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Hamburgs Olympia-Bewerbung: Gegner sammeln mehr als 10.000 Unterschriften
DPA

63 Prozent der Hamburger sind laut Umfrage für die Olympia-Bewerbung. Dagegen stehen mehr als 10.000 Unterschriften der Gegner. Sollten sie gültig sein, wird im Infoheft zum Referendum eine Stellungnahme gegen Olympia gedruckt.

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fredadrett 17.09.2015, 17:37
1. richtig so

Schluss mit kommerziellen Sportveranstaltungen die nur wenigen Sponsoren dienen und Sportfunktionäre reich machen.

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Katzebextra 17.09.2015, 17:44
2. Forsa-Wikipedia

Vorwürfe der Manipulation von Umfragen[Bearbeiten]
2003 war der Vorwurf laut geworden, Forsa habe eine Umfrage zum Thema Studiengebühren manipuliert, die im Auftrag des der Bertelsmann-Stiftung nahestehenden Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) erstellt worden war. Es hieß in den Ergebnissen: "Die Mehrheit der Studierenden (59 %) und die Mehrheit der Bevölkerung (67 %) äußern im November 2003, dass sie Studiengebühren befürworten würden, wenn diese den Hochschulen direkt zugute kommen und durch Darlehen finanziert werden können."[6] Diese Ergebnisse wurden in einer Pressemitteilung des CHE im Dezember 2003 veröffentlicht und von einigen Zeitungen übernommen.[7][8] Später wurde laut der Süddeutschen Zeitung vom CHE indirekt eingeräumt, dass die Befragten sich tatsächlich nur zwischen verschiedenen Modellen von Studiengebühren, nicht aber gänzlich dagegen entscheiden konnten.[9]

2007 führte Forsa eine Umfrage im Auftrag der deutschen Bahn durch. Es wurde nach Vorteilen der Bahnprivatisierung gefragt, nicht aber nach Nachteilen. Die Umfrageergebnisse wurden einen Tag vor einer Anhörung im Bundestag veröffentlicht. Lobbycontrol wirft Forsa vor damit den Eindruck erweckt zu haben, dass eine Privatisierung von der Bevölkerung gewollt sei, auch wenn sich dies nicht aus der Umfrage ergibt.[10] Der Deutsche Rat für Public Relations bezeichnete die Fragen als manipulativ. [11]

2015 kamen überwiegend über den Mikrobloggingdienst Twitter Vorwürfe gegen Forsa auf, da in einem Stern-Artikel laut einer Forsa Umfrage 75 Prozent von Anhängern der Grünen die Politik der Bundeskanzlerin in Sachen Griechenland befürworten würden. Auf Nachfrage nach den exakten Wortlaut der Frage, die zu diesem Ergebnis führte, wurde genannt, dass zu entscheiden war "ob sich Merkel mit der Linie Hilfsprogramm gegen strenge Auflagen alles in allem richtig verhalten hat oder, ob sie Griechenland zu einem Ausstieg aus dem Euro hätte zwingen sollen." Diese sorgte für satirische Proteste auf Twitter unter dem Stichwort #forsafragen, unter dem die Frage mit Äußerungen wie "Macht Merkel einen guten Job, oder soll dieses süße Kätzchen sterben?" verglichen wurde.[12]

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jockel37 17.09.2015, 18:14
3.

Ich persönlich bin das neue deutsche Wehklagen über große Vorhaben leid, seien es Bauwerke oder derartige Verabstaltungen.
Jeder soll frei seine Meinung äußern können klar. Aber es kommt mir so vor als seien wir deutsche so satt vom Leben, dass jede Änderung im Ablauf, jede Investition erstmal pauschal niedergeschrien wird.

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rocco2000 17.09.2015, 19:24
4. Stellungnahme

In dem Artikel werden Äpfel mit Birnen verglichen. Bei der Unterschriftenkampagne ging es nicht um eine repräsentative Umfrage, sondern darum, eine achtseitige Stellungnahme mit Argumenten für ein 'NEIN zu Olympia' beim Referendum in das Infoheft zu bekommen.
Die Stellungnahme selber ist auch lesenswert: http://neinzuolympia.de/IMG/pdf/stellungnahme.pdf

Wie sich die Meinung in der Bevölkerung bis zum 29.11. entwickelt, wird sich zeigen... Die Veröffentlichung des Entwurfs des neuen Host-City-Vertrags ist jedenfalls Wasser auf die Mühlen der Kritiker!

Für etwas Besseres als Olympia!

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rocco2000 17.09.2015, 19:36
5. Stellungnahme

In dem Artikel werden Äpfel mit Birnen verglichen. Bei der Unterschriftenkampagne ging es nicht um eine repräsentative Umfrage, sondern darum, eine achtseitige Stellungnahme mit Argumenten für ein 'NEIN zu Olympia' beim Referendum in das Infoheft zu bekommen.
Die Stellungnahme selber ist auch lesenswert: http://neinzuolympia.de/IMG/pdf/stellungnahme.pdf

Wie sich die Meinung in der Bevölkerung bis zum 29.11. entwickelt, wird sich zeigen... Die Veröffentlichung des Entwurfs des neuen Host-City-Vertrags ist jedenfalls Wasser auf die Mühlen der Kritiker!

Für etwas Besseres als Olympia!

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pauschaltourist 17.09.2015, 20:03
6.

Zur Umfrage, die angeblich die Zustimmung zur Bewerbung Hamburgs darstellen soll, fällt mir aufgrund des Auftraggebers lediglich ein: Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing.

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bestrosi 17.09.2015, 20:40
7. NOlympia

Dass die Olympia-Gegner ihre Stellungnahme an die Wähler bringen können, ist sehr wichtig für eine informierte Entscheidung. Der Senat wird das Blaue vom Himmel versprechen, damit sich der Bürgermeister mit den Spielen schmücken kann. Die Hamburger Medien, von Abendblatt über Bild bis NDR, sind fast gleichgeschaltet im Euphorie-Modus. Aus den staatlichen Betrieben und den auf Gewinne hoffenden Firmen schallt einem das "Feuer und Flamme" entgegen. Der kritische Rechnungshof wird zurückgepfiffen oder beschwichtigend weggedrängt.

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bratwurst007 17.09.2015, 21:14
8.

Wär ich das IOC, würde ich 5 Städte festlegen, die sich um Olympia bewerben müssen. Die Stadt mit den wenigsten Unterschriften dagegen muss dann ran.

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leser008 17.09.2015, 21:34
9. Fahrt doch zu Olympia hin

Zitat von bestrosi
Dass die Olympia-Gegner ihre Stellungnahme an die Wähler bringen können, ist sehr wichtig für eine informierte Entscheidung. Der Senat wird das Blaue vom Himmel versprechen, damit sich der Bürgermeister mit den Spielen schmücken kann. Die Hamburger Medien, von Abendblatt über Bild bis NDR, sind fast gleichgeschaltet im Euphorie-Modus. Aus den staatlichen Betrieben und den auf Gewinne hoffenden Firmen schallt einem das "Feuer und Flamme" entgegen. Der kritische Rechnungshof wird zurückgepfiffen oder beschwichtigend weggedrängt.
Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden. Olympia in HH würde daher den Bedürfnissen der normalen Bürger erhebliche Mittel entziehen. Protest ist hier dringend notwendig. Wer Olympia unbedingt braucht, kann sich ja in seinen Oberklasse Dienstwagen setzen und umsonst hinfahren. Oder mit Chaufeur Fahrgemeinschaften bilden.

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