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Hoeneß im Fußball-Talk: Der Uligarch
Bongarts/Getty Images

Noch ein neuer Fußball-Talk, muss das sein? Jörg Wontorras Premiere bei Sky fiel dann doch kurzweiliger aus als gedacht. Weil der Moderator seinen Gast Uli Hoeneß einfach reden ließ.

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spon_2502913 13.08.2017, 13:55
1. Auf

beide kann die Fussballwelt verzichten

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cs-hh 13.08.2017, 14:00
2. Der Esel nennt sich immer zuerst

"... mit mir oder Karl-Heinz zusammenarbeiten zu dürfen." Auch sonst sind die Aussagen sehr bezeichnend. Wer Hoeneß nicht bedingungslos Kadavergehorsam gegenüber an den Tag legt, ist für die Idylle an der Säbener Straße ungeeignet. Bei allen unstrittigen Verdiensten von Hoeneß am Verein und dessen Position in Europa scheint man beim FC Bayern im Vorstand und Aufsichtsrat gerade den richtigen Zeitpunkt für einen Wechsel auf sämtlichen Ebenen zu verpassen (Sportmanager, Ribery, Robben, Vorstand). Schlecht für die Bayern, gut für die Konkurrenz.

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benedetto089 13.08.2017, 14:25
3.

Habs gesehen. Verlogen, Unglaubwürdig und Selbstherrlich. Bayern hat sich keinen Gefallen getan Hoeneß zurück ins operative Geschäft zu lassen. Nicht wegen seiner Steuerhinterziehung, sondern seinen Altherrenmethoden, die vorgestern erfolgreich waren, heute aber nicht mehr zeitgemäß sind.

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womo88 13.08.2017, 14:30
4. Wahnvorstellungen!

"Für jeden ist es doch ein Riesen-Glücksfall, mit mir oder Karl-Heinz zusammenarbeiten zu dürfen." - Uli Hoeneß muss Wahnvorstellungen haben. Er war ja auch der Meinung, dass man ihn bei den hinterzogenen 27 Mio. Steuern eigentlich hätte freisprechen müssen.
Mit Putin wollte er ja auch mal einen Deal machen, was man so gelesen hat. Das erinnert mich irgendwie an so einen Blondschopf namenes DONALD aus den USA. Der ist ja auch völlig verpeilt.

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Shelly 13.08.2017, 14:31
5. Soe haben recht, wenn sie schreiben "man scheint..."

Zitat von cs-hh
"... mit mir oder Karl-Heinz zusammenarbeiten zu dürfen." Auch sonst sind die Aussagen sehr bezeichnend. Wer Hoeneß nicht bedingungslos Kadavergehorsam gegenüber an den Tag legt, ist für die Idylle an der Säbener Straße ungeeignet. Bei allen unstrittigen Verdiensten von Hoeneß am Verein und dessen Position in Europa scheint man beim FC Bayern im Vorstand und Aufsichtsrat gerade den richtigen Zeitpunkt für einen Wechsel auf sämtlichen Ebenen zu verpassen (Sportmanager, Ribery, Robben, Vorstand). Schlecht für die Bayern, gut für die Konkurrenz.
Wenn das Interview eins gezeigt hat, dass keiner den Blick nach innen hat und über die internen Vorgänge beim FCB wenig Ahnung hat.
Weder die Presse (die alle möglichen Kandidaten als Sportmanager genannt hat) und noch weniger manche Kommentatoren.

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rolantik 13.08.2017, 14:32
6. Die Zeit ist an beiden vorbeigegangen

Schade, dass man solchen Mist auch noch zu lesen bekommt. Die Zeit der beiden in unterschiedlicher Funktion ist vorbei und man sollte sich zurückziehen, wenn der Horizont überschritten ist. Der Fussball braucht neue Leute, die ihn reformieren und von dem Gefühl, dass nur das Geld regiert, befreien. Das kann auf keinen Fal der Hoeneß, bei dem man gleich an seine Vorstrafe wegen wirtschaftlicher Vergehen denkt. Hat dieser Mann keinen Anstand?
Die ganze Story um den Sportdirektor soll glauben wer will. Der Salihamijic ist dritte Wahl, nachdem zwei Kandiaten vor ihm abgelehnt haben. Tolle Personalpolitik!

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dieter 4711 13.08.2017, 14:44
7. Immer gefährlich Herrn Hoeneß reden zu lassen

Herrn Hoeneß reden zulassen ist immer gefährlich. Ich habe die Rede von ihm noch in Erinnerung, wo er seine Fans beschimpft hat.

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immerfroh 13.08.2017, 14:44
8.

Dieses Format ist doch kein Journalismus.
Das hat bestenfalls Boulvardniveau, reine Gefälligkeitsberichterstattung um das "Premiumprodukt" Profifußball nicht zu beschädigen .
Leider zieht sich das durch die gesamte Proflfußballberichterstattung. Sogar im ÖR und bei Printqualitätsmedien .
Hat man wirklich so große Angst von exklusivem Zugang und Informationen ausgeschlossen zu werden , dass man jedes harte kritische Interview scheut ? Ich fürchte Ja .

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Fink Hicks 13.08.2017, 15:15
9. Ibero-Bayern

"Die Wärme, die Familie - das ist die Antwort des FC Bayern auf die Neymars und Dembélés dieser Welt."

Welche Familie meint er. Die aus Spanien? Der einzige Bayer ist Thomas Müller aus Weilheim in Oberbayern. Aus dem deutschen Spielerreservoir gibt es noch Neuer aus Gelsenkirchen, Hummels aus Bergisch-Gladbach und Kimmich aus Rottweil, Baden-Württemberg. Kein einzigen Ossi.

Kein einziger Münchner mehr in der Münchner Mannschaft. Hoeness ist ja auch kein richtiger Bayer, der ist aus Ulm (Baden-Württemberg), Rummenigge ist aus Lippstadt, NRW, Hasan Salihamidžić aus Jablanica, Bosnien-Herzegowina. Der Trainer ist Italiener und sein Assistent Sagnol kommt aus Saint-Étienne, Frankreich.

Auch der Mannschaftsarzt Dr. med. Volker Braun ist kein Bayer. Nur zum Platzwart taugt ein Münchner.

So gesehen, muss der 1 FC Bayern München die Münchner hassen. Nur als Zuschauer-Vieh gut genug.

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