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Formel 1 in Brasilien: Unsichere Zukunft
AFP

Der Große Preis von Brasilien wurde von Überfällen überschattet - mal wieder. Der Veranstalter scheut sich, in São Paulo mehr Geld in die Sicherheit zu investieren. Vor allem, weil sein Glaube an die Formel 1 schwindet.

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cih 13.11.2017, 00:56
1. ist ja auch kein Wunder

das wird mit Millionen geprotzt wo nebenan die Menschen sterbend in den Gossen liegen. Wer zahlt denn freiwillig wie hier zulande 250 Euro aufwärts für ein Ticket nur zum Qualifying? Die sollten alle Schrauben mal wieder runter drehen und den Sport für normale Leute begehbar machen. Ist leider zu abgedreht geworden

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bmvjr 13.11.2017, 01:19
2. Wofuer ausgeben?

Acht Millionen US Dollar kostet Sao Paulo die F1 jedes Jahr. Dagegen stehen keine nennenswerten Einnahmen. Na dann koennte man auch die F1 in Sao Paulo ausfallen lassen und jedes Jahr das Geld in die Verbesserung der Versorgung der meist aus Armut zum Raub motivierten lokalen Bevoelkerung stecken. Mit einem solchen Betrag jaehrlich kann man schon eine menge an Schulen, Krankenhaeusern und anderer Infrastruktur aufstocken, von den lokalen Arbeitsplaetzen, die das schaffen wuerde mal abgesehen. Diejenigen, die F1 in Sao Paulo wichtiger finden, sind in der Regel nicht die armen Massen, die dort taeglich auskommen muessen.

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Worldwatch 13.11.2017, 02:48
3. Eigentlich müsste dieser Rennzirkus ...

... doch ordentlich Geld in die Kasse des Veranstalters spülen? Davon ist u.a. die Sicherheit zu finanzieren.
Reichen die Margen nicht, ist das Unternehmen obsolet.

Aber, ketzerisch gefragt; wer braucht den hochgezüchteten Verbrenner-Rennwagenzirkus, in Zeiten wo alle von Elektrofahrzeugen sprechen, überhaupt noch?

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sven2016 13.11.2017, 05:03
4.

Bei solchen Bedingungen den Show-Zirkus noch weiter in Brasilien zu veranstalten, ist schon recht zynisch.

Tausende von zusätzlichen Polizisten? Was wäre der Vorteil für Land und Leute?

Weißrussland und Tschetschenien würden die Veranstaltung bestimmt gerne nehmen und da sind schwer bewaffnete Wächter kein Problem.

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andreasm.bn 13.11.2017, 06:10
5. ich würde sagen,...

die Brasilianer machen alles richtig! Wer braucht schon die Formel1?
Wenn das Geld für die Gesundheitsversorgung oder Essen für die Ärmsten oder die schulische Bildung der Kinder ausgegeben wird, ist das tausendmal besser.

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Freidenker10 13.11.2017, 06:40
6.

Eine Unverschämtheit bei der Armut und den sozialen Problemen 8 Millionen für die Luxuskarawane auszugeben! Zumal die Brasilianer erst neulich zig Milliarden für den Olympia-Wahn ausgegeben haben! Der Sport geht hier meilenweit am normalen Volk vorbei!

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TheFunk 13.11.2017, 08:35
7. Die Fußball-WM 2014,

Die Olympiade 2016...Brasilien hat für Großveranstaltungen im den letzten Jahren viel zu viel Geld ausgegeben. Und das bei einer darbenden Bevölkerung. 8 Millionen für F1 sind dagegen nichts.
Der GrandPrix wird wohl zukünftig wieder in Argentinien stattfinden.

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mickymesser 13.11.2017, 08:52
8. Passt

wunderbar zur Berichterstattung Paradies Papers.
So ein Bubi wie Hamilton meckert rum, daß mehr für die Sicherheit getan werden muss gleichzeitig drückt er und seine reichen Konsorten davor Steuern und Abgaben zu zahlen auf die dringend die Staaten angewiesen sind um für die öffentliche Sicherheit zu sorgen.

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Klaus-PeterSchumann 13.11.2017, 08:55
9. Leichtgläubig?

Es glaubt doch keiner, das die evtl. eingesparten Millionen den Armen zugute kämen?
Das Geld für den F1 Grand Prix wird irgendwo "locker gemacht". Ohne die F1 wird das
Geld nicht mehr vorhanden sein, bzw. wird für andere Prestige-Objekt benötigt.

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