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Formel 1: Darum ist der Hockenheimring doch nicht tot
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Die Chefs der Formel 1 wollen mehr Spektakel, in Miami oder Hanoi sollen Stadtrennen stattfinden. Trotzdem schafft es der traditionsreiche Hockenheimring erneut in den Rennkalender. Was dahinter steckt.

makromizer 01.09.2018, 10:35
1. F1 gehört auf die Rennstrecke

Die Idee mit Miami ist ja echt absurd. So ein Stadtrennen in Monte Carlo juckt wohl kaum jemanden, aber Miami ist ja eine richtige Großstadt, und da wird wohl kaum ein Großteil der Leute derart begeistert von F1 sein, dass sie bereit sind, den Verkehr für einen Tag zum Erliegen zu bringen.
In Hanoi freut man sich evtl, ein bisschen in den Weltfokus zu rücken, außerdem zählt die Volksmeinung dort nicht allzu viel. Aber abgesehen davon sind solche Rennen auf der Rennstrecke viel besser aufgehoben. Ich selber bin auch recht autobegeistert und dreh auch manchmal ein paar Runden auf der Nordschleife, aber für mich gibts nichts langweiligeres als F1.

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prince62 01.09.2018, 12:18
2. Der kastrierte Hockenheimring ist schon lange tot

Seit seinem Rück- äh Umbau auf Ecclestones Druck ist der Hockenheimring mausetot, weil stinkelangweilig und eigentlich ein Kurs für Fahranfänger und -schüler, mit den langen Geraden früher ein absolutes Highlight im F1-Zirkus, da war überholen möglich und wurde auch jede Runde zelebriert, heute geht das nicht mehr,

wie waren die Kommentatoren doch letztes Rennen von Spa begeistert, endlich mal wieder ein Kurs - wie Monza auch - der immer noch seinen eigenen Charakter hat, die meisten anderen Rennstrecken schauen doch alle gleich aus, weil für die TV-Übertragung und die teuren Zuschauertribünen gebaut, eines der schlimmsten HInterlassenschaft des kleinen, geldgeilen Bernie,

für die Fahrer und auch TV-Zuschauer einfach nur noch ätzend und langweilig, braucht man sich nicht mehr anschauen.

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uzsjgb 01.09.2018, 12:51
3.

Zitat von prince62
wie waren die Kommentatoren doch letztes Rennen von Spa begeistert, endlich mal wieder ein Kurs - wie Monza auch - der immer noch seinen eigenen Charakter hat
Ich bin ein Fan des Rennsports und weniger von Rennstrecken. Deswegen finde ich besonders Monza extrem langweilig, dort gibt es so gut wie nie spannende Rennen. In Spa ist es meistens auch langweilig, weil viele der Kurven mittlerweile zu Geraden geworden sind und die Fahrer in der Regel nur auf der langen Geraden nach Eau Rouge überholen. Egal wie schön die Strecke an sich ist, ich schaue nicht gerne Prozessionsfahrten.

Wir sind halt von den Tilke-Kursen verwöhnt, die für moderne Rennwagen und spannenden Sport gebaut wurden. Mit Strecken wie Bahrain, wo es regelmässig zu sehr spannenden Renne kommt, können Kurse aus einer anderen Zeit nicht mehr mithalten.

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Nachtsegler 01.09.2018, 13:46
4.

Der alte Hockenheimring war eine Wucht, die langen Geraden waren spitze, zu ihrer Zeit. Aber schon zu Zeiten eines Prost waren die zur tödlichen Gefahr geworden, die F1 war zu schnell dafür. In der Haarnadelkurve traten G - Kräfte auf, die nicht mehr zu stemmen waren. Das Anbremsen vor der Kurve brachte Mann und Maschine auch an die Grenzen. Der Hockenheimring erlitt das Schicksal des Nürburgringes, denn die Nordschleife schafft auch kein heutiger F1 - Rennwagen.
Ansonsten: Eine F1 - WM ohne das Mutterland des KFZ wäre eine Jammerpartie!

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wolfish 02.09.2018, 12:42
5. Hockenheim, Mercedes und die F1

Es ist schon verwunderlich, dass die Marke Mercedes immer wieder von Leuten mit österreichischem Hintergrund - Wolf und Lauda - in der Presse verteten wird, deren Obsession darin zu bestehen scheint, in den Deutschen die Piefkes sehen, die es zu bekämpfen gilt. Wolf argumentiert gegen den Hockenheim-Ring, obschon das Unternehmen das ihm Geld und technisches Know-How liefert nur unwesentlich von Hockenheim entfernt seinen Hauptsitz hat. Ich denke der Vorstand von Mercedes sollte Blick haben und die Wühlmäuse in den eigenen Reihe zur Ordnung rufen!

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chk_23 09.09.2018, 12:43
6. Verwunderlich?

Zitat von wolfish
Es ist schon verwunderlich, dass die Marke Mercedes immer wieder von Leuten mit österreichischem Hintergrund - Wolf und Lauda - in der Presse verteten wird, deren Obsession darin zu bestehen scheint, in den Deutschen die Piefkes sehen, die es zu bekämpfen gilt. Wolf argumentiert gegen den Hockenheim-Ring, obschon das Unternehmen das ihm Geld und technisches Know-How liefert nur unwesentlich von Hockenheim entfernt seinen Hauptsitz hat. Ich denke der Vorstand von Mercedes sollte Blick haben und die Wühlmäuse in den eigenen Reihe zur Ordnung rufen!
Die Formel 1 war und ist schon immer ein sehr internationales, buntes Geschehen. Schauen Sie sich die Team an, hier speziell "Mercedes", wie sagen.
Richtig heißt das Team "Mercedes AMG Petronas Motorsport", hat seinen Sitz im UK.
Teamchef ist ein Österreicher; Technikdirector, Teammanager, Chefdesigner und Aerodynamikchef sind Briten.
Die Fahrer sind britscher bzw. finnischer Nationalität.
Deutsch ist die Lizenz des Teams.

Verwunderlich also, von welchem Team Sie schreiben.

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