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Hamiltons Triumph in Ungarn: Auf gute Geister verlassen
DPA

Regen war ein entscheidender Faktor in den vergangenen Formel-1-Rennen - auch in Ungarn spielte er erneut Lewis Hamilton in die Karten. Trotz seines Comebacks in der WM-Wertung fürchtet er die Stärke der Ferrari.

roman199 29.07.2018, 23:39
1.

Wenn Vettel in der letzten zwei Rennen so grandios gefahren wäre wie Hamilton, dann würde er wahrscheinlich von dem Redakteur als der beste Fahrer aller Zeiten ausgerufen. Bei Hamilton ist das Fortune und die Hand Gottes im Spiel. Echt lächerlich.

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oli1893 30.07.2018, 11:20
2. Hockenheim

In Hockenheim hat es für alle Fahrer geregnet. Vettel baut auf nasser Strecke den Unfall, Hamilton nicht. Das hat jetzt nur wenig mit "Hilfe von oben" zu tun. Warum es aber noch immer so viele Strecken im Formel 1-Zirkus gibt, auf denen Überholen fast unmöglich ist, verstehe ich nicht. Warum soll ich mir ein Rennen anschauen, bei dem die Temperatur der Reifen im Qualifying ausschlaggebend ist, und nicht das Überholmanöver im Rennen. Ich bin gespannt, wann die Formel 1 Macher endlich aufwachen.

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Referendumm 30.07.2018, 12:08
3.

Zitat von roman199
Wenn Vettel in der letzten zwei Rennen so grandios gefahren wäre wie Hamilton, dann würde er wahrscheinlich von dem Redakteur als der beste Fahrer aller Zeiten ausgerufen. Bei Hamilton ist das Fortune und die Hand Gottes im Spiel. Echt lächerlich.
Kommt in dieser News wohl nicht so richtig herüber: Hamilton, der bekanntlich in den sogenannten Social-Media-Kanälen sehr intensiv und massiv unterwegs ist, hat in zahlreichen Instagram-Postings von seiner göttlichen Berufung und von seinem Jesus, der ihn voll unterstützt (á la Hand Gottes etc.) herumgequatscht. Das war so intensiv und lächerlich, dass sich Jacques Villeneuve eben zu solchen Äußerungen hinreißen ließ.

Manche F1-Fans - nicht nur die Hamilton-Fans, aber die auch - diskutierten inzwischen ernsthaft darüber, ob das schon krankhaft bei Hamilton wäre und man sich Sorgen machen müsste. Es fallen sogar Vergleiche zu Amy Winehouse & Co.. Und das wird ernsthaft diskutiert, ohne Ironie o.ä..

Ach ja, und Hamilton hatte diverse englischsprachige F1-Moderatoren (u.a. Martin Brudnle) massiv angegriffen, weil sie ihn beim GP in Hockenheim nicht überschwenglicher gelobt hätte. Und bei diesen Angriffen hatte er mehrmals massiv nachgelegt. Viele sprechen daher (ironischerweise) nur noch vom Renngott Hamilton.

Hamiltons Bodenhaftung ist defintiv verloren gegangen. Liegt selbstverständlich auch an die ständigen überbordenden Lobs eines T. Wolff oder eines N. Lauda (übrigens, gute Besserung Niki).

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