hatte, dass der sich noch zu Tode fährt, ob seines unverantwortlichen Rennfahrstils.

Das Williams-Team verkommt immer mehr zur Lachnummer, von Seriösität keine Spur mehr. Man kann nur hoffen, dass R. Kubica nur deshalb ans Steuer darf, weil man bei aktiven und körperlich fitten F1-Fahrern, die dort gerne fahren würden, noch mehr Geld herausholen bzw. ein Salär minimieren kann. Dass sich Rosberg für so eine Witznummer zur Verfügung stellt, spricht gegen ihn. Anscheinend doch nicht der Saubermann, wie er sich selbst oft darstellte und darstellen ließ.

P.S. Ein Vergleich mit Alessandro Zanardi ist natürlich dummes Zeug! 1.) konnte er noch die Arme voll bewegen und 2.) ist es ein himmelweiter Unterschied, einen Minimalrenner wie ein F1-Fahrzeug zu fahren oder einen Tourenwagen. R. Kubica könnte auch Tourenwagen fahren, das wäre mit ein paar Umbauten sicherlich möglich. Aber einen F1-Renner? NIEMALS sicher !!! Und die zahlreichen Crashs bei den Rallye-Sachen, ja, er hat m.E. ne absolute Todessehnsucht. Der ganz große Überflieger war R.K. auch in der F1 nicht, wenn selbst ein Nick Heidfeld ihm einheizen konnte. Und absolut dumm, für ein bissl Rallye-Spaß in der Wintersaison seine F1-Karriere aufs Spiel zu setzen.

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