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Krause-Drama bei Leichtathletik-WM: Ganz groß auch ohne Medaille
DPA

Keine Medaille, dafür eine bewegende Geschichte: Europameisterin Gesa Krause stürzte bei ihrem Hindernisrennen, kämpfte sich ins Ziel - und zeigte einen bemerkenswerten Umgang mit ihrem Schicksal.

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schlipsmuffel 12.08.2017, 09:49
1. ??

Finale über 200 mtr-Hindernislauf? Kann irgendwie nicht ganz stimmen.

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jens.henschel 12.08.2017, 09:51
2. Eine neue Sportheldin

Es ist schon bitter, wenn nach einem langen intensiven Training das Unvermögen von außen über das eigene sportliche Schicksal entscheidet. Gesa Krause hat gestern ihr härtestes und bestes Rennen ihrer Karriere gezeigt, obwohl sie das erhoffte Ergebnis nicht erreichen durfte. Ohne Rempelei wäre sie mindestens deutschen Rekord gelaufen und hätte wohl ein entscheidendes Wort um die Medaillenvergabe mitsprechen können. In zwei Jahren ist sie aber immer noch jung genug um Weltmeisterin zu werden. Ich wünsche es ihr !

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frankenbaer 12.08.2017, 09:52
3. Hut ab

vor dieser Einstellung!

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salkum 12.08.2017, 10:01
4. ...mit dem falschen Fuß aufgestanden?

@1 fantin-latour: was wollen Sie uns eigentlich sagen?
Ziemlich wirres statement.
Es war eine tolle Leistung von Frau Krause, die auch mit ihrem Kommentar danach, Größe gezeigt hat.
Allen ein schönes Wochenende !

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espace 12.08.2017, 10:02
5. Beeindruckende Haltung,

Beeindruckende Persönlichkeit, vorbildlich in jeder Beziehung- nicht nur für den Sport, sie sollte als Vorbild für alle anderen Jammerlappen in Politik, Wirtschaft und überhaupt gelten

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helga.engels 12.08.2017, 10:10
6.

Zitat von fantin-latour
Dieser Artikel spiegelt, wie auch die ARD-Berichterstattung, wie nationalistisch verkommen Sportberichterstattung sein kann: Alles "aus deutscher Sicht", 99 Prozent der Zeit gehen dafür drauf, über die deutschen Sportlern zu labern, deren Leistung man aber gar nicht einordnen kann, wenn man nicht die anderen sieht. Die ARD hat sich nicht entblödet, einen Groβteil des Rennens nur Frau Krause zu zeigen. Ist das ein 3000-m-Hindernisrennen der Damen oder der Lauf "Frau Krause gegen ihre unmittelbaren Gegnerinnen"? Man kann nicht gleichzeitig die AfD und Pegida verdammen und über Sport auf demselben Niveau berichten!!!
Über den 3000-Meter-Hindernislauf der Damen wurde von der ARD umfassend und objektiv berichtet. Der Vorwurf des Nationalismus ist absurd. Auch wenn eine andere Läuferin so tragisch gescheitert wäre, hätte man das zu Recht thematisiert. Großes Kompliment für Gesa Krause, die sich als faire Sportlerin präsentiert hat.

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uli_san 12.08.2017, 10:15
7.

Zitat von fantin-latour
Dieser Artikel spiegelt, wie auch die ARD-Berichterstattung, wie nationalistisch verkommen Sportberichterstattung sein kann: Alles "aus deutscher Sicht", 99 Prozent der Zeit gehen dafür drauf, über die deutschen Sportlern zu labern, deren Leistung man aber gar nicht einordnen kann, wenn man nicht die anderen sieht. Die ARD hat sich nicht entblödet, einen Groβteil des Rennens nur Frau Krause zu zeigen. Ist das ein 3000-m-Hindernisrennen der Damen oder der Lauf "Frau Krause gegen ihre unmittelbaren Gegnerinnen"? Man kann nicht gleichzeitig die AfD und Pegida verdammen und über Sport auf demselben Niveau berichten!!!
Ich habe den Kampf um die Spitze recht gut verfolgen können. Mir hat da nichts gefehlt. Und das respektable Auftreten von Geza Krause hat mich ebenfalls bewegt.
Ist das Interesse an deutschen Sportlern wirklich schon als nationalistisch zu bezeichnen? Wenn ich mit einer/einem deutschen Sportler/in mitfiebere, bin ich in der AFD-Nähe zu verordnen?
Ich verstehe die Welt nicht mehr.

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junge23 12.08.2017, 10:26
8. großes Drama

Großartige Leistung von Frau Krause, allein wie das Knie am Ende aussah. Wir gehen auch davon aus, dass sich Frau Chepkoech im Nachgang entschuldigt hat, wenn sie Frau Krause schon nicht hoch hilft. Gibt es für _auf den Knöchel treten_ nicht auch im Fußball rot?

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peteftw 12.08.2017, 10:28
9. @ #1

Ja, alles klar, wir sollten solche sportlichen Wettkämpfe oder Weltmeisterschaften zwischen Nationen bald abschaffen. Viel zu nationalistisch! Und die ganzen Flaggen, nationalen Fangesänge und Nationalhymnen, das ist wirklich von vorgestern und brandgefährlich für den leicht beeinflussbaren Bürger. Nicht hilfreich. Viel besser wäre doch internationale Teams gegeneinander antreten zu lassen. Das würde sicherlich auch nicht dazu führen dass dann das finanziell bestausgestattete Team gewinnt, das sich die besten Sportler leisten kann. Und die Identifikation der Fans wäre auch kein Problem mehr. Alles plötzlich total entspannt, keine starken Emotionen, keine Gewalt mehr in Stadien, weil man freut sich einfach immer mit dem Siegerteam. Ich bin sicher genau das wollen die Menschen...

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