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Dortmund vor dem CL-Start: Wer ist hier der Bosz?
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Die Spieler des BVB haben das System ihres Trainers Peter Bosz verinnerlicht - das wird auch das Spiel gegen Tottenham zeigen. Dabei könnte der dogmatische Ansatz des Niederländers langfristig zu Problemen führen.

phrasenmaeher 13.09.2017, 17:20
1. Fußallunterhaltung oder Unterhaltung von Fußballern?

Sollen die Spieler nun sportlich erfolgreich sein, oder ist der Trainer eher dazu da, diese um ihrer selbst Willen bei Laune zu halten? Man braucht selbst als Berufskicker kein übermäßiges Verständnis der Mathematik um zu begreifen, dass nur 11 Spieler auf dem Platz stehen können. Bedeutet im Umkehrschluss, dass je nach Größe des Kaders weitere 11 bis 17 Spieler zunächst draußen bleiben. Gehen wir jetzt mal von einem vorhandenen Leistungsprinzip aus, bedeutet dies ferner, dass der eine oder andere Spieler einfach schlechter ist als sein mannschaftsinterner Konkurrent - und deshalb keine Berücksichtigung findet. Genau das gehört dann wohl zum Berufsbild "Fusball-Profi". Für die persönliche Bespaßung haben die zu kurz Gekommenen neben ihren Millionengehältern, die sie dennoch beziehen, auch noch ihre Playsi, ihre Sportwagen, ihre Spielerfrauen, ihre Immobilien, und, und, und. Da braucht es streng genommen nicht noch einen Trainer, der ihnen seelischen Beistand leistet, weil andere gerade beim Bolzen einfach besser sind als sie selbst? Sie haben die ganze Woche über Training, um sich für einen Einsatz zu empfehlen. Und dann noch englische Wochen, Rotation, etc. Hach, schon hart, so ein Fusballer-Leben.

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