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Fanbus-Angriff in Köln: Union Berlin kritisiert Polizeieinsatz
REUTERS

Nach dem Zweitligaduell zwischen dem 1. FC Köln und Union Berlin wurde ein Bus der Gästefans attackiert. Nun haben beide Vereine zu den Vorfällen Stellung genommen.

Epsola 15.08.2018, 19:49
1.

Was spricht dagegen Auswärtsfans quasi abzuschaffen? Klar gibt es dann trotzdem Möglichkeiten ins Stadion zu kommen, aber das wäre eine ganz andere Situation als die durchorganisierte Ballung von Konfliktpotential an einem einzigen Ort im Stadion. Ich sehe da nur Vorteile die die Nachteile gewaltig übersteigen. Zumindest sollten Vereine wie Hansa Rostock, die ja selbst unter den Chaoten zu leiden haben, von sich aus Absprachen mit anderen Vereinen treffen und gegenseitig auf den Auswärtsticketverkauf verzichten bei Spielen untereinander.

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vaikl 15.08.2018, 20:02
2. Es ist ganz eindeutig

Weder wollen die Vereine selbst tätig werden, noch wollen sie sich um eine kollegiale Zusammenarbeit mit der Ordnungsinstitution, die ansonsten immer laut zur Hilfe gerufen wird, bemühen und stattdessen lieber mit allen Fingern - wieder mal - auf die Polizei zeigen. Dieser "Rettungsversuch" für die Umsätze mit den "Fans" zeigt, woran der deutsche Fußball mit all seiner Folklore wirklich interessiert ist - Kohle, Kohle, Kohle.

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pirx64 15.08.2018, 20:31
3.

Ein Karnevalsverein mi Narrenfans, was will man da anderes erwarten?

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pric 15.08.2018, 20:38
4. Ohje ohje

In Anbetracht der schrillen Unglaubwürdigkeit der Aussagen von Polizeisprechern (im Stile eines amerikanischen Präsidenten), der Beschlagnahmung der Telefone und diesem hier:
http://www.spiegel.de/sport/fussball/sachsen-behoerden-gehen-gegen-ultras-von-chemie-leipzig-vor-a-1223115.html ergibt sich schon langsam ein Bild. Nun gut, neu ist es nicht, dass die Polizei erstaunlich oft fragwürdige Auffassung davon hat, wie man gewalttätige Fans in den Griff bekommt.

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misterFFB 15.08.2018, 20:38
5. @Epsola

Weltfremd, Ihr Kommentar...

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Epsola 15.08.2018, 21:00
6.

Zitat von misterFFB
Weltfremd, Ihr Kommentar...
Was ist daran weltfremd, etwas dagegen zu tun, dass Fans Krieg spielen? Weltfremd ist der Aufwand der betrieben wird, damit Leute auswärts Spiele sehen können, die diese zum guten Teil nicht interessieren bei diversen Vereinen. Damit 1000 "Fans" auswärts ein Spiel gucken können, muss man es hinnehmen das Züge zerlegt werden, Stadien zerlegt werden, auf den Weg dazwischen Straßen zerlegt werden, das Unbeteiligte attackiert werden, das generell Menschen zu schaden kommen, das massiv Personal eingesetzt werden muss, das Spiele unter- oder abgebrochen werden müssen? Das Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen ist weltfremd. Würde man die Kosten umlegen, wäre bei einigen Vereinen wahrscheinlich weit jenseits der tausend Euro pro Karte.

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hamburger.jung 15.08.2018, 21:08
7.

Ganz klar die Handschrift von "Boyz" und/oder "Wilde Horde". Das sind dieselben Leute, die den Gladbacher Fanbus von der Autobahn gedrängt haben, für die schwarzen Wolken gegen Bayern beim letzten Heimspiel vor dem Abstieg vor 2-3 Jahren verantwortlich waren und letzte Saison beim Derby in Gladbach den vermummten Platzsturm angezettelt haben.

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Sal.Paradies 15.08.2018, 21:44
8. Da war doch noch eine Aktion bez. RB, oder?

Zitat von hamburger.jung
Ganz klar die Handschrift von "Boyz" und/oder "Wilde Horde". Das sind dieselben Leute, die den Gladbacher Fanbus von der Autobahn gedrängt haben, für die schwarzen Wolken gegen Bayern beim letzten Heimspiel vor dem Abstieg vor 2-3 Jahren verantwortlich waren und letzte Saison beim Derby in Gladbach den vermummten Platzsturm angezettelt haben.
Wenn ich mich recht erinnere, gabs doch auch eine "Aktion" gegen den RB-Bus? Einfach schade, wenn einige wenige den Ruf einer ganzen Stadt ruinieren können..... :-(

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the_tetrarch 17.08.2018, 16:48
9. Nichts begriffen

Es ist schockierend, worüber man sich in diesen kommerziellen Unternehmen (aka "Vereine") Gedanken macht. Die Allgemeinheit muss Wochenende für Wochenende Polizeieinsätze bezahlen, um das Schlimmste zu verhindern, und die Verursacher zanken darüber, wer jetzt der Bösere ist.

Bin gespannt, wie lange die Allgemeinheit sich diese allwochenendlichen Gewaltorgien noch bieten lässt. Am sinnvollsten wäre es, grundsätzlich keine "Fans" der Auswärtsmannschaft zuzulassen. Gar keine, von keinem Verein.

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