Forum: Sport
DFB-Stars bei Erdogan: Was Deutschsein bedeutet
DPA

Zwei deutsche Nationalspieler haben sich mit dem türkischen Präsidenten fotografieren lassen. Klug? Nein. Sympathisch? Nein. Aber auch kein Grund, ihren Status als DFB-Auswahlspieler in Frage zu stellen.

Seite 1 von 38
lollopa1 14.05.2018, 16:51
1. nicht ganz so simpel Herr Raecke

Teresa May sperrt keine Journalisten grundlos ein. Özil und Gündugan haben jetzt ein klassisches Eigentor geschossen, passiert halt wenn man nicht die hellste Kerze auf dem Weihnachtsbaum oder der Palme ist. Wenn Herr Gündugan den türkischen Präsidenten als "seinen Präsidenten" betitelt sollte er auch sofort seine Konsequenzen ziehen. Gilt dann auch für Özil....

Beitrag melden
jan07 14.05.2018, 16:52
2.

Der DFB nennt das Nationalteam ja auch nur noch 'Die Mannschaft'. Auf eine gewisse Weise ist das ja auch ehrlich. Man weiß, woran man ist und woran nicht. Mit 'deutsch' hat das alles nichts mehr zu tun. Da bietet die Türkei offensichtlich mehr Identifikationsmöglichkeiten, wie man nicht nur an der Reaktion von Özil und Gündogan sieht. Die meisten Türken sehen es genau so. Für sie ist Erdogan 'ihr' Präsident.

Beitrag melden
solltemanwissen 14.05.2018, 16:52
3.

Ich mag Erdogan wirklich nicht und halte es für ziemlich grenzwertig, ihm diese Bühne zu geben - aber die Kritik vom DFB ist maximal lächerlich!
In einem Monat fährt man als DFB auf eine 6 wöchige Wahlkampfhilfe für Putin, einem Diktator, der Erdogan in nichts aber auch gar nichts nachsteht.
Und ich hoffe die CSU erinnert sich an ihre kriecherische Veranstaltung mit dem Diktator Orban! Auch der unterscheidet sich in keiner Weise von Erdogan.

Beitrag melden
Charlie Whiting 14.05.2018, 16:53
4. Falsch!

Es geht nicht darum was grundsätzlich zu dürfen, sondern dass man als Mit-Repräsentant der deutschen Nationalmannschaft (und des grössten Fussballverbandes der Welt) jemanden unterstützt der die Menschenrechte seit Jahren mit Füssen tritt. Geht gar nicht. Die andere Frage ist ob sie eine Wahl hatten da sie ja wahrscheinlich viele Verwandte in der Türkei haben (Druckmittel).

Beitrag melden
yoda56 14.05.2018, 16:57
5. Vergessen wir bitte nicht, dass "Gündogans Präsident"...

alle Deutschen (vielleicht also auch Gündogan und Özil?) als Nazis beschimpft hat, noch immer Zehntausende, darunter einige Deutsche, unschuldig in seinen Folterkammern quält und so ziemlich gegen alle Menschenrechte verstößt. Und dann soll dieses widerwärtige Schauspiel "unserer" Nationalspieler ohne Konsequenzen bleiben, oder in einem netten Gespräch geklärt werden? Ich fasse es nicht. Und der Loddar als Beispiel, soll der jetzt nochmal auflaufen, oder Bundestrainer werden? Dummer Vergleich. Ich finde es fast unerträglich, mit Frau Storch in etwa die gleiche Aussage treffen zu müssen - dafür sind jedoch Gündogan und Özil verantwortlich - letzteres nehme ich ihnen besonders übel.

Beitrag melden
st.peterording 14.05.2018, 16:58
6. Them verfehlt

„Viele Beobachter scheinen es für unvereinbar zu halten, für die deutsche Fußballauswahl zu spielen und zugleich einem ausländischen Staatsoberhaupt beim Wahlkampf zu helfen“
An dieser Annahme arbeitet sich der Kolumnist ab. Dabei geht es darum, dass zwei Nationalspieler einen Diktator dabei helfen, ein Land in seinen persönlichen Besitz zu überführen und die Menschenrechte vollständig abzuschaffen. Das dürfen die beiden natürlich, nur sollte für sie kein Platz in der Nationalmannschaft mehr sein.

Beitrag melden
luckysailor 14.05.2018, 16:58
7. Nicht mein Präsident!

Wenn RTE "sein" Präsident ist, dann sollte Gündogan auch für die türkische Nationalmannschaft nominiert werden. Der DFB hat genügend Kandidaten, die für DEUTSCHLAND spielen können.

Beitrag melden
rainerkue 14.05.2018, 16:59
8. Meinungsfreiheit ist höchstes Gut !

Wenn Erwachsene Menschen "ihren Präsidenten" beschenken, dann sollten Sie konsequenterweise auch für Ihn spielen. Das ist okay. Aber nicht in einer anderen Nationalmannschft, einem anderen Präsidenten. Einfach nur konsequent sein.

Beitrag melden
ortibumbum 14.05.2018, 16:59
9. Ohne

Özil und Gündogan nicht für Deutschland zur WM - das finde ich gut. Wer diesen Verbrecher unterstützt - und vor allen Dingen die deutsche Nationalhymne nicht mitsingen mag, der hat in der Nationalmannschaft nicht zu suchen. Und wenn sie noch so gut spielen können.
Das ist auch das Produkt der doppelten Staatsbürgerschaft. Man kann nicht für Deutschland spielen wollen und Türke sein zu wollen. Sorry.
Es wird Zeit, klare Bekenntnisse zu fordern, zumindest als Führungskraft im Betrieb oder im Sport!
Das hat mit Nationalismus nichts zu tun. Ich kann auch nicht für Mercedes schwärmen und BMW fahren. Geht nicht.

Beitrag melden
Seite 1 von 38
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!