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Formel 1: McLaren und Toro Rosso tauschen Motoren
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Bestätigung im Minutentakt: In der Formel 1 wurde ein großer Motorendeal auf den Weg gebracht. Auch Carlos Sainz wechselt das Team, offen ist allerdings die Zukunft von Red Bull.

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der-junge-scharwenka 15.09.2017, 14:03
1. Späte Vollendung

Schon 1995 sollten Honda- (bzw. Mugen-) Motoren nach Faenza kommen: zu Toro Rossos Vorgängerteam Minardi. Was seinerzeit von Flavio Briatore im Wege eines Ringtauschs mit Ligier/Benetton/Renault verhindert wurde, um Michael Schumachers zweiten WM-Titel mit Benetton-Renault zu ermöglichen, kommt nach 22 Jahren nun zur Vollendung. Da kann man Toro Rosso nur viel Erfolg wünschen. Die Überlegung, das kleine Team als Wegbereiter für eine künftige Partnerschaft mit dem Mutterteam Red Bull zu nutzen, ist sicher nicht abwegig. Letzten Endes tut ein Testlauf bei Toro Rosso ja nicht weh; wenn es gar nicht klappt, wird 2019 oder 2020 eben wieder zu Renault oder zu Ferrari zurück gewechselt. Und McLaren wird zeigen müssen, dass die vergangenen drei Jahre der Erfolglosigkeit wirklich nur am Motor gelegen haben und nicht auch am Team bzw. Chassis...

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Nubari 15.09.2017, 14:33
2. Die Überraschung

besteht weniger darin, dass sich McLaren einen anderer Triebwerkslieferanten sucht, als dass sich ein anderes Team den Treibsatz von Honda ins Chassis packt. Sicherlich gibt es im Hintergrund eine interessante Vereinbarung auf dem Feld des Marketing. Ein Cobranding zwischen Honda und RedBull funktioniert sicherlich besser als mit McLaren. Sportliche Hoffnungen bleiben dagegen eher dünn. Zwar hat Honda den Antrieb stark verbessert, aber die Motorleistung ist noch immer zu gering und Zuverlässigkeit nicht bewiesen. Aber wer will da von Sport reden -Hauptsache, es ist ein guter Deal und die Handelspartner sind zufrieden!

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ExigeCup260 15.09.2017, 15:45
3.

Na ja, man kann schon hoffnungsfroh sein. Seit Mario Illien mit seiner Firma Ilmor Engineering wieder in der Formel 1 mitmischt (er hat Renault wieder auf die Sprünge geholfen - manche behaupten, dass so auf geschicktem Wege Mercedes Know-How bewusst zu Renault gebracht worden ist, um Renault die Möglichkeit zu geben, wieder auf ein annähernd gleiches Level zu kommen), Ferrari 2015 überraschend einen Technologiesprung in der Motorenwentwicklung vollzogen hatte (manche behaupten, dass dort Mercedes Know-How durch Ingenierurochachden bewusst hingeflossen ist, um Ferrari wieder konkurrenzfähig zu machen) ist die Konkurrenzsituation doch deutlich besser geworden. Nachdem Honda jetzt endlich dazu überredet worden ist, seinen Stolz aufzugeben und Input von außen zuzulassen, kann Mario Illien mit seinem Team dort auch Mercedes Know-How implementieren. Das Potential für spannende Saisons 2018 und 2019 ist auf jeden Fall gegeben. Da könnte der Spiegel übrigens auch mal investigativ tätig werden und den Technologietransfer innerhalb der Formel 1 beleuchten. Die Formel 1 hat ein Interesse an einen spannenden Wettbewerb (und somit hohe Einnahmen). Sonst wäre Mercedes mit seiner Manpower nicht mehr einholbar.

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TheFunk 15.09.2017, 16:08
4. McLaren stärkt damit Redbull

Schade. McLaren mag ein paar Siege mit dem Renault-Motor einfahren, jedoch ist die Zuverlässigkeit - Siehe Verstappen - problematisch. McLaren wird vor 2021 abgehängt sein
Kein Werksstatus mehr. Weniger Geld. Wetten, dass der Honda-Motor 2018 und erst recht 2019 der dominante Motor In der Formel 1 sein wird?
Das Size-Zero-Konzept war halt überflüssig, ansonsten wäre Honda schon längst weit vorne mit dabei.
McLaren hätte geduldiger sein müssen.

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Mogel 15.09.2017, 16:14
5. Was soll denn das bringen?

Wenn nun Mclaren die ausgeorgelten Toro Rosso-Motoren einbaut und Toro Rosso die alten McLaren-Orgeln.

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uzsjgb 15.09.2017, 16:19
6.

Zitat von ExigeCup260
Die Formel 1 hat ein Interesse an einen spannenden Wettbewerb (und somit hohe Einnahmen). Sonst wäre Mercedes mit seiner Manpower nicht mehr einholbar.
Und warum sollte Mercedes das alles mitmachen? Um auch mal Zweiter in der WM zu werden?

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Nonvaio01 15.09.2017, 16:33
7. Si ehaben nicht viel ahnung von entwicklung?

Zitat von uzsjgb
Und warum sollte Mercedes das alles mitmachen? Um auch mal Zweiter in der WM zu werden?
es ist ein in geschriebenes Gesetz das wenn man an der spitze ist und defacto keine konkurenz hat, man anfaengt beqwuem zu warden und forschung vernachlaessigt.

Was denken Sie warum Bill Gates damals Apple geholfen hat, denn auch er wusste das ohne konkurenz es nicht weiter geht. Man braucht konkurenz um besser zu werden.

Mercedes genauso, die haben der Welt bewiesen das Sie die besten motoren bauen koennen. Um die F1 interessant zu halten und zuschauer zu haben, hilft es Mercedes nicht wenn die jedes Jahr immer alleine vorweg fahren. Die F1 ist eine Marketing veranstalung mit Autos.

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der-junge-scharwenka 15.09.2017, 16:37
8.

Zitat von Mogel
Wenn nun Mclaren die ausgeorgelten Toro Rosso-Motoren einbaut und Toro Rosso die alten McLaren-Orgeln.
Vielleicht eine kurze Erläuterung für den interessierten Laien: McLaren und Toro Rosso tauschen die Motoren-LIEFERANTEN, nicht die Motoren selbst...

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der-junge-scharwenka 15.09.2017, 16:50
9. Chemtrails

Zitat von Nonvaio01
es ist ein in geschriebenes Gesetz das wenn man an der spitze ist und defacto keine konkurenz hat, man anfaengt beqwuem zu warden und forschung vernachlaessigt. Was denken Sie warum Bill Gates damals Apple geholfen hat, denn auch er wusste das ohne konkurenz es nicht weiter geht. Man braucht......
Ich glaube, dass Mercedes ganz gut damit leben könnte, noch zehn oder fünfzehn Jahre lang in jeder einzelnen Saison den Weltmeister zu stellen. Dass das für Außenstehende - d.h. jeden, dessen Herz nicht für den silbernen Stern schlägt - vielleicht auf Dauer etwas ermüdend werden könnte, dürfte Mercedes völlig egal sein. Die Stuttgarter Truppe und ihr Ableger in Brackley sind schließlich nicht die Heilsarmee; das Wohl des Großen Ganzen ist bei ihnen ganz sicher nicht Priorität 1. Insoweit ist es mit Mercedes dasselbe wie mit Bayern München: Denen ist es auch total egal, dass die Meisterschaft jedes Jahr wieder furchtbar öde ist. Und zum Technologietransfer im Speziellen: Dass immer mal irgendjemand, der geht, irgendetwas mitnimmt, ist keine Frage, das passiert überall. Einen gezielten Transfer aber wird Mercedes niemals zulassen; die sind doch nicht verrückt. Die ganzen wunderbaren Verschwörungstheorien, wonach dieser Insider jenes Gegenteilige gesagt oder gesehen haben könnte, haben den Wert von Chemtrail-Szenarien.

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