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Football und Gewalt: Kaputte Helden
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Wenn es hart wird auf dem Platz, die Helme aufeinander krachen - das ist Football. Ein Spiel, das Gewalt belohnt. Doch viele Stars fallen auch privat durch Aggressionen auf. Gehirnverletzungen könnten ein Grund sein. Sie bedrohen Amerikas Nationalsport.

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Loosa 30.01.2015, 14:17
10.

Ein Interessanter Artikel. Aber ob bessere Helme wirklich eine Lösung für dieses Problem bieten finde ich fraglich.
Jedenfalls erinnere ich mich wie festgestellt wurde, dass die über Jahrzehnte immer weiter verbesserte Schutzausrüstung nur zu noch brutalerem Aufeinandergehen und dadurch schwereren Verletzungen führt.
Das Helmkontaktverbot bringt sicher mehr.

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charlesebbets 30.01.2015, 14:19
11. Jimmy Cliff #5

Eun eindrucksvoller Beweis dass sie genau 0 Ahnung vom Sport Football haben. Sie sollten mal ein komplettes Spiel Football und ein komplettes Spiel Rugby vergleichen, dann fällt ihnen eventuell auf wo die Unterschiede liegen und wo es "härter" zur Sache geht.
Erste Möglichkeit hierfür wäre die Nacht auf Montag. It's Superbowl

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pawlacky 30.01.2015, 14:27
12. Herkunft...

Gehirnverletzungen sind sicherlich nur ein Aspekt unter dem die Verhaltensausfälle von Profi-Spielern betrachtet werden können.
Ebenso entscheidend wird wohl die Prägung durch Herkunft, Millieu und Erziehung vieler NFL Spieler sein. Für einen nicht unerheblichen Anteil ist der Profi Sport der einzige Ausweg aus aussichtslosen Verhältnissen. Plötzlicher Reichtum, Ruhm und die damit einhergehende Selbstüberschäzung sind bei diesen Personenkreisen mindestens genau so ausschlaggebend für aggressives Verhalten anderen Mitmenschen gegenüber, wie mögliche Gehirnverletzungen.
American Football ist darüber hinaus ein vollumfänglicher Sport, der neben den athletischen und technischen Fähigkeiten auch Disziplin, Unterordnung und Fairness fördert. Es gibt viele gute Coaches, gerade auch im Highschool Bereich, die diese Aspekte an Ihre Schützlinge vermitteln. Gegebenenfalls trägt der Sport so in der Gesamtbetrachtung zu eine Reduktion von Gewalt außerhalb des Footballfeldes bei.

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kocmoc 30.01.2015, 14:29
13. Männersport

Wenn ich mir die Stadien anschaue, dann sehe ich da auch einen recht großen Anteil an Frauen. Football ist ein Familiensport in den USA, noch. Viele Sportler an den Universitäten und Colleges versuchen sich eher im Baseball oder Basketball, wenn das gar nicht geht, dann gehn die Jungs zur NFL. Abseits davon muss auch die Positionen der Spieler sehen. Ein Spieler in der O-Line oder D-Line hat sehr viel seltener eine Gehirnerschütterung, als z.B. ein Linebacker oder Receiver, die Regeln des Helmtacklings gilt z.B. nicht gegen Runningbacks, die darf man immer noch volle Kanne angehen. Wie soll es auch anders sein? Wie soll man ein Runningback denn tacklen, ohne den Typen auch mit dem Helm zu treffen?
Es liegt in der Natur dieses Spiels. Außerdem wird in diesem Artikel ein wichtiger Fakt außer Acht gelassen, Geld. Ein NFL Spieler der mehrer Jahre spielt, wird im Schnitt mehr als eine Million pro Jahr einsacken. Für viele Spieler (vornehmlich Schwarze), die aus armen Verhältnissen kommen, ist das Alternativlos. Arm oder NFL. Die NFL hat kein Problem. Der Sport ist so attracktiv wie nie zuvor, Tendenz steigend. Was sind da schon ein paar dutzend Spieler, die mitlerweile nicht mal mehr den Anstand haben sich in den Kopf zu schiessen, sondern sich in die Brust ballern, damit man Ihr Gehirn noch untersuchen kann? Brot und Spiele...

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marten.vestas 30.01.2015, 14:37
14. @hanluni

Gefallen Ihnen die Fakten nicht ?
Das Foto auf der Hauptseite ist doch die eines Weißen,
so dass -wie beim Spiegel üblich- erstmal wieder suggeriert wird "Gewalt und weiß, Gewalt ist weiß" !
Problem ist nur eben dass die Fakten leider nicht so richtig dazu passen .... und komplett falsch darstellen traut sich nicht mal der Spiegel um nicht die letzte verbliebene Restreputation zu verlieren.

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bilang 30.01.2015, 14:42
15.

Zitat von beteigueze
Fußball ist zwar per se auch keine harmlose Sportart, sondern verursacht vermtl. ebenso viele Verletzungen, wie Eishockey oder AF, aber eben höchst selten am Kopf. Dank der in den letzten 20 Jahren enorm gesteigerten Athletik, muß sich Fußball in Sachen "Action" auch nicht mehr hinter AF verstecken.
Fußball verursacht ebenfalls Hirnschäden, durch Kopfbälle. Dieser Kommentar (http://www.bostonglobe.com/opinion/2014/05/17/ban-heading-youth-soccer/F0jPt3oMlfajNfuphDFO8J/story.html) verlinkt mehrere Studien, weitere lassen sich schnell ergooglen. Auch CTE wurde schon nachgewiesen (http://www.washingtonpost.com/blogs/early-lead/wp/2014/09/23/brazilian-soccer-star-bellini-has-cte-diagnosed-just-as-fifa-revamps-concussion-protocol/), und zur Häufigkeit des Auftretens von ALS bei (ehemaligen) europäischen Fußballprofis kann man sich auch seinen Teil denken.

Während die Footballligen endlich aufgewacht sind und in den letzten Jahren wesentliche Regeländerungen verabschiedet haben, um Kopftreffer zu vermeiden, ist ein Kopfballverbot für die FIFA jedoch überhaupt kein Thema. Insofern ist es schwer vorstellbar, dass ausgerechnet Fußball von einer bzgl. CTE sensibilisierten Öffentlichkeit in den USA profitieren könnte.

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simplythebeast 30.01.2015, 14:43
16. Spärliches Halbwissen

"Wenn es hart wird auf dem Platz, die Helme aufeinander krachen - das ist Football. Ein Spiel, das Gewalt belohnt."

Unnecessary roughness wird beim American Football konsequent bestraft. Wer das normale Spielgeschehen schon als gewalttätig ansieht, der soll halt Halenhalma spielen.

Darüber hinaus sollte sich der Amateur-Fußball an dem vorbildlich-sportlichen Verhalten der Akteure und Fans des Amateur-Football ein Beispiel nehmen. Anstatt den Gegner und die Schiedsrichter zu bepöbeln und zu bedrohen wird gemeinsam harter, aber fairer Sport betrieben, bzw. geschaut. Wo gibts das noch; ein Runningback kämpft sich übers halbe Feld und die gegnerischen Fans applaudieren ob der spektakulären Leistung. Im Fußball oder im Handball jedenfalls nicht.

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hirlix 30.01.2015, 14:49
17.

Ach die Diskussion ist doch totaler Unsinn. Nach Jahrzehnten fällt mal jemandem auf, dass ein Kontaktsport ja körperliche Schäden hervorrufen kann... Die Typen sind zum Teil dumm wie Brot und verdienen Millionen, da muss man eben ein gewisses Risiko in Kauf nehmen. Ich hoffe mal, dass die Gesundheitsfetischisten nicht diesen wunderschönen Sport zerstören. In meinem High School Jahr waren die Footballspiele meiner High School immer nen geiles Event mit super Stimmung, das gehört einfach zur amerikanischen Kultur dazu.

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spon-facebook-1393188940 30.01.2015, 14:50
18. Ach so, im

Der Artikel is gut und kenntnisreich geschrieben, leidet aber an einer deutschen Krankheit: dem Balken im eigenen Auge. Es haette sich zum Beispiel angeboten, auch auf Auswirkungen des Kopfballspiels im "richtigen" Fussball, hierzulande "Soccer" genannt, auf Spielerhirne einzugehen, zum Beispiel aud die von ehemaligen "Kopfballungeheuern". Nichts dergleichen.

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Stäffelesrutscher 30.01.2015, 14:58
19.

»Sie bedrohen Amerikas Nationalsport.«

Ich wusste gar nicht, dass in Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Mexiko, Cuba, Trinidad und so weiter Football Nationalsport ist.

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