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Fiasko in Monza: Ferrari steht sich selbst im Weg
DANIEL DAL ZENNARO/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Schlechte Entscheidungen im Training, falsche Renntaktik und ein Vertrag aus dem Nachlass Sergio Marchionnes: Ferrari-Pilot Sebastian Vettel kämpft aktuell gegen mehr Gegner als nur Lewis Hamilton.

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pirx64 03.09.2018, 23:27
1.

Bottas agierte bisher schon immer mannschaftsdienlicher als Kimi. Aber unter diesen Umständen verständlich.

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hörtauf 03.09.2018, 23:39
2. Ohne Stallregie..

..kann man eben keine WM mehr gewinnen. Das Ferrari dies auf den vermeintlichen „Ferrari-Strecken“ besonders zu spüren bekommt ist klar. Einfach mal Mercedes nachmachen - einer ist die Nummer 1, der andere Fahrer der Helfer (siehe „Bremsklotz Bottas“).

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hileute 03.09.2018, 07:07
3. Vettel an seiner Ungeduld gescheitert, wieder mal

er muss am Start hinter raikkönen bleiben, dann gewinnt er das Rennen Dank Stallorder. Da er aber außen vorbeiziehen will, was nicht funktionieren konnte war klar das Hamilton, allein durch den kürzeren weg zu Vettel aufschließt. Bei der entscheidenden Kollision hätte es aus Vettelsicht gereicht mal das Hirn einzuschalten, dann hätte er gesehen und realisiert das Hamilton schon neben ihm ist und er ihn a überholen lassen und b dafür von der Ideallinie abweichen muss. durch das schnellere Auto hätte er ihn später leicht wieder überholen können

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Nachtsegler 03.09.2018, 07:29
4. Treffender

kann nicht beschrieben werden, wie dumm sich die Roten gestern angestellt haben. Schade, dass Vettel der Leidtragende ist. Im Hinblick auf den unfairen Umgang mit dem letzten Ferrari - Weltmeister kann ich mir Schadenfreude nicht ganz verkneifen.
Gern würde ich mehr so gute Artikel zum Motorsport in SPON lesen!!

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Andreas Gehrig 03.09.2018, 07:57
5. Was für ein unsinniger Artikel ...

Ferrari hat ein Fahrer-Problem. Der der normalerweise wirklich top fährt, macht im Moment immer wieder schlimme Fehler. Geradezu stümperhaft der Bock in Hockenheim wo der Vettel 25 Punkte weggeschmissen hat, jetzt wieder diese unnötige Aktion wo er in den Hamilton fährt. Im Ferrari ist genügend Speed, dass man den schlechten Start wieder hätte ausbügeln können.
Und Räikkönen fährt seit mehr als einem halben Jahrzehnt maximal zwei Drittel oder nur die Hälfte der Punkte des Teamkollegen raus. Das ist soweit von dem entfernt was ein Topteam braucht. Würde man bei der Technik solche katastrophalen Leistungen zulassen wäre man maximal im Mittelfeld. Kimi muss raus, das ist Wahnsinn was man mit dem an Punkten pro Saison an die Konkurrenz verschenkt.

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hefe21 03.09.2018, 08:06
6. And the March(ionne) will going on?

Ein Toter bestimmt die Team- und Renntaktik beim WM-Anwärterteam, kein Wunder, dass dann das rote Pferdchen verkehrt aufgezäumt wird. Vettel macht einen irritierten Eindruck angesichts der Heftigkeit der italienischen Erbstreitigkeiten..nein, eigentlich einen sehr deprimierten. Wenn dann noch seines Widersachers tiefer Glaube an die Vorsehung hinzukommt, dass dieser auserkoren ist, Fangio und Schumi in den Fünferhimmel zu folgen, dann wird er ab sofort den Geist von Korea 2010 aus der Flasche lassen müssen, der ihn einst ins grandiose Abu Dhabi Finale führte.
Aber damals hatte er starke Mentoren und 100%ige Teampower hinter sich. Die "darüber müssen wir noch reden" Betkreisaufforderung an sein Team wird nicht reichen, auch nicht seine Raikkönen Bleibesympathie. Der krächzende Finne hat auch gestern seine Wingmanschuldigkeit nicht erfüllt und wird dies in Zukunft nicht können.

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julinho666 03.09.2018, 08:13
7. Sehr spannend....

Ferrari hat das bessere Auto, Mercedes den besseren Fahrer.
Gut das Ferrari noch ein bisschen auf Sportlichkeit setzt un Vettel nicht gleich am Start vorbei winkt.
Das Kimi mit neuen Reifen an Bottas nicht vorbeikommt wundert mich ein bisschen.
Hamilton grande...

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steingärtner 03.09.2018, 08:18
8. Weltmeister

Hamilton ist Weltmeister darin, im richtigen Augenblick mit anderen zusammen zu stoßen. Und niemand glaube, dass das Zufall ist.
Ihm passiert immer nichts, der jeweilige Gegner ist aber meistens kaum noch fahrfähig. Bei Rosberg hat er mal vorgemacht wie es geht im "richtigen" Moment einzulenken um dessen Frontflügel zu treffen. Gestern war dann Vettel dran, auch wenn der es in der Hand gehabt hätte, Hamiltons Hinterhältigkeit gar nicht erst möglich zu machen.
So wird der Unsymphat Hamilton mit seinem Bremser, wohl wieder Weltmeister.

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TheFunk 03.09.2018, 08:21
9. Kimi hat alles richtig gemacht

Vettel wollte direkt überholen. Viel zu ungeduldig. Er hätte sich vor Hamilton halten sollen. Kimi hat Vettel oft genug vorbei gelassen. Jetzt reicht es auch mal. Natürlich betrachten die englischen Experten den Unfall als normalen Rennstall, andernfalls würden sie ja Hamilton reinreiten. In der Kurve reinzuhalten provoziert einen Unfall. Hamilton hätte eine Durchfahrtsstrafe, wenn nicht sogar eine stop&go-Strafe erhalten sollen.

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