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Laut Schiedsrichter-Boss: Halbzeit-Elfmeter in Mainz war regelkonform
REUTERS

Schiedsrichter-Boss Lutz Michael Fröhlich hat gesagt, dass der Halbzeit-Elfmeter für Mainz beim Spiel gegen Freiburg korrekt war. Damit hätte ein Einspruch des SC keinen Erfolg.

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fx33 17.04.2018, 15:38
1. Einfach nur lächerlich

Einfach nur lächerlich, das Ganze. Nach dem Pfiff muss Schluss sein mit nachträglichen Korrekturen. Ich dachte mal, dass der Videobeweis nützlich sein könnte, so, wie ich ihn aus der NFL kenne. Aber die idiotische Konstellation, die sich der DFB ausgedacht hat, führt das System an absurdum.
In der NFL kann jede Partei zweimal pro Spiel einen Videobeweis anfordern, um strittige Szenen, die ihres Erachtens nach zu ihren Ungunsten entschieden wurden, überprüfen zu lassen. Da es eine Art von "Bestrafung" für eine fehlerhafte Beanstandung gibt (es geht ein Timeout verloren), wird dieses Mittel sparsam und nur in Schlüsselszenen eingesetzt. Auf das Spiel Mainz-Freiburg bezogen hätte es bedeutet, dass der Mainzer Trainer, wenn er sich ausreichend sicher gewesen wäre, eine Videoüberprüfung der strittigen Handspielszene hätte anfordern können, dann häte der Schiri sich die Aufzeichnungen einspielen lassen und entschieden. Genauso hätte Freiburgs Trainer im Spiel gegen Schalke nach dem umstrittenen Elfmeterpfiff die Situation prüfen lassen können, um die Schwalbe des Schalker Spielers feststellen zu lassen.
In beiden Fällen hätte Freiburg vielleicht einen Punkt retten können.
So, wie der Videobeweis in der Bundesliga durchgeführt wird, ist er einfach nur lächerlich. Schliesslich guckt den Video-Schiris keiner mehr über die Schulter, um zu sehen, welche Szenen sie sich denn grade im Detail wieder und wieder anschauen, bis sie eine Meinung haben dazu.
Völlig unausgegoren, das System.

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aurichter 17.04.2018, 15:46
2. Yepp

ein fröhlicher Erklärungsversuch eines "Projektleiters", der natürlich seine ProjektmitarbeiterInnen nicht im Regen stehen lässt. Genau diese Antwort war eigentlich von den Technikern zu erwarten. Darüberhinaus muss man, bezugnehmend auf einen anderen Beitrag, festhalten, dass es überwiegend dem Alter geschuldet eine Mehrzahl an Foristen gibt, die in Ableitung an diverse PC Spiele den Videobeweis für das Nonplusultra halten und auch keine Diskussion contra VAR dulden. Da wird solang, parallel diverser FCB Beiträge, diskutiert bis das Ergebnis passt, nachdem wieder einmal unter Weglassung entsprechender Meinungen diese Gruppierung die Oberhand gewinnt. War m.E. auch im Voraus so einzuordnen. Die Bewunderung der FA Entscheidung gegen den Videobeweis wächst bzw wuchs mit jedem Beitrag, der diese Videogeschichte hier geradezu glorifiziert. Mehr braucht man dazu eigentlich nicht sagen.

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Freier.Buerger 17.04.2018, 15:55
3. und überhaupt

Die aktuelle Bewertung von Spielen nach den Toren ist eigentlich von gestern, so wie Noten in der Schule. Das wird der Komplexität des Spieles nicht mehr gerecht. Ich denke, wir sollten Punktrichter enführen, wobei die Anzahl der Tore, neben Chancen, Spielanteilen, Frisuren und Choreographie nur ein Aspekt darstellen. OK, ein 5:0 zählt als KO, aber nur wenn der Publikumsjoker das auch so will.

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charlybird 17.04.2018, 15:59
4. Demnächst

wird der Mannschaftsflieger noch zurückbeordert , weil Köln noch in der Teepause war.
Erzählt mir was Ihr wollt, aber dieser Videobeweis ist bei allem Respekt vor technischen Entwicklungen und dem Segen für die Menschheit eine Farce.
Und nach meinem Dafürhalten auch in der Gesamtheit der Entscheidungen nicht gerechter als zuvor.
Der Schiri verkommt zu einer verunsicherten Marionette, der Spielfluss wird sowieso gestört, die Stadionzuschauer veräppelt und letztlich ist bei den Entscheidungen oft noch ein Geschmäckle geblieben, je nach Vereinsbrille.

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makeup 17.04.2018, 16:00
5. Also für mich ist dieser Elfmeter aus kurzer Entfernung strittig

und wenn der Schiedsrichter nur ein wenig Fingerspitzengefühl gehabt hätte, hätte er alles so belassen sollen oder den Elfmeter gleich pfeifen. Ich finde schon, dass Freiburg in jetzt 4 Spielen wirklich krass bestraft wurde, jeweils in der Art und Weise, die für mich grenzwürdig ist.

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spon-facebook-10000253305 17.04.2018, 16:02
6. @fx33

"Nach dem Pfiff muss Schluss sein mit nachträglichen Korrekturen"
LOL, die Regel gibt es schon deutlich länger als den Videoschiri. Klassisches Anwendungsfeld bisher war die Möglichkeit rote Karten etc. wegen Unsportlichkeit auch nach dem Abpfiff zu verteilen (gabs ja öfters, dass sich spieler etc. an die Gurgel gingen). Von daher ist diese Aussage und die in Verbindungbringung mit dem VideoSchiri schlicht falsch.
Zumal der Rest ihrer Vorschläge nicht unbedingt, die Vorgehensweise geändert hätte (ich bin mir sicher, dass Schwarz eine Überprüfung durchführen lassen hätte)

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fx33 17.04.2018, 16:18
7.

Zitat von spon-facebook-10000253305
"Nach dem Pfiff muss Schluss sein mit nachträglichen Korrekturen" LOL, die Regel gibt es schon deutlich länger als den Videoschiri.
Die Regel gilt nur für den Schlusspfiff, nicht für den Halbzeitpfiff. Nur deshalb durfte der Video-Schiri überhaupt noch mal korrigieren.
Das ist ja das Absurde an der Situation. Hätte die umstrittene Situation am Spielende stattgefunden, hätte es keinen nachträglichen Elfmeter geben können. Eine völlig ungerechte Ungleichbehandlung.
Außerdem haben die Mainzer nicht wirklich reklamiert nach der Handspielsituation, als der Schiri weiterspielen ließ.

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profSW 17.04.2018, 16:19
8.

Zitat von fx33
Einfach nur lächerlich, das Ganze. Nach dem Pfiff muss Schluss sein mit nachträglichen Korrekturen. Ich dachte mal, dass der Videobeweis nützlich sein könnte, so, wie ich ihn aus der NFL kenne. Aber die idiotische Konstellation, die sich der DFB ausgedacht hat, führt das System an absurdum. In der NFL kann jede Partei zweimal pro Spiel einen Videobeweis anfordern, um strittige Szenen, die ihres Erachtens nach zu ihren Ungunsten entschieden wurden, überprüfen zu lassen. Da es eine Art von "Bestrafung" für eine fehlerhafte Beanstandung gibt (es geht ein Timeout verloren), wird dieses Mittel sparsam und nur in Schlüsselszenen eingesetzt. Auf das Spiel Mainz-Freiburg bezogen hätte es bedeutet, dass der Mainzer Trainer, wenn er sich ausreichend sicher gewesen wäre, eine Videoüberprüfung der strittigen Handspielszene hätte anfordern können, dann häte der Schiri sich die Aufzeichnungen einspielen lassen und entschieden. Genauso hätte Freiburgs Trainer im Spiel gegen Schalke nach dem umstrittenen Elfmeterpfiff die Situation prüfen lassen können, um die Schwalbe des Schalker Spielers feststellen zu lassen. In beiden Fällen hätte Freiburg vielleicht einen Punkt retten können. So, wie der Videobeweis in der Bundesliga durchgeführt wird, ist er einfach nur lächerlich. Schliesslich guckt den Video-Schiris keiner mehr über die Schulter, um zu sehen, welche Szenen sie sich denn grade im Detail wieder und wieder anschauen, bis sie eine Meinung haben dazu. Völlig unausgegoren, das System.
Ich gebe Ihnen Recht, dass der Videobeweis in seiner aktuellen Durchführung noch nicht das 9-Plus-Ultra ist. Aber auch hier erkenne ich schon eine eindeutige Lern- und Verbesserungskurve im Vergleich zum Saisonbeginn. (Warum dieses Projekt anfangs so schlampig eingeführt wurde - mit einem großen Graubereich, wie wo wann der Video-Schiri eingreifen kann - ist mir persönlich ein Rätsel. M.E. sollte sich die Kritik dann aber vielmehr an der Umsetzung und weniger am Videobeweis als solchen festmachen.)
Im Übrigen gebe ich meinem Vorredner recht, in dieser Situation wäre es wahrscheinlich auch mit einer Challenge-Methodik (siehe NFL) recht und es wäre zu einer Überprüfung gekommen. Das Resultat wäre also grundsätzlich das gleiche.
Und wo sie die NFL schon einmal ansprechen. Für mich ist das Hauptproblem am derzeitigen Video-Beweis, dass der Fußball - als (fast) einzige Sportart - eine für mich unwürdige Jammer-und-Beschwerde-Kultur entwickelt hat. Ein Großteil der Spielunterbrechung gerade auch bei Videobeweisen geht auf das ewige Rumdiskutiere von Spielern/Trainern mit den Schiris zurück. So etwas würde es in der NFL nie in deisem Ausmaß geben, da hier gleich (zurecht) drakonische Strafen drohen und somit die Autorität des Schiri-Teams sicher gestellt bleibt.

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Freier.Buerger 17.04.2018, 16:20
9. @makup

Zitat von makeup
"5. Also für mich ist dieser Elfmeter aus kurzer Entfernung strittig" und wenn der Schiedsrichter nur ein wenig Fingerspitzengefühl gehabt hätte, hätte er alles so belassen sollen oder den Elfmeter gleich pfeifen. Ich finde schon, dass Freiburg in jetzt 4 Spielen wirklich krass bestraft wurde, jeweils in der Art und Weise, die für mich grenzwürdig ist.
genau, Elfmeter aus kurzer Entfernung sind nicht nur strittig sondern unfäir, deswegen werden Elfmeter ja aus efl Metern geschossen und nicht aus noch kürzerer Entfernung. Aber der Gedanke mit der Strittigkeit ließe sich erweitern. Da VAR-Entscheidungen per Definition aus srittigen Entscheidungen entstehen, machen wir eben ein 16 oder 20-Meter daraus.
Ich denke, wir können mit der Einführung des Publikums- und Telefonjokers und mit Punktrichtern den Fußball in den nächsten Jahren revolutionieren.

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