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Formel 1: Neue Motoren - oder Red Bull steigt aus
AFP

In der Formel 1 werden seit 2014 Hybridmotoren eingesetzt - und seitdem fährt Red Bull hinterher. Sollten die Regeln in drei Jahren nicht geändert werden, will der frühere Seriensieger aussteigen.

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N-Zyan 01.06.2017, 12:29
1. Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, ...

... liegt's an der Badehose. Is klar!
Zu den rückläufigen Zuschauerzahlen: Vielleicht ist dieser seltsame, teure und laute "Sport" einfach nur noch überflüssig.

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Raimunde Krudenbruch 01.06.2017, 12:38
2. nachvollziehbar für Red Bull

Red Bull hat als "nicht-Werksteam" nicht die Manpower, um den Hybridantrieb bis in alle Feinheiten abzustimmen, wie es nötig wäre. Da helfen auch keine Aerodynamik Gurus.
Im Augenblick fahren zwei Teams allen davon, weil sie die meiste Man- und Finanzpower haben.
So gesehen sind die Forderungen nachvollziehbar.

Blöd ist halt nur, dass Red Bull sich aus so offensichtlichen Gründen gerade jetzt dazu äußert. Es war doch von Anfang an klar, dass komplexe Systeme Unmengen an Entwicklungs- und Abstimmungsarbeit erfordern. Alle Privat-Teams hätten sich sperren können. Soll Daimler halt mit Ferrari alleine fahren.

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Attila2009 01.06.2017, 13:00
3.

Zitat von N-Zyan
... liegt's an der Badehose. Is klar! Zu den rückläufigen Zuschauerzahlen: Vielleicht ist dieser seltsame, teure und laute "Sport" einfach nur noch überflüssig.
Was überflüssig auf dieser Welt ist bestimmen Sie nicht , sondern die Konsumenten und Sportfreunde.
Due F1 ist Sport und Unterhaltung und auf dem Gebiet gibt es sicher noch viel mehr "Überflüssiges "
Die Motorenfrage ist aber tatsächlich eine Schlüsselfrage, auch die Kosten.
F1 ist Motorsport, da steckt das Wort Motor schon mal drin.Heute ist es ein Reifensport, ein Aerodynamikerwettbewerb und ein Computerspiel.

Man braucht tatsächlich einen Restart.
Eine Kostenlimit das nicht nur Motorenentwicklung begrenzt sondern auch Eintrittskarten für Familien wieder erschwinglich macht und Veranstalter nicht in Pleiten stürzen..
Raus mit teuren Hybridplacebo,Batteriefummel und Elektronik.
Öko wird das sowieso niemals.
Reisekosten minimieren und Fahrergehälter wieder stutzen.
Die Teams sollten ein Limit haben an Kosten von ... sagen wir mal 200 Mio im Jahr und was sie damit machen ist denen überlassen.
Wer 12 Billigmotoren pro Saison verschleißen will soll es tun und wer denkt dass 3 hochentwickelte aber haltbare Motoren ausreichen, hat dann auch die Wahl.Zurück zum 3 Liter Sauger und 8 -Zylinder, Drehzahllimit aufheben und taktische Tankstopps wieder erlauben.
Rechnen können die Teams selber wie sie taktieren.

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Referendumm 01.06.2017, 13:02
4. RBR kann eben nicht verlieren

RBR ist genau so ein Trödelverein, den die F1 garantiert NICHT braucht. Siegen sie am laufenden Band ist alles i.O.. Gehts sportlich mal abwärts, kommt das große Genöle.
Motoren sind für RBR zu teuer? Ach ne, aber das zehnfache in der Entwicklung des allerkleinsten Flügelchens für die super Aero stecken. Wie blöd ist das denn?

Apropos Aero: Newey hat keine Lust mehr auf F1 (nach den zig Erfolgen sucht er neue Herausforderungen, was ich voll verstehen kann). Er baut nun lieber Yachten und den Supersportler von Aston-Martin mit Namen Valkyrie. Da interessiert ihn die F1 einfach nicht so sehr, zumal jetzt andere Leute eigentlich dafür zuständig sind. Doch genau mit denen, dem aktuellen Personal, hat RBR wohl einen Griff ins Klo gemacht. Ergo, nicht nur der Motor von Renault schwächelt, sondern vor allem auch die Aero und das gesamte Auto von RBR ist Murks.

Und weil das so ist, versucht man mit erpresserischen Mitteln den Neben-Kriegsschauplatz aufzumachen.
Ne, ne, liebe Red Bulls, ihr habt Mist gebaut und nun wollt ihr eure Schuld auf andere abwälzen. Das ist feige und unfair. Aber was will man von ner Brausetruppe erwarten? Die sind doch nur wegen der Werbung da und wenns Erfolge zu holen gibt, sonst schmollen die. Haut endlich ab, die F1 kann gut ohne euch leben.

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Referendumm 01.06.2017, 13:19
5.

Zitat von N-Zyan
Zu den rückläufigen Zuschauerzahlen: Vielleicht ist dieser seltsame, teure und laute "Sport" einfach nur noch überflüssig.
Es gibt 100 und eine Begründung warum die F1 aktuell wenig angesagt ist. Ihre ist wohl weniger dabei. Es gibt Millionen Menschen, die diesen teuren und lauten Sport einfach lieben, auch wenn andere damit nix anfangen können.

Nur wir leben in einer Welt, wo es NICHT nur die F1, sondern zig andere Rennserien gibt, also Konkurrenz en mass da ist.
Viele andere Rennserien bieten besseren, kostengünstigeren (vor allem für die Zuschauer) und spannenderen Motorsport. Und warum soll ich mich dann für die F1 interessieren, wo ein Team über lange, viel zu lange Zeit alles dominiert? In der jüngeren F1-Zeit waren es erst Ferrrai mit Schumi, dann Red Bull, dann Mercedes. Und die räumten fast alles ab, was es zu gewinnen gab. Das Schlimme ist, dass die Konkurrenten oft gar keine Chancen hatten, um die WM überhaupt mitzufahren.

Erst am letzten Wochenende gabs z.B. erneut die 24-Stunden vom Nürburgring. Bis zur letzten Minute wurde um den Sieg gekämpft mit einem auf und ab der späteren Sieger. Das war spannend, das war knallharter Wettbewerb etc. Das wollen die Zuschauer sehen. Dito LeMans! Auch dort wurde in den letzten Jahren bis zur letzten Minute um den Sieg gekämpft.
Und wenn man als Familie zu den WEC-Rennen (Sportwagen inkl. Prototypen) geht, zahlt man auch nur einen Bruchteil von dem, was ein Wochenende F1 kostet. Dazu kommt man den Autos und den Fahrern sehr viel näher als in der F1.
Die F1 ist einfach viel zu elitär, bietet wenig Rennsport, dafür viel zu viel Zirkus und ist für die Zuschauer vor Ort einfach extrem teuer. Und wer will sich sich ständig vorm TV setzen, um in den letzten Jahren auf P1 und P2 die beiden Mercedesse einlaufen zu sehen?

Hinzu kommen noch die anderen Sehgewohnheiten der - vor allem - jüngeren Zuschauer. Die haben einfach keine Lust mehr, bei schönstem Wetter zu Hause 90 Minute vor der Glotze zu hocken, während draußen auf der Wiese oder am Strand oder so, nix per Mobilgerät empfangbar ist, nur weil die Verantwortlichen der F1 dazu zu doof sind. Bis dato war ja Bernie E. der Meister ever und der hat das Internet sowie die sogenannten Social Medien rein gar nicht verstanden.

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pace335 01.06.2017, 13:31
6. Genau umgekehrt wie sie es sagen.

Zitat von N-Zyan
... liegt's an der Badehose. Is klar! Zu den rückläufigen Zuschauerzahlen: Vielleicht ist dieser seltsame, teure und laute "Sport" einfach nur noch überflüssig.
Ich als ehemaliger F1- Fan habe seit 2014 dieser den Rücken gekehrt. Aber nicht etwa weil er zu laut ist, sondern weil er zu leise geworden ist. RedBull hat Recht, die Formel 1 hat kaum mehr was mit anständigen Motorsport zu tun.

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bluestar2000 01.06.2017, 13:41
7. Bitte schaut hin, ihr Jünger don RBL ...

So schaut es aus, wenn der Geldgeber keine Lust hat und beleidigte Leberwurst spielt. Genauso wird es euch früher oder später beim Fußball auch ergehen, wenn Herr M. aus Ö-Land ein anderes Spielzeug oder eine andere Werbeplattform für seine Gummibärchenbrause auserkoren hat. Sicher gibt es in wenigen Tagen den nächsten Dämpfer, wenn man den Bescheid zur Nichtzulassung zur Chamions League bekommt ... oder Herr M. schmiert die Herren der UEFA (sowas ist ja sicher bei der UEFA hoch willkommen). Alles andere als ein Startverbot für die CL ist wieder ein dokumentierter Fall von Betrug durch RB im Fußball ... das zieht sich durch die gesamte (kurze) Daseinszeit.

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amos.r 01.06.2017, 13:47
8. Was der Bauer

Zitat von N-Zyan
... liegt's an der Badehose. Is klar! Zu den rückläufigen Zuschauerzahlen: Vielleicht ist dieser seltsame, teure und laute "Sport" einfach nur noch überflüssig.
nicht kennt fr.... er nicht!
Was überflüssig ist, ist natürlich Ansichtssache und das ist auch gut so. Stellen Sie sich bitte vor, es gäbe noch mehr Fußballfans, wir müßten zigtausende Polizisten neu einstellen, um diese seltsame, grölende Fangemeinde in Schach zu halten.

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schorsch_69 01.06.2017, 14:05
9. Tja

Auch wenn ich kein Fan des österreichischen Brausefabrikanten bin, bei ein klein wenig weniger Bürokratie durchaus ein hessischer, schließlich wurde Red Bull in Wiesbaden marktfähig "erfunden", kann ich Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko Meinung durchaus folgen, wenn er sich erneut für einen Motor aussprach, "der einfach sein muss, vom Sound her lauter, und die Kosten dürfen zehn Millionen Dollar nicht übersteigen".

In der gesamten Historie der Menschheit, waren es noch nie markbeherrschende Konzerne, die kraft ureigener Ingenieurskunst tiefgreifenden Fortschritt brachten - insofern auch eher absolut unwahrscheinlich, nun die Konzerne in der Motorenentwicklung des F1.

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