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Handball-WM: Vollbad in Testosteron
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Handball polarisiert mehr als andere Sportarten - entweder liebt man es, oder man hasst es. Bei der WM werden die Erregungskurven wieder ausschlagen. Es ist kein Sport für nachdenkliche Gemüter.

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Zäsus 10.01.2019, 14:31
1. Industriemarionette Deutschland

Andere Verbände, andere Sitte. Aber könnte bitte jeder Verband seine Truppe mit dem offiziellen Titel "Nationalmannschaft" WERBEFREI aufs Feld schicken? Lidl, AOK, KatarAirways, WaffenExportGmbH™️, MenschenrechtsverletzerInPakistan®... Joey "Werbeslogan" Kelly oder Axel "Litfaß" Schulz als Deutsche Botschafter, will man das? Echt peinlich.

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steffenbaensch777 10.01.2019, 14:33
2. Es gibt im Handball ganz unterschiedlich gelagerte Emotionen

Als jemand der selbst Handball auf hohem Niveau gespielt hat, kann ich nur sagen, dass es natürlich diese dem Handball innewohnende Emotionalität gibt. Das ist auch gut so und zeichnet den Sport aus. Ob man das Hin- und Her mag, dieses die Lücke suchen - Geschmacksache. Was ich aber in meiner aktiven Zeit nie mochte sind alle Probleme und letztlich auch Emotionen, die mit dem Thema Regeln und Schiedsrichter zu tun haben. Foul- oder Stürmerfoul? Nur Foul oder zwei Minuten? Es ist im Handball vieles so unklar geregelt, dass man immer wieder verzweifelt. Handball könnte viel populärer sein, wenn das alles klarer geregelt wäre.

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citizen01 10.01.2019, 14:37
3. Entweder man liebt es oder ... . Inflationär gebraucht, stimmt meist

nicht. Wer haßt - auch so'n Modebegriff - schon so einen Sport. Desinteresse ist wahrscheinlicher. Ich persönlich mag die Dynamik darin.

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gnarze 10.01.2019, 14:39
4. 50%

Der Artikel ist eigentlich sehr schön geschrieben - leider ist er in einer Sache nicht ganz korrekt.
Handball ist medial so präsent wie noch nie. Sky übertragt Handball in Einzelspielen und/oder Konferenz, auch Sport1 hat vormals sehr viele Spiele live übertragen.

Nicht ohne Grund ist Handball auch die Mannschaftssportart mit den meisten Zuschauern.
Ich freue mich sehr auf die WM.

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K. Larname 10.01.2019, 14:40
5.

Ich weiß nicht - ereifern, erregen, lieben oder hassen finde ich persönlich zu dick aufgetragen.

Allgemeine Selbstzitate zu Handball:
"Nur selten Lust zu schauen, mir zu hektisch"

"Gegen Handball ist Fußball nur Balett"
"Handball sollte eher unter Kampfsportarten laufen"
*Wenn* ich mal Lust habe, mir die Handball-Hektik anzutun, macht es mir auch Spaß. Schnell und hart und deshalb kaum langweilig, sondern konstant mitreißend.
Schwitzen schon vom Zuschauen :-)

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azacki 10.01.2019, 14:42
6. Da hatten einige Leute Langeweile

sonst hätten sie nicht so einen Blödsinn geschrieben. Entweder Handball spielen oder anschauen, ansonsten das Nuhr-Motto: "... einfach mal Fr.... halten". Wir sind Handballer - polarisieren und in Testosteron baden tun Fussballer. Bei uns gibt es weder Gewalt, noch Pyrotechnik, noch vergoldete Steaks und der Realität entrückte Manager und Spieler.

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ranenberger 10.01.2019, 14:44
7. Klar, kein Sport für Weicheier

Aber fair! Da bleibt keiner liegen, wälzt und krümmt sich, um danach auf dem rasen Sprints zu laufen. Bei diesen Jungs landet kein Blattgoldsteak auf dem Teller. Und Kritik wird nicht mit verbalen Tiefschlägen gekontert. Ein bisschen Show, ok, aber geerdet. Der Fußball ist medial und finanziell übermächtig, leider. Alle anderen Sportarten, haben keine Chance. Aber vielleicht platzt diese langweilige Spielblase auch irgendwann.
Ich freue mich jedenfalls über eine Heim-WM, über Fehlpässe, tolle Spielzüge und bin dem Herzinfarkt näher als sonst irgendwann und -wo. Ok, Ich habe auch jahrelang Handball gespielt, bin also nicht ganz objektiv ;-).

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blurps11 10.01.2019, 14:45
8.

So ein Quark. Gerade die WM wird zeigen, dass sich Millionen durchaus für ein Großereignis des Sports interessieren können, er ihnen sonst aber hinten vorbei geht.

Diese angebliche Polarisierung ist mal wieder nur ein Kreisen des Feuilletons, in diesem Fall zzgl. des Sportjournalismus, um sich selbst ohne jeglichen Mehrwert für den Rest der Gesellschaft.

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fenasi_kerim 10.01.2019, 14:51
9. Auch nur ein Sport

Lächerlich ist nur dieser nach bierhoffschem Vorbild aufgezwungene Markenname der "bad Boys".
Ich stelle mir den Entscheidungsprozess ungefähr so vor:
Funktionär 1:"Wir brauchen einen total modernen und richtig glaubwürdigen Namen für das Team."
Funktionär 2:"Also der Claudius, der Justus und ich haben uns damals die Bad Boys genannt. Wir waren die gefürchtetste Bande auf der Privatschule!"
Alle anderen: "Toll! Der Name kommt auch sehr authentisch rüber, machen wir!"

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