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Hypo Tirol Alpenvolleys Haching: Warum ein Bundesliga-Volleyballklub in Österreich sp
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In der Volleyball-Bundesliga ist seit dieser Saison ein Klub aus Innsbruck aktiv. Warum das erlaubt ist - und wie es in anderen Sportarten aussieht: der Überblick.

thomas_meiler 09.11.2017, 14:49
1. Motoball

Bei uns im Motoball ist auch so. In der Bundesliga Süd spielt der MBV Budel aus den Niederlanden seit Jahren mit. In Holland gibt es nämlich nur einen Motoballverein. Da wäre ein Meisterschft äußerst langweilig ;)
www.motoball-bundesliga.de

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Stäffelesrutscher 09.11.2017, 14:52
2. Benviguts!

Da geht bestimmt noch mehr! Dann kann ja zukünftig der FCB aus Barcelona in derselben Liga spielen wie der FCB aus München ...

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schensu 09.11.2017, 16:18
3. Wer es sich leisten kann

Am Ende hängt alles am Geld, was notwendig ist, in der BuLi zu starten. Haching war sportlich kein schlechter Verein, hatte nur eben keine Kröten (mehr). Jedes jahr wiederholt sich am Ende der Saison das gleiche Drama: Absteiger steigen aus der ersten nicht ab, Aufsteiger aus der zweiten kommen aus Geldmangel nicht hoch. Mit Sport hat das schon lange nicht mehr so viel zu tun.

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cerec 09.11.2017, 17:19
4. Handball macht es vor

hier im Oberbayerischen Handballverband spielen schon seit Jahren
österreichische Clubs aus Salzburg und Innsbruck unterstützt durch
Österreichische Schiris und es klappt sehr gut.

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fixik 09.11.2017, 17:32
5.

Die russische Eishockeyliga macht es am liberalsten. Die hier erwähnte NHL hat da sehr wohl ihre Grenzen. Es sind halt Clubs nur aus USA und Kanada. Wie sind das keine Grenzen?

So macht es Russland.
http://www.spiegel.de/sport/wintersport/eishockey-chinesischer-klub-startet-in-russischer-liga-a-1099789.html

"In der vergangenen Saison spielten in der 2008 gegründeten KHL neben 22 russischen Mannschaften jeweils ein Team aus Weißrussland, Finnland, Kasachstan, Kroatien, Lettland und der Slowakei. Meister wurde HK Metallurg Magnitogorsk aus Russland."

Sieht aus als ob jeder an der KHL teilnehmen kann, wer Lust hat.

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maracalagonis 09.11.2017, 20:25
6. In der Wirtschaft, Kultur oder im Bildungswesen...

...finden diese "nationalen" Konstruktdebatten schon lange keine Rolle mehr. Kooperationen, Grenzen überschreiten und gemeinsam neue Ziele definieren und umsetzen, all das ist in einer globalisierten Welt fast eine Muss-Vorgabe um die Zukunfsaufgaben zu bewältigen.
Im konkreten Fall versuchen zwei Vereine, die im Übrigen räumlich weit näher beisammen sind als die meisten anderen Vereine der Volleyballbundesliga, unter einer gemeinsamen "Dachmarke" sich sportlich und auch organisatorisch neu zu definieren und erfolgreich zu werden. Das ist mühsam, erfordert ungemein viel Energie und vor allem ein über das übliche Maß hinaus gehendes Engagement - vor allem auch finanzieller Natur. In einer sogenannten "Randsportart" eine Mammutaufgabe.
Denn ein solches Projekt ist immer von sehr viel Kritik, Vorurteilen und auch von Neid begleitet. Aber was ist die Alternative? Weitermachen wie bisher und dabei gehen dann zwei Vereine irgendwann endgültig vor die Hunde. Oder Neues wagen und damit dem Sport (Volleyball) neue Impulse und neue Perspektiven zu eröffnen.
Und im Übrigen hat "Heimatbewußtsein" nichts mit nationaler Eingrenzung/Abschottung zu tun. Letzteres verhindert auch für den Sport ein vernünftiges und nutzbares Weiterbestehen.

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