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Deutsche Erfolge bei Leichtathletik-WM: Medaillen auf der Zielgeraden
DPA

Endlich Medaillen für das deutsche Team: An einem erfolgreichen Abend für die DLV-Delegation ragte Speerwerfer Johannes Vetter mit seinem WM-Titel hervor - und schickte einen vergifteten Gruß an seine alte Heimat.

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kater38 13.08.2017, 09:04
1. Wird in Deutschland nicht mehr so gut gedopt ?

Was ist da los in D ? Wird nicht mehr so gut gedopt ?
Wir sollten an alte DDR-Zeiten wieder anknüpfen. Es war ja nich alles schlecht !

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count.number 13.08.2017, 09:22
2. Psychische Schäden

Fast reflexhaft - ob im Erfolg oder Niederlage - eine weitere Aufarbeitung der Vergangenheit. Diese Athleten nehmen sich selbst soviel von ihrem besten Moment und frustrieren auch den Zuschauer. Mutet "typisch deutsch" an.

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lupenreinerdemokrat 13.08.2017, 09:43
3.

Zitat von kater38
Was ist da los in D ? Wird nicht mehr so gut gedopt ? Wir sollten an alte DDR-Zeiten wieder anknüpfen. Es war ja nich alles schlecht !
Wenn man die WR- Liste ansieht, stehen da die meisten OR und WR noch aus den 80er und 90er Jahren, sozusagen die Hochzeiten des Dopings. Das ist also ein weltweites Phänomen, kein deutsches.
Natürlich sind manche Rekorde auch nicht mehr direkt vergleichbar, es änderten sich ja auch mitunter die Sportgeräte, wie z.B. die Speere.

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dieter 4711 13.08.2017, 10:23
4. In Deutschland wird nicht gedopt

Ihr lieben User,
ich hoffe doch, dass in Deutschland nicht gedopt wird.

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spon72 13.08.2017, 10:31
5. Wenn jemand ..

... am Höhepunkt seiner Sportlerlaufbahn gegen die Menschen wettert, die einem den ersten Schritt dorthin erst ermöglicht haben, dann zeugt das meiner Meinung nach von Charakterlosigkeit hoch zehn, so etwas nenne ich unprofessionell und eines Weltmeisters unwürdig. Es spielt dabei auch keine Rolle, ob dieser Athlet irgendwann einmal bei einem Betreuerstab "aussortiert" wurde oder nicht, das ist nunmal Wettbewerb und wenn damals jemand besser war, dann ist das halt so, nachtreten ist da absolut verwerflich. Aber gut, solche Reaktionen kennen wir ja nur zur genüge von hiesigen Muskelprotzen der Leichtathletik und macht für mich, vom riesigen, flächendeckenden Dopingproblem mal ganz abgesehen, diesen Sport unsympathisch. Schon deshalb möchte ich nicht, dass zukünftig meine GEZ-Gelder weiterhin für solche "Events" verpulvert werden.

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st.petersburger_troll_pla 13.08.2017, 10:36
6.

Apropos "vergiftetes Kompliment":

Den bösen Nachtritt auf Katharina Molitor hätte sich Boris Obergföll gestern echt schenken sollen! Wers nicht gesehen hat: Der Bundestrainer (!!!) feierte lautstark den "ersten WM-Titel seit meiner Frau 2013"!

Bundestrainer Boris Obergföll ist mit Christina Obergföll verheiratet, die eine sehr erfolgreiche Speerwerferin war, den ganz großen Erfolg aber nur einmal feiern konnte: Gold bei der WM 2013. Zwei Jahre später, 2015, wurde die Leverkusenerin Katharina Molitor Weltmeisterin. 2016 schaffte sie bei den Deutschen Meisterschaften nur den dritten Platz, landete aber vor Obergföll, die nur 4. Wurde. Nach Rio zur Olympiade durfte aber Obergföll fahren - die Ehefrau des Bundestrainers, und nicht die amtierende Weltmeisterin Molitor! Diese hatte versucht, sich die WM-Teilnahme per Gericht zu erstreiten, scheiterte damit aber.

Schade, daß sowas im deutschen Spitzensport nötig ist. Aber daß Boris Obergföll im Moment des Triumpfes von Vetter nochmal so böse nachtreten mußte, ist bezeichnend für die Zustände im deutschen Speersport. Ist er noch stolz darauf, daß man Molitor derart fertiggemacht hat?

Vielleicht sollte man ja DA mal ansetzen, wenn es um die Frage geht warum Deutschland international so wenig erfolgreich ist?

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lancerfoto 13.08.2017, 10:52
7. Herr Vetter

sollte auch als Weltmeister sprachlich auf dem Teppich bleiben.
Bühlers Kritik an der deutschen Sporthilfe als Bullshit zu bezeichnen, empfand ich als arrogant. Einer, der täglich mit den Besten der Welt trainieren kann, urteilt recht egozentrisch gegenüber einem, der seine ganze Habe zusammenkratzen muss, um ein Trainingslager mit den Weltbesten zu finanzieren.

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rudlith 13.08.2017, 11:01
8.

Zitat von spon72
... am Höhepunkt seiner Sportlerlaufbahn gegen die Menschen wettert, die einem den ersten Schritt dorthin erst ermöglicht haben, dann zeugt das meiner Meinung nach von Charakterlosigkeit hoch zehn, so etwas nenne ich unprofessionell und eines Weltmeisters unwürdig. Es spielt dabei auch keine Rolle, ob dieser Athlet irgendwann einmal bei einem Betreuerstab "aussortiert" wurde oder nicht, das ist nunmal Wettbewerb und wenn damals jemand besser war, dann ist das halt so, nachtreten ist da absolut verwerflich. Aber gut, solche Reaktionen kennen wir ja nur zur genüge von hiesigen Muskelprotzen der Leichtathletik und macht für mich, vom riesigen, flächendeckenden Dopingproblem mal ganz abgesehen, diesen Sport unsympathisch. Schon deshalb möchte ich nicht, dass zukünftig meine GEZ-Gelder weiterhin für solche "Events" verpulvert werden.
Regen Sie sich nicht auf. Die Wahlwessis sind die Schlimmsten. Die Dresdener Arschbeißer sind doch in bester Gesellschaft. Auch die Jenaer, die aus der Lichtstadt!!!, die den Röhler schon Tage vor dem Wettkampf in der lokalen Presse aufs höchste Treppchen gehoben hatten, müssen beißen.

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k-d.hollbecher 13.08.2017, 11:07
9. Ferner liefen:

Die deutsche Leichtathletik hat ganz offensichtlich große Probleme, die auch mit mehr Geld kaum zu lösen sind.
Eies davon sind die völlig ungleichen Wettbewerbsbedingungen: Während in anderen Ländern, allen voran Afrika, Amerika einschließlich USA, Asien, Ozeanien usw. leistungsfördernde Mittel hochwillkommen sind, sogar überführte Langzeitdoper an den Start geschickt werden (Gatlin als herausragendes Beipiel), und damit nicht nur die Russen an den (politischen ) Pranger gehören (!), hat Deuschland offensichtlich politisch sehr korrekte Beamte eingesetzt, die den Sportlern den Spaß verderben. So werden es die US-Amerikaner immer schaffen, die Nationenwertung anzuführen (USA the greatest!).

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