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Eishockeymeister EHC: Ein Sport, der München kalt lässt
DPA

Der EHC München ist dank der Red-Bull-Millionen die dominierende Kraft im deutschen Eishockey. Begeisterung oder gar einen Boom kann der Verein aber nicht auslösen. Dafür wirkt er zu künstlich.

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ach_du_lieber_gott 27.04.2018, 12:24
1.

Das geht so lange gut bis der Dosen Onkel keine Lust mehr hat...............

Und ein Großteil der Mannschaft kommt nicht von Red Bull Salzburg sondern den Jungadlern aus MAnnheim, sowohl im Jugend wie auch im Erwachsenenbereich, gefolgt von den Jungbären aus Berlin.

Sorry aber ein bischen mehr Eishockey Sachverstand hätte ich den doch erwartet....................

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markusostermann 27.04.2018, 12:33
2. Ach geht das wieder los ...

Es macht sich ja gut, wie die Erfahrung aus der Bundesliga eindrücklich zeigt. Los haut drauf, auf Red Bull und den Herrn Mateschitz! Es müsste doch zu schaffen sein auch im Eishockey alles so zu vergiften wie im Fußball.

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clausina 27.04.2018, 12:33
3. Vielleicht liegt es

ja an den Münchner,Fussball,Basketball,Eishockey.Alles erfolgreich aber künstlich und keine Stimmung wie bei anderen Vereinen

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Ignorant00 27.04.2018, 13:26
4. Umkehrung der Problematik!

Zitat von markusostermann
Es macht sich ja gut, wie die Erfahrung aus der Bundesliga eindrücklich zeigt. Los haut drauf, auf Red Bull und den Herrn Mateschitz! Es müsste doch zu schaffen sein auch im Eishockey alles so zu vergiften wie im Fußball.
Nicht die Kommentatoren vergiften das Klima, sondern die Investoren!

Red Bull hat jetzt dreimal in Folge gewonnen.... Gäääähnnn.

Sport als Franchise, wie es Red Bull macht ist einfach nur langweilig und im schlimmsten Falle sprunghaft.

Ich wurde als kleiner Junge von meiner Mannschaft im Stadion verzaubert und seitdem war klar es kann nur der Verein sein. 40 Jahre bin ich jetzt dabei. Wenn irgendwann ein Investor kommt, bin ich weg. Vielleicht investiert er Millionen und es kommt Erfolgt, vielleicht will er aber Erträge generieren und die Stadionbesucherstruktur verändern (siehe England). Vielleicht geht er pleite und mit ihm der Verein. Vielleicht zieht der ganze Verein in eine andere Stadt um. Alles Sachen die mit Investoren passieren können und werden (siehe Sportarten in denen schon länger Investoren tätig sind).

Alles keine Szenarien, die mir Spaß machen. Vor allem nix, was 40 Jahre Fansein trägt. Taugt halt für irgendwelche Eventies, die auf Meisterfeiern gehen wollen!

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ach_du_lieber_gott 27.04.2018, 13:33
5.

Zitat von markusostermann
Es macht sich ja gut, wie die Erfahrung aus der Bundesliga eindrücklich zeigt. Los haut drauf, auf Red Bull und den Herrn Mateschitz! Es müsste doch zu schaffen sein auch im Eishockey alles so zu vergiften wie im Fußball.
Schon mal in der Halle gewesen ? Schon mal mit Eishockey beschäftigt ? Nein ? Schade eigentlich................

Es geht hier um eine Mannschaft die mit zum Unfairsten gehört was zur Zeit übers Eis rutscht, der Verherlichung von Spielertypen wie der Nummer 14 und eines Trainers der gerne austeilen läst aber nichts einstecken kann und es geht darum, dass es schlicht und ergreifend falsch ist das Red Bull Salzburg die Jugendarbeit fürs deutsche Eishockey macht.

Aus der aktuellen Münchner Mannschaft stammen allein vier Spieler aus der Jugend der Adler Mannheim. Die Beiden Top Talente Tiffels und Michaelis, sowie der "Superstar" Leon Draisaitl kommen von den Jungadlern, es geht schlicht und ergreifend darum, dass man einen Klub ohne nennenswerte eigene Jungendarbeit nicht so hochjubeln sollte, zumal in einer Liga mit Francise nicht, da kann ganz schnell Schluss sein und München war noch nie eine Eishockeystadt.

Aber Hauptsache was dazu gesagt...........................

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themistokles 27.04.2018, 14:06
6. Was will uns...

Habe den Artikel jetzt zweimal gelesen und weiß trotzdem nicht, was uns mit der Autor damit sagen will? Das in München keine Fankultur existiert? Das die Übertragungen nicht im FreeTV stattfanden? Das früher alles besser war? Irgendwie ist der ganze Artikel eine Aneinanderreihung von irgendwelchen Aussagen ohne auf den Punkt zu kommen...

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themistokles 27.04.2018, 14:12
7.

Zitat von markusostermann
Es macht sich ja gut, wie die Erfahrung aus der Bundesliga eindrücklich zeigt. Los haut drauf, auf Red Bull und den Herrn Mateschitz! Es müsste doch zu schaffen sein auch im Eishockey alles so zu vergiften wie im Fußball.
Jup. Sehe ich ganz genau so.

Und an den Foristen ach_du_lieber_Gott: als (scheinbarer) Adler- Fan sollten Sie bzw. wir (!) bezüglich Investoren mal ganz ruhig sein. Denn ohne die Hopp Familie würden die Adler immer noch im vergammelten Friedrichsstadion spielen. Wenn überhaupt...

Grüße aus Mannheim

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Faceoff 27.04.2018, 14:17
8. Einige Aspekte

Also den Wochentag (in diesem Fall: Donnerstag) halte ich nicht für ein Problem, den weitgehenden Ausschluss der Öffentlichkeit hingegen schon. Liebe Leute bei Telekom, Sport1 und DEL, das muss anders werden. Eine durchaus publikumswirksame Sportart, welche ihren Meister aber in einem exklusiven Kreis krönt (krönen muss?), das ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss.

Zu München: Wenn Red Bull es schaffen sollte, dass München tatsächlich eine Eishockeystadt wird, dann zieh ich den Hut und eine Dose Red Bull auf ex. Dazu aber wird noch viel Durchhaltevermögen und Geld seitens Red Bull notwendig sein, Ausgang ungewiss.

Begrüßenswert sind die Bemühungen von Red Bull um die (weitere) Ausbildung von Talenten (übrigens nicht nur deutscher Talente, in dieser Talentschmiede auf österreichischem Boden geht es sehr international zu). Davon kann möglicherweise der Sport als Ganzes profitieren, nicht nur die Red-Bull-Clubs. Vielleicht braucht es noch das eine oder andere Jahr, bis der Output stimmt. Und liebe Adler-Fans (die es hier offenbar gibt): Bei weitem nicht jeder Spieler, den die Adler für sich reklamieren, hat seine Ausbildung ausschließlich bei den Adlern genossen. Weder Tiffels, noch Draisaitl, noch Plachta haben ihre Grundausbildung in Mannheim absolviert. Also Vorsicht bei der Selbst-Beweihräucherung.

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hman2 27.04.2018, 14:29
9. Weit von der Innenstadt entfernt?

Wann war der Autor zuletzt in München? Zwölf MInuten U-Bahn... Ja, das ist nicht IN der City, aber doch wirklich nur eine kurze Fahrt.

"Verließ man am Donnerstagabend die Halle am Oberwiesenfeld, das früher der Standort des Münchner Flughafens war"

Oh je. München-Oberwiesenfeld machte zu, als der neue Großflughafen "weit draußen vor der Stadt" aufmachte. Das war München-Riem, und das war 1939 !!

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