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Mega-Transfers im Profifußball: Gebt den Kleinen eine Chance!
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Der 222-Millionen-Transfer des Brasilianers Neymar zeigt einmal mehr: Geld schießt Tore. Diese Entwicklung lässt sich nicht mehr rückgängig machen - aber vielleicht etwas fairer gestalten. Vier Vorschläge.

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seinedurchlaucht 09.08.2017, 11:16
1. Salary Cap ist die Lösung

...aber bis dahin muss alles noch sehr viel langweiliger werden, als es bisher schon ist.

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pimpipump 09.08.2017, 11:24
2.

...oder einfach MLS gucken. Talente werden über Draft gesichert (schlechtester erhält die erste Wahl), das Gehalt wird zudem gecapped, Ablösen gibt es gar nicht. Das Niveau ist vergleichbar mit der Bundesliga minus Bayern und Dortmund.

Gern geschehen.

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neurobi 09.08.2017, 11:25
3. Vorschlag 3 und 4

So kann es nicht weitergehen.
Ich habe schon fast gar keine Lust mehr auf Fußball.
Mit wieviel Punkten Bayern Meister wird ist mir schon egal.
Im europäischen Wettbewerben herschen längst kein fairer Wettbewerb mehr. In einigen Ländern ist der Schuldenstand eines Vereins egal, in einem anderen wird die Liga mit TV Geld geflutet.

Ich bin daher für Vorschlag 4, erweitert um die Wiedereinführung der Ausländerregel (max. 3 Ausländer auf dem Platz). Habe nie verstanden, warum diese Regel nach dem Bosman-Urteil abgeschaft wurde.
Das würde die Ligen und Wettbewerbe wieder spannend machen.

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Hiro22453 09.08.2017, 11:32
4. Oder laufen lassen.

Der Profifußball steuert auf einen Crash zu. Was passiert denn, wenn Katar dem Kreuslauf plötzlich seine Kohle entzieht? Fußballfreunde haben auf Dauer auch keine Lust, schon vorher zu wissen, wer gewinnt. Das werden schon bald die TV-Sender merken. So what? Der Fußball wird es überleben, vermutlich sogar die Bundesliga.

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ludna 09.08.2017, 11:39
5. Ich denke auch, man sollte von den US Profiligen einiges übernehmen,

die haben schon vor einiger Zeit erkannt, das das wichtigste für das Produkt selbst der Wettbewerb ist. Allerdings hat Noramerika 4 grosse Sportarten, das heisst die Sportarten stehen untereinander in Wettbewerb, dies ist in Europa kaum der Fall. Hier domiert der Fussball. Es gibt noch einige Sportarten mit Zuschauerinteresse, Handball oder Rugby, aber naja.
Allerdings würde das das Ende des Vereinsfussballs sein. Die Ligen bzw, die UEFA treten als Vermarkter auf. Die Clubs sind reine Unternehmen und bald würde man über eine geschlossene Liga und Championsleague diskutieren. Aber mit einem einem Bein sind wir schon da.

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muellerthomas 09.08.2017, 11:39
6.

Zitat von pimpipump
...oder einfach MLS gucken. Talente werden über Draft gesichert (schlechtester erhält die erste Wahl), das Gehalt wird zudem gecapped, Ablösen gibt es gar nicht. Das Niveau ist vergleichbar mit der Bundesliga minus Bayern und Dortmund. Gern geschehen.
Und wie könnte dies innerhalb Europas mit seinen zig Ligen funktionieren?

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achterhoeker 09.08.2017, 11:45
7. Egal

Egal wie man es gestaltet. Es kann nur einer Meister werden. Einer nur gewinnt die Championsliga. Einer nur holt den Supercup. Und wie man gestern gesehen hat bei Geld gegen Geld, Geld schießt keine Tore. Das haben viele Geldklubs erfahren die in der letzten Saison auf der Strecke blieben. Egal ob sie FC Abramowitsch, Hoeneß München oder Barca heißen. Als erstes müsste wohl dieser Punkteunsinn abgeschafft werden. 80 oder gar mehr? Siehe Tabellenstände der entsprechenden Ligen und die Abstände der "Gewinner" und "Verlierer".

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dieserdueser 09.08.2017, 11:50
8. Sauber recherchiert.

Mit "Fußball ist wie Schach - nur ohne Würfel." zitieren Sie leider nicht Lukas Podolski, sondern Jan Böhmermann aus seiner 1Live-Reihe "Lukas Tagebuch".

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hannesR 09.08.2017, 11:51
9. Die Maß ist voll!!

Ich persönlich schaue mir keinen Fußball mehr im Fernsehen an, denn ich werde mir bald die deswegen ständig steigenden Fernsehgebühren nicht mehr leisten können, deswegen konnte ich leider auch nicht mehr ins Stadion gehen.
Das Ganze, genannt Fußball, ist verkommen zu einem Promi Sport, den sich nur noch Wohlhabende leisten können.
Und wir kleinen Leute müssen diese Geldgierigen Typen erzwungenermaßen über die Fernsehgebühren bezahlen.

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