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DFL-Mitgliederversammlung: 50+1-Regel in Profifußball bleibt bestehen
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Keine Macht den Investoren: Die Mitgliederversammlung der DFL hat sich überraschend für den Verbleib der Sperrregel 50+1 bei Fußballklubs entschieden.

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wolke:sieben 22.03.2018, 16:38
1. Schön anzusehen

...wie die DFL unsere Bundesligisten gegenüber den großen europäischen Ligen weiterhin schwächt, aber wenn es uns so geht wie den Österreichern, dass niemand aus der Bundesliga mehr europäisch unterwegs ist, werden diese Leute das große Jammern veranstalten. Ich verstehe gar nicht, dass sich große Vereine wie der FC BAYERN sich das gefallen lassen, aber das ist ja klar, der Fc St. Pauli ist ja für diese 50+1 Regelung, zum totlachen!!!

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hann.overaner 22.03.2018, 16:42
2. zweitklassig

Wenn Martin Kind nicht klagt, bleibt die Bundesliga dann halt zweitklassig (mit absteigender Tendenz).
Fussballerisch ernst nimmt sie ja eh niemand mehr.
Nur noch 'Athmosphärisch' interessant (wenn man Bierzelt mit Sporteinlagen und Humpakapellen (Entschuldigung Ultra) Beschallung mag

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hollowman08 22.03.2018, 16:44
3. Wunderbar !

Überall müsste diese Regel bestehen nicht nur bei Fussballvereinen sondern bei allen gesellschaftlich Relevanten Bereichen (Medizin, Ernährung,natürlichen Ressourcen...) Überall sollte nur die Bürger / Mitglieder die Mehrheit haben dürfen.
Vorbild und Modell für jeden Bereich.

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post.scriptum 22.03.2018, 16:47
4. Durch diese Entscheidung wird die Bundesliga ...

... international nicht wettbewerbsfähig bleiben. Schon jetzt geht alles, was einigermaßen gegen den Ball treten kann, auf die Insel nach England. Früher waren es wenigsten nur die absoluten Topspieler, die gingen, und selbst die kamen oft nach zwei, drei Jahren in den Schoß der Bundesliga zurück. In spätestens fünf Jahren wird die 50 + 1-Regel sowieso fallen (müssen). Besser wäre es bereits jetzt, aber im strukturkonservativen Deutschland dauert eben alles ein paar Jahre länger als woanders.

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neowave 22.03.2018, 16:56
5. Na, immerhin.

Na, immerhin. Es scheinen ja doch noch ein paar Leute der grsasierenden Geldgeilheit entziehen zu können und zu wollen. Weil, soviel dürfte (zumindest für mich) doch klar sein: den Reifs, Hamanns im Gleichschritt mit den Hönness und Mattiscks gehts doch nur um eines: Ich bin WICHTIG. Ich will (noch viel) mehr KOHLE. Meine 5 Cents.

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derkloppo 22.03.2018, 16:58
6. Ein Segen...

für die Bundesliga national und für den Fußball allgemein, ein Nackenschlag allerdings für die internationale Konkurrenzfähigkeit der Bundesligisten.
Wie auch in der Politik wären im Fußball viele Pläne leider nur umzusetzen, gäbe es eine internationale Entscheidung.
Ich als Traditionalist freue mich über die Entscheidung der DFL und hoffe, dass die anderen 4 großen Ligen in Zukunft ein einsehen haben werden, und es uns gleichtun.

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RalfWenzel 22.03.2018, 16:58
7. We love St. Pauli - we do!

Der Kultverein aus Hamburg hat das gerettet, was Fans am Fußball lieben. Danke schön! Mag ja sein, dass Fußball in Hamburg derzeit nicht sonderlich erfolgreich ist, aber prägend für den deutschen Fußball ist diese Stadt immer noch.

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RalfWenzel 22.03.2018, 17:00
8.

Zitat von post.scriptum
... international nicht wettbewerbsfähig bleiben. Schon jetzt geht alles, was einigermaßen gegen den Ball treten kann, auf die Insel nach England. Früher waren es wenigsten nur die absoluten Topspieler, die gingen, und selbst die kamen oft nach zwei, drei Jahren in den Schoß der Bundesliga zurück. In spätestens fünf Jahren wird die 50 + 1-Regel sowieso fallen (müssen). Besser wäre es bereits jetzt, aber im strukturkonservativen Deutschland dauert eben alles ein paar Jahre länger als woanders.
Das mag ja sein, aber die Fans kommen zunehmend von der Insel nach Deutschland. Dortmund und St. Pauli werden gerade richtige Kultvereine in GB, weil die Fans dort den Kommerz sowas von satt haben, davon machen Sie sich meine Vorstellungen.

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OhMyGosh 22.03.2018, 17:02
9. Hey,

da sage ich doch ganz erfreut mit Friedrich Schiller:

Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen.

Und den Kritikern, die da sagen, dass die Bundesliga im internationalen Vergleich zu anderen Profiligen in finanziellen Rückstand gerate und sportlich auf internationaler Ebene nicht mithalten könne, sei gesagt, dass das irre Wettbieten in Englands und Frankreichs ersten Ligen nicht ad infinitum so weiter gehen kann. Die Fans werden sich irgendwann von einem Fußball abwenden, der nur noch Kalkül und Kommerz ist. Es gibt sicherlich auch heute noch hinreichend "Fußballromantiker".

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