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Geschichte der Schach-Kandidatenturniere: Kleine Intrigen unter Großmeistern
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Die Geschichte der Kandidatenturniere zur Schach-WM ist voller Skandale: Am Anfang stand der mysteriöse Tod eines Weltmeisters, auch später mischten Diktatoren und Geheimdienste mit.

cs01 10.03.2016, 11:53
1.

Dieses Kandidatenturnier ist sehr ausgelichen. Ich tippe auf Peter Svidler aus Russland. Der scheint seine Kräfte geschont zu haben und ist wohl top vorbereitet.

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Svenner80 10.03.2016, 12:55
2. Die jungen Wilden

Zitat von cs01
Dieses Kandidatenturnier ist sehr ausgelichen. Ich tippe auf Peter Svidler aus Russland. Der scheint seine Kräfte geschont zu haben und ist wohl top vorbereitet.
Svidler hat von allen 8 Teilnehmern die niedrigste ELO :-)
Und das mit der guten Vorbereitung gilt sicher für jeden.

Favoriten sind eigentlich die "jungen Wilden" wie Caruana und Giri. Karjakin hat riesiges Talent und mit dem Weltpokal nun endlich auch einmal eines der ganz großen Turniere gewonnen.
Anand und Topalov sind etwas älter, aber natürlich sehr stark und vor allem waren sie schon mal Weltmeister. Gerade Anand gewann ja völlig überraschend das letzte Kandidatenturnier, als er nach dem verlorenen WM-Kampf schon von allen abgeschrieben war.
Aronjan war schon mehrmals Favorit und ist immer gescheitert ... nun ist er nicht mal Favorit. Nakamura ist eine extreme Hop-oder-Top Nummer, er kann sehr starkes Schach spielen, manchmal geht er aber zu großes Risiko.

Mein Tip:
1. Caruana
2. Anand
3. Nakamura
4. Giri
5. Karjakin
6. Svidler
7. Aronjan
8. Topalov

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Rumo75 10.03.2016, 13:02
3. Peter Svidler

Peter Svidler ist nicht nur der schwächste teilnehmende Spieler, sondern auch der nervenschwächste (siehe World-Cup Finale gegen Karjakin). Und nebenbei bemerkt, in 20 Jahren hat Svidler an unzähligen Turnieren der Weltspitze teilgenommen, und kein einziges gewonnen. Dass er jetzt auf seine alten Tage plötzlich damit anfängt, und sich dabei gegen Spieler wie Caruana, Aronian und Nakamura durchsetzt, dürfte auszuschließen sein. Eher gewinnt Leverkusen nächstes Jahr das Triple.
Die These, Aljechin habe dem Naziregime nahe gestanden, ist übrigens stark umstritten. Sein Buch über "jüdisches und arisches Schach" soll ihm sehr peinlich gewesen sein, und es gibt Zeitzeugen, die aussagten, dass diese Veröffentlichung gegen seinen Willen geschah.

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